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Juan Moreno, Teufelsköche An den heißesten Herden der Welt
Da bleibt einem die Spucke weg – das tut aber dem Appetit und der Lesefreude keinen Abbruch! Kultautor Juan Moreno und Fotograf Mirco Taliercio sind um die Welt gereist und haben an den heißesten Herden Station gemacht. Ihr Fazit: Vergessen Sie alles, was Sie über große Köche zu wissen glaubten. Wahre Köche kochen anders. Juan Moreno und Mirco Taliercio haben die wirklich Besessenen unter den Köchen aufgespürt: leidenschaftliche Genies wie den Italiener Gerry Addesso, der seine Karriere den Fischen und der Liebe einer Frau verdankt. Oder Sternekoch Vincent Klink, der seinen Besuchern die Freiluftdusche im Garten zeigt, unter die er selbst im Februar steigt. Es geht um den Leibkoch Idi Amins, der mit einem zarten Ziegenbraten die Sympathien des Diktators von Uganda gewann. Und um Wam Kat, der Tausende bekocht, die von Gorleben bis Heiligendamm für eine bessere Welt demonstrieren. Doch »Teufelsköche « erzählt nicht nur von der Liebe zum Essen und der Lust am Genuss, sondern auch von teuflischem Hunger und dem Kampf ums Überleben – wie in der Geschichte von Faith, die mitten auf der Mülldeponie von Nairobi ihr Restaurant eröffnet hat. Juan Moreno, Teufelsköche, Piper Verlag (www.piper-verlag.de), 256 Seiten mit ca. 50 Farbabbildungen, gebunden, ISBN 9783492054683, 24,99 Euro.
Studentenfutter
Kleines Budget – großer Hunger? Für Studenten ein alltägliches Problem, das man mit diesen Rezepten lösen kann. Die über 40 Rezepte machen garantiert richtig satt und kosten pro Person nicht mehr als 3,00 Euro. Und trotzdem sind die Gerichte abwechslungsreich: Neben trendigen, neuen Rezepten kommt auch Mamas gute, traditionelle Küche nicht zu kurz. Eine clevere Alternative zum Mensa-Einerlei! Studentenfutter, Dr. Oetker Verlag (www.oetker-verlag.de), 96 Seiten mit 40 Fotos, ISBN 978-3-7670-0994-3, 9,95 Euro.
Mali Höller, Echt Südtirol 85 Rezepte aus der Bergbauernküche
Echter Genuss mit traditionellen Rezepten – da bleibt bloß eins: nachkochen, verinnerlichen! Obwohl auch allein schon das Lesen der Rezepte ein wahrer Genuss ist. Mit viel Freude und Liebe präsentiert Ihnen die Bäuerin und Köchin Mali Höller in ihrem Kochbuch die authentische Südtiroler Küche, so wie sie in ihrem Hofschank serviert wird. Von Malis berühmten Schlutzkrapfen über feine Steinpilzknödel bis zu herrlich duftenden Apfelküchlein, jedes Gericht lässt Ihnen das Wasser im Munde zusammen laufen. Abgerundet wird die leckere Hausmannskost von Südtiroler Geschichten und Bräuchen. Mali Höller, Echt Südtirol, Christian Verlag (www.christian-verlag.de), 224 Seiten, ca. 230 Abbildungen, ISBN 978-3-86244-091-7, 24,95 Euro.
Böfflamott und Hollerkoch Rezepte aus dem Dorfladen von Gertrud Scherf und Anneliese Eggerstorfer
Das Auge isst mit - schon die Lektüre dieses liebevoll gemachten Buches macht hungrig! Hasenöhrl und Krautknödl, Erdäpfelbratl und Reinfleck, Böfflamott und Hollerkoch. Die Autorinnen verraten 75 traditionelle Rezepte aus der Sammlung eines niederbayerischen Dorfladens. Fast vergessene Mahlzeiten kommen neu aufgekocht, schmackhaft und gesund auf den Tisch. Böfflamott und Hollerkoch, Rezepte aus dem Dorfladen von Gertrud Scherf und Anneliese Eggerstorfer, edition buntehunde (www.editionbuntehunde.de), 106 Seiten, 25 Zeichnungen, 93 Farbbilder, ISBN 978-3-934941-30-4, 19,95 Euro.
Alexander Reeh, Mit Messer und Gabel um die Welt
Der 21-jährige Autor, Alexander Reeh, hat bei seiner Geburt aufgrund eines Ärztefehlers einen irreversiblen Gehirnschaden erlitten. Schon früh erklärten Experten, dass er vermutlich nie Lesen und Schreiben lernen und auch kein „normales Leben“ führen werde. Nach der vierten Klasse verwehrte ihm sein Rektor mit der Begründung, in dessen Schule würde man seinem Förderbedarf nicht gerecht, den Übertritt in die Hauptschule. Die Eltern des Kindes beschlossen daraufhin, Alexander selbst zu unterrichten. Heute ist er ein junger Mann und Künstler, der bereits die halbe Welt bereist hat, Aquarelle malt und schreibt. Seine Lebensgeschichte „Immer nach den Sternen greifen“ haben wir bereits vorgestellt. Nun hat er sein zweites Buch, ein Reisekochbuch, auf den Markt gebracht. Es heißt: „Mit Messer und Gabel um die Welt", kleine Mahlzeiten rund um den Globus, einfach und schnell zubereitet. Das Buch ist im Stil einer Weltreise geschrieben und für alle diejenigen gedacht, die ohne großen Aufwand internationale Gerichte ausprobieren möchten. Außerdem gibt es Infos und Unterhaltsames zu den jeweiligen Ländern. Mit einem Vorwort von Gerd Käfer, Feinkost Käfer, München. Alexander Reeh, Mit Messer und Gabel um die Welt, Engelsdorfer Verlag, (www.engelsdorfer-verlag.de), ISBN 978-3-86268-397-0, 18 Euro.
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Alexander Reeh bei Tim Mälzer in seinem Kochstudio.
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Stephane Reynaud, 365 Rezepte aus der französischen Landküche
Lecker, anschaulich, schlemmen wie Gott in Frankreich. Was soll ich heute bloß kochen? Das leidige Kopfzerbrechen um den täglichen Speiseplan gehört endlich der Vergangenheit an! Charmant und witzig geschrieben, präsentiert Ihnen Kultkoch Stéphane Reynaud einen kulinarischen Kalender, der Genießerherzen höher schlagen lässt. Seine 365 bebilderten Rezepte führen durch die Jahreszeiten und sind eine Liebeserklärung an die französische Landküche. Nun hat jeder Tag des Jahres ein kulinarisches Highlight! Stéphane Reynaud, 365 Rezepte aus der französischen Landküche, Geranova Bruckmann Verlagshaus (www.verlagshaus.de), Hardcover, 560 Seiten, ca. 365 Abbildungen, ISBN 978-3-86244-025-2, 39,95 Euro.
„maagische momente" ist Kochbuch des Monats Februar
Der Deutsche Institut für Koch- und Lebenskunst hat "maagische momente" aus dem Werd Verlag zum Kochbuch des Monats Februar gekürt. Die Begründung der Jury lautet: Dass der Valentinstag gefeiert wird, ist eine relativ junge Erfindung, die vor allem von Blumenläden kräftig protegiert wird. Das dazugehörige candle light dinner hingegen fußt auf einem uralten Ritual: Zum ersten Mal lädt immer der Mann ein. Er stellt eine Kerze auf den Tisch: Das ist das Lagerfeuer. Dann kocht er für sie. Das bedeutet: Schau her, ich kann für dich sorgen. Aber was soll er kochen? Schlag nach bei Thuri. Thuri Maag hat ein Kochbuch geschrieben für die Stunden zu zweit. Ohne Hexenbrimborium, ohne vorgeblich erregende und stimulierende Zutaten, aber mit äußerst verführerischen Rezepten. Allesamt unkompliziert und schnell, denn man(n) möchte ja nicht den Abend mit dem Herd verbringen. Hier soll nur das Vorspiel stattfinden. Maag charakterisiert seine Rezepte je mit einem Schlagwort: Der warme Schokoladenkuchen mit Rotweinbirnen ist "sündhaft", die Spaghettini mit Kaviar und Meerrettich-Sauerrahm seien "umwerfend" (wie praktisch!), das Kalbsfilet an Holundersauce ist so "unwiderstehlich" wie der Koch gerne sein möchte. "Leidenschaftlich" der Tomatencocktail mit scharfem Schaum. Ein Rhabarbermousse-Busen mit knusprigen Zuckerspitzen ist in doppeltem Wortsinn "gewagt". Den könnte eine emanzipierte Frau in den falschen Hals kriegen. Der Flammkuchen mit scharfer Wurst wird in der Form zweier Herzen gebacken. Viele kleine Fotos mit den maagischen Händen illustrieren die Umsetzung so mancher seiner kleinen Schweinereien im Schlafrock. Das Allersinnlichste an diesem Kochbuch aber ist der Spaß, den wir mit ihm haben (Frank Brunner). Thuri Maag, Maagische Momente - Prickelnde Leckerbissen für lustvolle Stunden zu zweit, Wird Verlag (www.werdverlag.ch), ISBN 978-3-85932-645-3, 35 Euro.
Ingrid Pernhaupt und Christoph Wagner, Knödelküche
Ingrid Pernhaupt und Christoph Wagner haben mit der Knödelküche das Knödelbuch schlechthin geschrieben. Mehr kann man zu diesem Thema nicht wissen – und mehr braucht man auch nicht ... Knödel (oder Klöße) sind ein Teil unseres kulinarischen Kulturguts. Die Reise in die Welt der Knödel ist daher immer auch die Begegnung mit Tradition und lebendiger Gastronomie, mit vertrauten Geschmackserlebnissen und völlig neuen Möglichkeiten. Knödel machen satt, Knödel schwimmen in der Suppe, Knödel sind Beilage oder Star, salzig oder süß, groß oder klein, einfach oder besonders. In jedem Fall gelingen sie, wenn man sich von der Knödelküche inspirieren und leiten lässt. Gerade die Knödelküche bietet dem Hobbykoch besondere Entfaltungsmöglichkeiten, mit den Tricks, die sich in diesen 250 Rezepten finden, lässt sich auch alles retten, was einmal schief geht. Eine Fundgrube für alle, die herzhaft genießen wollen. Ingrid Pernkopf, die Meisterköchin aus Gmunden, verarbeitet am liebsten heimische und natürliche Produkte. In ihrem überregional bekannten Gasthaus „Grünberg am See“ wurde jedes einzelne dieser Rezepte ausprobiert, erfunden, weiterentwickelt, optimiert – kurz: in die ideale Form gebracht. Christoph Wagner gilt als der vielleicht einflussreichste österreichische Kochbuchautor, Gourmet, Kulturhistoriker der Gastronomie. Die Knödelküche ist das letzte Buch des im Sommer 2010 viel zu früh verstorbenen Oberösterreichers. Ingrid Pernhaupt und Christoph Wagner, Knödelküche, Pichler Verlag (www.styriabooks.at), 240 Seiten, ISBN 978-3-85431-526-1, 42,95 Euro.
Heimat ist ein Gefühl – kein Ort Meisterkoch Karl Ederer stellt Heimat Food vor
Von Dominik Schönleben Im Literaturhaus am Salvatorplatz stellte Meisterkoch Karl Ederer sein neues Buch „Heimat Food“ vor. Mit diesem Kochbuch möchte er zurück zu den Wurzeln seiner bayerischen Heimat-Esskultur und seiner Kindheit ein Denkmal setzen – denn, Gott sei Dank, wie er selbst sagt, erinnere er sich jetzt noch an sie. Deshalb ist „Heimat Food“ weniger ein Kochbuch, sondern vielmehr eine Liebeserklärung an Karl Ederers Heimat im bayerischen Wald, wo er 1955 geboren wurde. Zusammen mit interessanten Gästen führte BR-Moderatorin Brigitte Theile durch einen kulinarischen Gesprächsabend, bei dem nicht nur Karl Ederer selbst, sondern auch Soziologe Reinhard Kreissl und Schauspieler Michael Fitz zum Thema „Heimat Food“ zu Wort kamen. Reinhard Kreissl sprach das akute Thema der Globalisierung an, eine Entwicklung, die die ganze Welt uniformiert. Doch dieser Trend, wie er sagt, vermischt sich heute wieder stärker mit der Lokalisierung. Da die Menschen sich immer dem Ort anpassen, an dem sie leben, und Individuellem wieder mehr Gewicht beimessen. Dabei wird Essen leider immer mehr zu einer Klassen-Frage. Nicht nur im Geldbeutel, sondern vor allem auch im Kopf. Denn wie er aufzeigte, hängt die Auswahl gesunder und guter Lebensmittel stark von der genossenen Bildung ab. Er plädierte deshalb dafür, in Schulen nicht nur Mathe und Deutsch zu lehren, sondern es sollte heute auch Aufgabe des Bildungsministeriums sein, junge Menschen über Lebensmittel aufzuklären. Karl Ederer ging da lieber auf die schönen Seiten des Kochens ein. Wegen seiner Heimatverbundenheit sind ihm in seinem Buch malerische Landschaftsbilder auch viel wichtiger als „über-designte“ Teller-Fotos, die von Food-Stylisten drapiert wurden. Solche Bilder treiben nicht nur jeden Koch in den Wahnsinn, sondern es gibt auch schon genug dieser Kochbücher. Deswegen ist Karl Ederers Buch auch viel mehr ein klassisches Kochbuch, eine Weiterentwicklung der alten beigefarbenen Kochbücher unserer Großmütter, die mancher von uns noch als Erinnerungsstück aufgehoben hat. Unterbrochen werden Karl Ederers persönliche Rezepte durch Landschaftsbilder und Anekdoten übers Kochen, die von verschiedenen Gastautoren verfasst wurden. Vor allem sie geben dem Buch den stark nostalgischen Charakter, den es anstrebt. Sie berichten von der guten alten Zeit und natürlich geht es immer ums Essen. Manchmal fragt man sich dennoch, wie die zahlreichen Gerichte aussehen, doch hier hilft nur eines weiter – selbst kochen. Denn genau dazu soll „Heimat Food“ anregen, endlich mal wieder selbst den Kochlöffel in die Hand zu nehmen. „Jeder, der lesen kann, kann auch kochen“, dass zumindest hört man Karl Ederer an diesem Abend des öfteren sagen. Einen Tipp für jeden Hobby-Koch gab der Autor dann noch mit einem Augenzwinkern: „Wenn man’s Essen aufm Teller richtig anordnet, dann sieht’s gleich aus wie nach 35 Euro pro Portion.“ Karl Ederer, Heimat Food, Ludwig Verlag (www.randomhouse.de), 240 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-453-28020-5, 20,60 Euro.
„Rezepte meines Lebens“ bei Schumann’s in München Buchpräsentation mit Senta Berger
Ausgehend von den Originalkochbüchern ihrer Mutter stellte Senta Berger, selbst eine hervorragende und leidenschaftliche Köchin, jetzt die Gerichte ihrer Kindheit und Jugend in Wien, aber auch die Rezepte der international renommierten Hollywoodschauspielerin vor, ihre liebsten Familiengerichte und die besonderen Rezepte zum Verführen. Angereichert mit persönlichen Erlebnissen und Anekdoten ihrer abenteuerlichen und einzigartigen Karriere, ist dieses sehr persönliche Kochbuch auch ein humorvolles, manchmal ein wenig nostalgisches Lesebuch, das zum Schmökern und Nachkochen verführt. Senta Berger, Rezepte meines Lebens, Christian Brandstätter Verlag (www.cbv.at), 224 Seiten, ca. 150 Abb., ISBN 978-3-85033-388-7, 29,90 Euro.
Rainer Sass, Das Kochbuch
Mit diesem Kochbuch macht Kochen Spaß! Elementare Gerichte, gut erklärt, gelingen immer – lecker, kann ich nur sagen. Schon das Lesen allein lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen! Im Norden kennt ihn jeder, in Deutschland ist er Kult: Rainer Sass, einer der beliebtesten TV-Köche Deutschlands, zeigt seit 25 Jahren, dass jeder kochen lernen kann. Sein Motto: "Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern täglicher Genuss." Die besten Rezepte aus seiner aktuellen TV-Serie »Wünsch dir Sass!« und viele andere Klassiker sind erstmals in diesem Buch zusammengefasst: z. B. Linsensuppe, Fisch im Salzteig, Spargelsalat, Hähnchen in Estragonsauce, uvm. Bei Rainer Sass geht alles ganz einfach und gelingt garantiert. Über 300 Rezepte zum Nachkochen und Genießen vom Kult-Koch aus dem Norden! Rainer Sass, Das Kochbuch, Zabert Sandmann (www.zsverlag.de), 249 Seiten, ISBN 978-389883-266-3, 19,95 Euro.
Außerdem zu empfehlen vom selben Verlag: “Michael Bordt SJ, Was uns wichtig ist“
Jamie Purviance, Weber’s Grillbibel
Das absolute Muss für jeden Griller, also für jeden Mann. Was es nicht noch alles zu wissen gibt, welche Gerätschaften man noch braucht – unglaublich, jede Seite erfährt man Neues – der Sommer ist gerettet! Das Buch zum perfekten Grillen! Der US-amerikanischen Grill-Guru Jamie Purviance verwöhnt uns mit 160 neuen Rezepten zum Grillen mit Gas und Holzkohle, deren einzelne Grundzubereitungen in mehr als 1000 Steppbildern Schritt für Schritt dargestellt werden: Rind-, Lamm- und Schweinefleisch, Fisch, Gemüse und Früchte - vom Grill. Grundtechniken rund ums Grillen, z.B. Zerteilen von Fleisch, Vorbereiten von Fisch, Gargradbestimmung, Saucen- und Pastenzubereitung, werden in Text und vielen Bildern genau beschrieben und lassen Grillen zu einem kulinarischen Hochgenuss werden. Sonderseiten mit Know-how zum sicheren Gelingen. Tabellen zum Nachschlagen, welches Stück wie lange auf den Grill muss und Rezepte für Saucen und Gewürzmischungen und zu welchem Fleisch sie passen, sind im Schlussteil des Buches zusammengefasst und sorgen dafür, dass dem Grillmeister nichts anbrennt. Jamie Purviance, Weber’s Grillbibel, GU (www.gu.de), 320 Seiten, Hardcover, ISBN 9783833818639, 24,95 Euro.
Außerdem zu empfehlen vom selben Verlag: “Cornelia Schinharl, Crashkurs Vegetarisch“
Katja Mutschelknaus, Frauen mit Geschmack
Spannend wie ein Roman, interessant zu lesen und informativ. Sehr empfehlenswert. Die Geschichte der Köchin erzählt von Heldinnen des Alltags. Sie fängt bei Getreidebrei und Milchsuppe an, streift Epochen, in denen man weder Kühlschrank, Spülmaschine noch elektrischen Herd kannte, und präsentiert Frauen, die noch wussten, wie man schlachtete, räucherte oder Bier braute. Diese Frauen konnten nicht nur kochen, sie verfügten auch über Management- und Führungsqualitäten. Ihre Leistungen als Pionierinnen der Kochbuchliteratur, als Gründerinnen von Kochschulen, als heimliche Herrscherinnen im Haushalt berühmter Persönlichkeiten wurden lange unterschätzt. Und so wird es Zeit, die Geschichte ihres Könnens, Wagemuts und ihrer Kreativität zu erzählen. Katja Mutschelknaus, Frauen mit Geschmack, Elisabeth Sandmann Verlag (www.elisabeth-sandmann.de), 160 Seiten, 200 Abbildungen, ISBN 978-3-938045-46-6, 24,95 Euro.
Außerdem zu empfehlen vom selben Verlag: “Claudia Teibler, Darf ich bitten - Tanzen aus Leidenschaft“
Diewald/Schneider, Total wild Grillen
Mit diesem Buch ist man der Grillzeit nicht nur gewachsen, sondern wird zum Meistergriller. Und das auf eine dermaßen kurzweilige Art, dass man auch noch dem Grillen das Buch noch gerne mal länger in die Hand nimmt. Was einst unsere Vorfahren wild an Spießen über glühende Kohle hielten, schmeckt uns auch heute noch. Egal ob zu zweit oder mit Freunden, Grillen ist ein besonderes kulinarisches Erlebnis und bringt draußen einfach den größten Spaß. Spannende Geschichten und scharfe Leckerbissen, die garantiert gelingen, machen Lust auf den ganzjährigen Kult-Genuß. Mit einfachen Rezepten, „7 Goldene Grillregeln“, Kräuter-ABC, Hot-Pepper-Brenn-o-meter und vielen Tipps und Tricks am Feuer steigt die Party. Diewald/Schneider, Total wild Grillen, Verlag Neudamm-Neudamm (www.neumann-neudamm.de), 96 Seiten Seiten, Hardcover, zahlreiche Abbildungen, ISBN: 978-3-7888-1017-7, 14,95 Euro.
Tatjana Junker, Lagerküche - Kochen am offenen Feuer
Kochen auf offenem Feuer? Das ist sogar für viele Hobbyköche eine Herausforderung. Mit „Lagerküche- Mittelalterlich kochen auf offenem Feuer“, von Tatjana Junker steht dem Kochvergnügen unter freiem Himmel jedoch nichts mehr im Wege. Bzw. man würde am liebsten nur noch derart kochen! Es gibt nichts schöneres, als ein offenes Feuer! Doch darauf zu kochen, damit tun sich viele schwer. Die Autorin zeigt, worauf man beim Feuer achten muss und gibt dem Leser köstliche Rezepte an die Hand, die auch mit einfachen Mitteln nachgekocht werden können. Vom Schüsseltreiben im Herbstwald nach einer Drückjagd bis zur mittelalterlichen Hochzeit – dieses Buch ist universell einsetzbar. Tatjana Junker betreibt einen Cateringservice, insbesondere für Mittelalterfeste, historische Hochzeiten etc. Sie ist außerdem Inhaberin des Reenactment-Versandes „Baculus.de“. Tatjana Junker, Lagerküche - Kochen am offenen Feuer, Verlag Neudamm-Neudamm (www.neumann-neudamm.de), 128 Seiten Seiten, ca. 70 Abbildungen, ISBN 978-3-7888-1301-7, 14,95 Euro.
Weitere empfehlenswerte Kochbücher vom selben Verlag: "Wilder Genuss" und "Feder und Schnabel"
Großer Andrang bei der Buch- präsentation von Walburga Loock im Kürbisparadies in Sickertshofen
Von Martin Schönleben Über 100 geladene Gäste kamen und waren begierig auf die beiden Bücher der Kürbisbäuerin. Mit Hilfe der Kürbis-Connection (Wolfgang Wirth, Werner Ostheimer und Martin Schönleben), die sich um das kulinarische Wohl der Gäste kümmerten, konnten die Anwesenden Kürbisspezialitäten aus Puchheim, München und Sickertshofen probieren. Werner Ostheimer aus dem Colonial in Puchheim kreierte eine leichte Kürbisbowle, die auch nach zwei Gläschen den Führerschein nicht gefährdet. Der Puchheimer Kürbismetzger Wolfgang Wirth präsentierte als Weltpremiere die erste Kürbisweißwurst. Obwohl viele Anwesende zuerst etwas skeptisch waren und das Reinheitsgebot der Weißwurst untergraben sahen. Ließen sie sich dann doch von der genialen Geschmackskombination überzeugen. Unser Kultbäcker Martin Schönleben hatte nur ein kleines Angebot aus seinen über 30 Kürbisspezialitäten mitgebracht. Dies deckte jedoch das ganze Spektrum seiner Kürbisspezialitäten ab. Kürbisbrezen, Kürbissemmeln, Kürbisplunder und auch seine Portugiesische Kürbistorte (Bolo Mimoso) wurden begeistert bis zu letzten Rest verzehrt. Das Buch: Walburga Loock, Das große Kürbiskochbuch - 60 schmackhafte Gerichte und Anleitungen rund um den Kürbis, Landwirtschaftsverlag Münster, ISBN 978-3-7843-5043-1, 19,95 Euro. Dies ist ein ganz besonderes Kürbisbuch! Anders als in anderen Büchern zum Thema widmet sich Autorin und Kürbisexpertin Walburga Loock ausführlich allen Facetten und Möglichkeiten des Kürbisses. Lange fristete der Kürbis sein Dasein als exotisches und allenfalls für Suppen geeignetes Gemüse. Doch damit ist jetzt Schluss! Dieser großformatige Band zeigt endlich, dass sich der Kürbis für verschiedenste Gerichte wie Vorspeisen, Aufläufe, Gebäck, Eingemachtes, Desserts und - natürlich - auch für viele Arten von Suppen eignet. Walburga Loock züchtet in ihrem "Kürbis-Paradies" bei München selbst viele Sorten und beliefert damit seit Jahren die Spitzengastronomie des Landes. Klar, dass sie den Leser in einem umfassenden Info-Teil auch über Herkunft, Anbau und sonstige Verwendungs- möglichkeiten aufklärt.
S tefan Wiesner und Gisela Räber, Gold Holz Stein Sinnliche Sensationen aus Wiesners alchemistischer Naturküche
Ein inspirierendes Kochkunstwerk von einem genialen Kochkünstlers! In Stefan Wiesners Kochtöpfe kommt alles, was er auf seinen Streifzügen durch Berge, Wald und Wiesen findet. Er tüftelt, probiert, erfindet, um eine Idee in der Küche zu verwirklichen. Und ist dabei ganz bodenständig, verbunden mit seiner Umgebung, der Landschaft, den Produkten und Produzenten. In seinem Kochbuch führt Wiesner in 8 sechsgängigen Menüs durch die Jahreszeiten, erzählt die Geschichten hinter den Rezepten und Menüs, porträtiert die lokalen Produzenten, berichtet über Land und Leute. Andreas Thumm und Gerhard Poschung haben Rezepte, Produkte, Landschaft und Produzenten meisterhaft ins Bild gesetzt. Stefan Wiesner und Gisela Räber, Gold Holz Stein, AT Verlag (www.atverlag.ch), 192 Seiten, 150 Farbfotos, ISBN 978-3-03800-398-4, 59,90 Euro.
Kulinarische Plaudereien und köstliche Rezepte Lisl Wagner-Bacher/ Christoph Wagner: Zu Gast in der Wachau
Ein Schmaus für Augen und Magen, so man sich auch noch auf die leckeren Rezepte einlässt – macht Spaß und regt an! Die Wachau ist eine der bekanntesten Wein- und Kulturlandschaften der Welt. Sie begeistert alljährlich Hunderttausende von Besuchern mit ihren romantischen Ruinen und idyllischen Städtchen. Und hier kocht in ihrem behaglichen Landhaus Lisl Wagner-Bacher, die grande dame der österreichischen Gourmetszene. Zusammen mit Kochbuch-Bestsellerautor Christoph Wagner lädt sie ein zu einer unvergesslichen Begegnung mit diesem Eldorado des Genießens: Gemeinsam verwöhnen sie den Leser mit den besten Rezepten für herzhafte Wachauer Schmankerl, sie verraten exquisite Geheimtipps und plaudern von der vergnüglichen Kunst im Grünen zu speisen. Die Schönheit der Wachau, ihre Kultur und die kulinarische Raffinesse Lisl Wagner-Bachers verbinden sich so zu einem faszinierenden Gesamterlebnis. Das Buch ist der Einstieg zu einer neuen Serie, in deren Verlauf Christoph Wagner Kochstars in den schönsten Gegenden Europas besucht, mit ihnen über ihre Heimat spricht – und gemeinsam mit ihnen kocht. Lisl Wagner-Bacher/Christoph Wagner: Zu Gast in der Wachau, Pichler Verlag (www.styriapichler.at), 280 Seiten, ISBN 978-3-85431-454-7, 29,95 Euro.
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