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Blues

Reese Wynans_Cover_1000Reese Wynans and Friends, Sweet Release

„Sweet Release” macht jede Menge Spaß und damit dem Albumtitel alle Ehre. Reese Wynans selbst betrachtet diese erste Platte mit seinem Namen auf dem Cover nicht nur als Bestandsaufnahme des eigenen Schaffens, sondern auch als Statement, das da lautet: „Seid glücklich und genießt gute Musik, darum geht es uns bei allem was wir tun!“

Das Rock & Roll Hall of Fame-Mitglied, der in Nashville beheimatete Keyboarder Reese Wynans bringt nun sein erstes Soloalbum „Sweet Release“ raus! Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von Songs, mit der eine große Auswahl an Blues-Rock-Legenden geehrt werden sollen. Das lang erwartete Album entstand nach einer Karriere von über 50 Jahren und buchstäblich Hunderten von historischen Kollaborationen. „Sweet Release“ dient auch als Debüt von Joe Bonamassa als Produzent.

Als langjähriger Fan Wynans ermutigte er ihn dann auch ein entsprechendes Soloalbum zu veröffentlichen, natürlich mit ihm selbst als Produzent, der sich mit ganzer Kraft für dieses Projekt einsetzt. Die aktuelle Single “Crossfire” ehrt Stevie Ray Vaughans‘ und Wynans’ unvergessliche Arbeit mit Double Trouble - Produced by Joe Bonamassa! Album Trailer zur Single “Crossfire”: https://www.youtube.com/watch?v=Fktau7wDScc.

Wynans ist seit einem halben Jahrhundert der Maschinenraum hinter Amerikas größter Musik in diesem Genre. Mit Sweet Release hat die bescheidene Legende das lang erwartete Soloalbum geliefert, das nun seinen eigenen Namen in den Vordergrund stellt und sein Talent von Weltrang ins Rampenlicht rückt. "Ich hatte noch nie ein Album mit meinem Namen drauf", meint er, "also bin ich sehr aufgeregt. Ich möchte, dass diese Platte Menschen glücklich macht und die Musik feiert. Weil wir das gemacht haben..."

Der heute 71-Jährige galt bereits als veritabler Rockveteran, als er sich 1985 Stevie Ray Vaughans Band Double Trouble anschloss, wo er bis zu Vaughans Unfalltod blieb. Bekannt wurde er 1968 und 1969 mit The Second Coming – einer Gruppe, der mit Gitarrist Dickey Betts und Bassist Berry Oakley zwei Gründungsmitglieder der wenig später ins Leben gerufenen Allman Brothers Band angehörten. Den Job als Allman-Brothers-Keyboarder bekam Wynans seinerzeit nur deshalb nicht, weil Duane Allman sich die Arbeit an den Tasten ausschließlich selbst vorbehielt. 1973 stieß Wynans vorübergehend zu Captain Beyond, einer Progressive-Hardrock-Band um den vormaligen Deep-Purple-Sänger Rod Evans; zu hören ist er auf deren zweitem Album „Sufficiently Breathless”. Seither spielte Wynans mit Duane Allman und Dickey Betts, Boz Scaggs, Buddy Guy, Larry Carlton, Delbert McClinton, Joe Ely, Carole King, John Mayall, Kenny Wayne Shepard, Jerry Jeff Walker und unzählige anderen.

Die 13 Tracks auf Wynans’ Solodebüt „Sweet Release” folgen einem zwanglosen Konzept, das Wynans mit einem Augenzwinkern so beschreibt: „Es ist eine Sammlung von Songs, die ich live gespielt habe, an deren Aufnahmen ich selbst mitgewirkt habe oder gerne beteiligt gewesen wäre. Sozusagen eine Retrospektive meiner eigenen Karriere und meiner lebenslang währenden Liebe zur Musik im Allgemeinen.”

Zu dieser Rückschau in die Blues-, R&B- und Rockgeschichte gehören zum Beispiel von der Chicago-Blues-Legende Tampa Red gecoverte Titel (darunter „So Much Trouble”, Gitarre und Gesang: Joe Bonamassa), der alte Les-Dudek-Song „Take The Time”, und Musik von Otis Redding. Dem Titelstück „Sweet Release” aus der Feder von Boz Scaggs verleihen die Sänger Vince Gill, Warren Haynes and Keb’ Mo’ als fulminant agierendes Trio einen guten Schuss Southern-Feeling. Und an den gleich vier hier vertretenen Stevie-Ray-Vaughan-Nummern „Crossfire”, „Say What!”, „Riviera Paradise” und „Hard To Be” wirken als Gitarristen Joe Bonamassa und Kenny Wayne Shepherd sowie Bassist Tommy Shannon und Drummer Chris Layton von Double Trouble mit. Zu den zahlreichen weiteren Gastmusikern, die Bonamassas Einladung folgten, gehören Sam Moore (Sam & Dave), Bonnie Bramlett (Delaney & Bonnie), Jimmy Hall, Doyle Bramhall II und Mike Farris, um nur einige zu nennen.

Reese Wynans and Friends, Sweet Release, VÖ: 01.03.2019 durch Provogue/ Mascot Label Group/ Rough Trade als CD, LP und Digital

 

GaryHoeyGary Hoey,
Neon Highway
Blues

Buesrock vom Feinsten!

Seit ziemlich genau 30 Jahren fegt der US-Amerikaner Gary Hoey jetzt als ewig energiegeladener Gitarren-Derwisch durch die Musikszene. Ausgelassen hat er dabei wenig: Hoey spielte harten Rock, Prog und Surfsound, von ihm gibt es Filmmusik, verrückt-verrockte Weihnachtslieder und vieles mehr. Verwurzelt ist der heute 58-Jährige jedoch im Bluesrock, den er gerne kernig und immer wieder einmal mit deutlichem Heavy-Einschlag zelebriert. So auch auf seinem neuen Album „Neon Highway Blues”.

Auf der von ihm selbst produzierten, im eigenen Studio aufgenommenen Platte präsentiert er sich aufs Neue als Meister dieses Faches und Virtuose auf seinem Instrument. Zusätzlich befeuert haben ihn dabei als Gastmusiker nicht nur seine Labelkollegen Eric Gales und Lance Lopez, sondern auch der in Europa noch nicht allzu bekannte, gleichwohl seit langem von Kennern gepriesene amerikanische Jazz- und Bluesgitarrist Josh Smith, sowie – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – sein 17-jähriger Sohn Ian Hoey. „Neon Highway Blues” erscheint am 15. März 2019 auf CD, digital, sowie als LP mit beigelegtem Download-Code bei der Mascot Label Group.

Zum Lyric Video "Don’t Come Crying (feat. Ian Hoey)": https://youtu.be/HZAAgedTJ0s. Statement Gary Hoey: “Don’t Come Crying was inspired by listening to old blues man Albert Collins and his funky style. The lyric was inspired by people who you try to help out and they keep coming for more. My son Ian was hanging around my studio one day and I said “Hey Ian why don’t you jam on this song with me and did not tell him I was recording, “ I’m thrilled to have my son on this song.”

Die elf Titel auf „Neon Highway Blues” schlagen einen breiten musikalischen Bogen. Der reicht vom Jeff-Beck-infizierten funkigen Opener „Under the Rug" (mit Eric Gales) über den dynamischen Slow Blues „Mercy of Love" (feat. Josh Smith) und das texanisch-beschwingte „Still Believe in Love" bis zum stampfenden Bluesrocker „Damned If I Do” (mit Lance Lopez). „Almost Heaven" „Waiting on the Sun" und der Titeltrack „Neon Highway Blues” sind teils majestätisch anmutende Instrumentals, und bei Gary Hoeys persönlichem Highlight „Don't Come Crying" zeigt sein Ian Hoey im Zusammenspiel mit seinem Vater ganz ausführlich, was er schon als Youngster im Teenager-Alter an der Gitarre auf dem Kasten hat. „Mir hat das Freudentränen in die Augen getrieben”, sagt Gary Hoey – ein Effekt, den „Neon Highway Blues” als Ganzes bei vielen Fans des Genres mit größter Wahrscheinlichkeit ebenfalls auszulösen vermag.

 

Yngwie MalmsteenYngwie Malmsteen,
Blue Lightning

Yngwie Malmsteen ist ganz offensichtlich ein “Maestro” und „Virtuose“, dennoch werden solche Begriffe weder seinem Talent noch seinem Einfluss gerecht. Unzählige Gitarristen haben versucht, sein musikalisches Spektrum zu kopieren, doch keiner ist auch nur ansatzweise dem Spiel nahegekommen, das er in seiner fast vierzigjährigen Karriere entwickelt hat.

Malmsteen ist ein unangefochtener Pionier, dessen Stil und Kreativität so viele andere inspiriert hat. Erste Aufmerksamkeit erlangte er 1983 in Los Angeles mit der Heavy Metal Band Steeler und ihrem selbstbetitelten Debüt. Im gleichen Jahr folgte „No Parole From Rock 'N' Roll' und „Live Sentence“ (1984) gemeinsam mit Alcatrazz. Seitdem verfolgte er eine bemerkenswerte Karriere als Solokünstler und Bandleader und gehört inzwischen zur Elite der Gitarristen weltweit. Technik und Melodien verschmelzen bei dem 65-järhigen auf epische Art und Weise.

Mit seinem neuen Album “Blue Lightning“ zeigt Malmsteen nicht nur, dass er sein Handwerk wie kein anderer beherrscht, sondern erweist jenen aus der Blueswelt die Ehre, die ihn zu seinem künstlerischen Schaffen inspiriert haben. „Ich habe schon immer an alten Songs herumgedoktert, sowohl live als auch im Studio. 1996 entstand dadurch ein ähnliches Album namens „Inspiration“. Mascot kamen schließlich zu mir und schlugen mir vor, ein Bluesalbum aufzunehmen.

Ich bin in einem klassisch ausgebildeten Umfeld aufgewachsen, deshalb kennt man mich auch für meinen neoklassischen Stil. Doch nachdem ich zu meinem fünften Geburtstag eine Gitarre geschenkt bekommen hatte, versuchte ich, John Mayall And The Bluesbreakers nachzuahmen. Ich jammte zu ihrem „Bluesbreakers With Eric Clapton“ Album. Die wenigsten Leute wissen, dass ich eine große Affinität für Blues habe. Als Mascot mir schließlich dieses Projekt vorschlug, war ich nicht überrascht. Im Gegenteil, es fühlte sich so natürlich an.“

Malmsteen hat auf „Blue Lightning” sowohl fast schon offensichtliche Elemente miteinander kombiniert, als auch solche, die auf den ersten Blick verwundern. „Bei einigen Songs wusste ich sofort, dass ich sie aufnehmen wollte, z. B. „Purple Haze“ (Jimi Hendrix) und „Smoke On The Water“ (Deep Purple). Diese hatte ich schon als Kind gespielt. Doch bei anderen wie „While My Guitar Gently Weeps“ (The Beatles), war ich unsicher, ob ich es schaffen würde. Also probierte ich viel aus und bin überglücklich, dass ich den Originalen gerecht werden konnte.“

Wer nun erwartet, dass Malmsteen lediglich die Originalversionen gecovert hat, wird eines Besseren belehrt werden. „Ich gehörte noch nie zu den Leuten, die einen Song einfach nur nachspielen. Ich sehe keinen Sinn darin. Wenn Du einen Song genauso hören willst, wie Du ihn in Erinnerung hast, hör Dir das Original an. Ich habe den Stücken meinen eigenen Vibe und meine persönliche Note hinzugefügt. Auf diese Weise konnte ich ganz ich selbst und gleichzeitig respektvoll gegenüber diesen Künstlern sein.“

Yngwie Malmsteen, Blue Lightning, VÖ: 29.03.2019 als CD, 2 LP und digital durch Mascot Records/ Mascot Label Group/ Rough Trade.

 

Beth Hart, Live At The Royal Albert HallBeth Hart,
Live At The Royal Albert Hall

Phantastisch – Beth Hart at her best!

Am 4. Mai 2018 hält das Publikum der Royal Albert Hall für einen Moment den Atem an: die Silhouette einer Frau löst sich langsam aus den Schatten der Bühne und schnurrt mit ihrer einzigartigen rauchig-honigsüßen Stimme die ersten Zeilen von „As Long As I Have A Song“ ins Mikrofon. Das Scheinwerferlicht folgt der grammynominierten Singer-Songwriterin, die sich langsam ihren Weg durch die Gänge der ehrwürdigen Halle in London bahnt. Sie schüttelt die ausgestreckten Hände ihrer Fans, die nicht glauben können, wie ihnen gerade geschieht. Sie singt den Song fast komplett a capella.

Im Zeitalter von Autotune und Playback ist die Eröffnung eines Konzerts auf solche Art fast schon mutig. Doch Beth Hart war schon immer eine Künstlerin, die ohne Sicherheitsnetz durchs Leben balanciert und sich auf der Bühne und im Studio komplett nackt zeigt. Dieser Anspruch hat sich bei Fans, die nach „echter Musik“ verlangen, ausgezahlt. In den letzten Jahren füllte die Sängerin Hallen wie das Ryman Auditorium bis hin zum Hampton Court Palace und hatte dabei das Publikum stets in der Hand.

Ihre britischen Fans katapultierten in den letzten Jahren jedes Ihrer Alben in den Charthimmel und so überrascht es auch nicht, dass dies nicht der erste Auftritt Harts in der Royal Albert Hall war. Doch als sie schließlich im Mai die Bühne betrat, auf der seit ihrer Eröffnung 1871 schon Größen wie Cream bis zu Led Zeppelin aufgetreten waren, war sie dennoch von Ehrfurcht ergriffen. „Könnt Ihr glauben, dass wir gemeinsam an diesem Ort sind?“, jauchzt sie mit großen Augen und verwuscheltem Haar. „Unglaublich!“

Während der nächsten zwei Stunden bzw. 23 Songs flüstert und schreit Beth Hart ihre tiefsten Hoffnungen, Ängste und Geheimnisse in die Ohren ihres Publikums. Sie verwandelt das Konzert in der riesigen Halle in eine intime Clubshow. Während sie zwischen Mikrofon, Klavier, Gitarre und Bass hin und her wechselt ist das Konzert eine faszinierende Rückschau auf ihre über 25 Jahre andauernde Karriere. Dennoch reagiert sie ständig auf die sich verändernde Energie des Publikums: „Ich habe drei Monate damit verbracht, diese Setlist zu erstellen.“, erzählt sie. „Doch als ich auf der Bühne stand, änderte ich noch einmal alles.“

Tausende Interviewer haben in den letzten Jahren versucht, das faszinierende Rätsel um die Person Beth Hart zu lösen. Dabei erzählt sie alles, was man über sie wissen muss, in ihren Songs – und in den intimen, spontanen Geschichten, die sie vor jedem einzelnen erzählt.

Sie taucht nicht nur tief ins Repertoire ihres gefeierten letzten Werks „Fire On The Floor“ sowie in die gemeinsamen Alben mit Bluesrock-Titan Joe Bonamassa ein (dessen Parts hier von ihrem musikalischen Direktor und Gitarrist Jon Nichols übernommen werden). Sie stellt die Uhr auch noch einmal um zwei Jahrzehnte zurück und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise von Soul bis Rock zu Gospel und Blues.

Wer verstehen möchte, wie Beths Geschichte begann, sollte den Zeilen von „Spirit Of God“ genauer lauschen. Aufgewachsen im Los Angeles der Siebziger Jahre war Beth Hart ein unersättlicher musikalischer Wirbelwind und verschlang alles von Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Beethovens „Mondscheinsonate“ bis hin zum Hard Rock von Led Zeppelin und Soundgarden.

Beth_Live-at-RAH_Photos_3-Credit_Christie Goodwin_1000Ihre musikalische Offenbarung, erzählt sie auf ihrem Klavierhocker sitzend, hatte sie, als sie als sechsjähriges Mädchen eine schwarze Baptistenkirche betrat. „Der Priester sprang herum und schwitze, die Leute rannten den Gang auf und ab. Es fühlte sich wie mein erstes Rockkonzert an und seitdem wollte ich unbedingt ein Teil davon sein. Davon handelt dieser Song.“

In den 90er Jahren konnte man Beth Hart auf der 3rd Street Promenade in Los Angeles Downtown auf ihrer Gitarre spielen hören, wo sie auf ihren Durchbruch wartete. Dieser folgte kurze Zeit später, als sie ihr damaliger Manager David Wolf entdeckte und ihr zu einem Plattenvertrag mit Atlantic Records verhalf. Daraufhin veröffentlichte sie die Alben „Immortal“ (1996) und „Screamin‘ For My Supper“ (1999). Es war eine bittersüße Zeit für Hart, denn ihre unbehandelte bipolare Störung und ein komplexes Privatleben verhinderten den großen Erfolg, den ihre Musik verdient hätte.

Zur großen Freude ihrer langjährigen Fans weicht sie dieser schweren Phase ihres Lebens in der Royal Albert Hall jedoch nicht aus: mit dem Akustikbass leitet sie das traditionelle „Spiders In My Bed“ ein: „Damals konnte ich nicht nie schlafen. Die Manie hielt mich bis zu drei oder vier Tage wach.“

Mit dem neuen Jahrtausend kehrte auch die Hoffnung zurück: sie sagte Ihrer Abhängigkeit den Kampf an und wurde von Scott Guetzkow gerettet, den sie kurz darauf heiratete. Nach ihrer Hochzeit in Las Vegas kehrte auch der musikalische Erfolg zurück und gefeierte Alben wie „Leave The Light On“ (2003) und „37 Days After“ (2007) entstanden. Aus dieser Ära spielt Beth Hart drei ihrer positivsten Songs. Das komplette Publikum ist dabei auf den Beinen und tanzt zum countrylastigen Call-and-Response von „Lift You Up“ (2003). Das bombastische „Waterfalls“ lässt die Grundmauern des historischen Gebäudes erzittern, verstärkt durch die Rhythm Section von Bob Marinelli (Bass) und Bill Ranson (Schlagzeug). Die frühlingshafte „Good As It Gets“ ist laut Hart eine Ode an das, „was wir tun und lieben“.

Als Hart schließlich den Titeltrack des 2010 erschienenen „My California“ anstimmt, reagiert das Publikum sensibel und spendet sanften Applaus. Und noch nie hat sie mit solcher Anmut „Sister Heroine“ gesungen, mit dem sie ihrer verstorbenen Schwester Sharon gedenkt: „Sie hat nie ihren Glauben verloren.“, erzählt sie den Fans. „Ich muss davon erzählen, was für eine Heldin sie war.“

Das mitreißende „For My Friend“, im Original von Bill Withers, war ein Highlight des 2011 erschienenen gemeinsamen Cover-Albums „Don’t Explain“ mit Joe Bonamassa, das sie einem breiteren Publikum bekannt machte. Im gleichen Jahr festigte sie ihren Ruf als Muse für Topgitarristen wie Jeff Beck und Slash. Die Freundschaft mit Bonamassa bescherte uns zwei weitere gemeinsame Alben: „Seesaw“ (2013) und „Black Coffee“ (2018). Beide sind durch den Rocker „Saved“ und das sinnliche „Close To My Fire“ vertreten. Letzteres widmete Hart ihrer Mutter, die ebenfalls im Publikum saß.

Und auch Harts triumphalen Soloalben kommen nicht zu kurz: Am Klavier spielt sie den Hit „Bang Bang Boom Boom“ (2012) und pickt sich auch das ergreifende, jazzlastige „Baddest Blues“ heraus. „Als ich noch klein war, hörte meine Mutter viel von Billie Holiday – besonders wenn sie mit etwas zu kämpfen hatte.“

Auf “The Ugliest House in The Block” trifft ironischer Humor auf Selbstreflexion. Nur mit einer Akustikgitarre in der Hand erzählt sie in dem Song von einem heruntergekommenen Gebäude in Los Angeles, das als Metapher für ein zerbrechliches menschliches Wesen steht. „Eines Tages war ich traurig wegen des Hauses und auch um meiner selbst willen.“, offenbart sie. „Ich fühlte mich, als sei ich selbst dieses alte, hässliche Haus im Viertel. Also schrieb ich einen Song darüber.“

Ihr Album „Better Than Home“ repräsentiert sie mit dem rocklastigen „Trouble“ und dem kaskadenartigen Pianospiel von „Mama This One’s For You“. Den Nachfolger „Fire On The Floor“ (2016) lässt sie mit „Love Is A Lie”, “Baby Shot Me Down” und dem atemberaubenden „Picture In A Frame” einfließen.

Das Konzert endet mit dem langsam-brennenden Blues von „Caught Out In The Rain“. Hart sinkt auf die Knie und verliert sich ganz in dem Moment. Ihre Stimme geht von einem Hauchen in inniges Brüllen über, als sie Gott darum bittet: „“Don’t take my man“.

Und so endet „Live At The Royal Albert Hall”, wie es begann: mit einem leidenschaftlich intimen Moment einer Künstlerin. Es war eine emotionale Nacht, sowohl für die Sängerin selbst als auch für ihr Publikum. Als sich die gesamte Crew tief vor ihr verbeugt und Hart in den liebevollen Armen ihres Mannes von der Bühne getragen wird, dankt sie mit ihrem letzten Satz allen Anwesenden: „Wir hatten eine fantastische Zeit zusammen, Mann!“

Beth Hart, Live At The Royal Albert Hall, VÖ durch Provogue / Mascot Label Group / Rough Trade als CD, LP, DVD/BR und Digital.

 

Ana Popovic, Like It On TopAna Popovic,
Like It On Top

Herrlich bluesig und sophisticated.

Ein neues Konzeptalbum, das sich auf starke, erfolgreiche, inspirierende weibliche Vorbilder konzentriert. "Die Zeit ist gekommen, vorzutreten, sich zu zeigen", sagt Popovic. "Frauen sollten herausragende Führungspersönlichkeit in Wirtschaft, Politik werden und sein und natürlich in der Kunst und Kultur."

Ana Popovic, die Blues und Rock Gitarristin und Sängerin, die zu den angesehensten Künstlern der Welt gehört, veröffentlicht ein neues Album, auf dem sie zehn verschiedene Aspekte der Stärken von Frauen auf zehn neuen Songs erforscht. Aufgenommen in Nashville, Tennessee, und produziert von dem vierfachen Grammy-Gewinner Keb 'Mo', wird das von Blues beeinflusste Album mit Gastauftritten von Kenny Wayne Shepherd, Robben Ford und Keb 'Mo,' weltweit am 14. September veröffentlicht.

"An der Spitze sein" bedeutet, sein eigenes Potenzial zu erreichen. Erfolg in der Arbeit, in der Familie, im sozialen Leben, in den Erwartungen der anderen, in der Gesellschaft. Erneuern und andere inspirieren, " sagt die Künstlerin. "Dieses Album zelebriert Frauen, die Initiative ergreifen, sich entwickeln, inspirieren und motivieren. Es geht darum, sich gut zu fühlen und was man tut. Die zehn Songs behandeln Themen, die teils autobiographisch sind, teils breitere Aussagen, die auf jede Frau abzielen - Begierde und Fantasie, sich kraftvoll fühlen, dominante Macho-Männlichkeitshaltungen bekämpfen, einem Missbrauch entgehen Ehe, und wie man einen starken Mann als deinen Partner hat,“ fügt Ana Popovic hinzu.

Das neue Album aber glaubt auch an Männer, die motiviert und aufgeklärt genug sind, um Frauen bei ihren Bemühungen zu unterstützen, ihre besten Versionen von sich selbst zu sein. Die erste Single "Like It On Top" betont, dass hinter jeder starken, erfolgreichen Frau der Mann steht, der versteht, wie wichtig es ist, dass Frauen führend in der Gesellschaft sind. Und der letzte Track, das sanfte "Honey I'm Home", gibt einer immer größer werdenden Anzahl von Familien, in denen Männer ihre Karrieren aufgeben, um die Karriere einer Frau zu unterstützen, einen Ausruf.

"Ich hoffe, dass meine Musik andere dazu inspiriert, Frauen auf der ganzen Welt zu motivieren, erfolgreiche, energische, starke Frauen auf ihrem Weg zu sein und Männer zu motivieren, ihnen diese Chance zu geben", sagt Popovic. "Die meisten Frauen müssen härter arbeiten als Männer, um sich selbst zu beweisen oder sie müssen mit dem ständigen Druck fertig werden, nie einen Fehler zu machen und perfekt zu sein. Ich glaube, dass Frauen nicht nur das Recht haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen Sorge für sich und ihre Familien.“

Ana Popovic zieht es ihr ganzes Leben nach Westen. Sie verliebte sich als Kind in den amerikanischen Blues, begann während des Kommunismus in Belgrad, Serbien (Ex-Jugoslawien) zu Hause, zog dann in die Niederlande, um am Konservatorium für Jazz und Weltmusik zu studieren. Sie lebte in Amsterdam für mehr als zehn Jahre und machte sich danach nach Memphis TN auf, um mit dortigen Musikern zu arbeiten und aufzunehmen. Vor zwei Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Los Angeles, Kalifornien, wo sie jetzt lebt. "Die Zeit ist gekommen, vorzutreten, sich zu zeigen", sagt Popovic. "Frauen sollten herausragende Führungspersönlichkeit in Wirtschaft, Politik werden und sein und natürlich in der Kunst und Kultur."

Ana Popovic hat neun Studioalben aufgenommen und wurde für sechs Blues Music Awards nominiert und erschien auf den Coverversionen der Magazine Vintage Guitar und Guitar Player. Ihre Alben 'Can You Stand The Heat' und 'Unconditional' waren USA Today Picks-Of-The-Week und auf der NPR Weekend Edition zu sehen, die ihre "Fiery-Technik auf der [Stratocaster] lobte. Fast alle von Anas Alben erreichten die Spitze von den Billboard Blues Charts: Sie und ihre sechsköpfige Band touren unermüdlich und teilen sich die Bühnen mit BB King, Buddy Guy, Jeff Beck, Joe Bonamassa und vielen anderen.

Ana Popovic, Like It On Top - Artist Exclusive / Bestell-Nr: 0190602 / EAN 0721782955479 / Vertrieb: inakustik

 

Reverend Rusty & The Case, Rough TimesReverend Rusty &
The Case, Rough Times

Kann man gar nicht oft genug anhören!

»Rauhe Zeiten, harte Zeiten im Lande des Überflusses (Rough times, tough times in the land of plenty)«, so beginnt der Titelsong aus »Rough Times«, dem gleichnamigen neuen Album. Und wieder sind sich Reverend Rusty & The Case mit diesen zwölf Songs musikalisch treu geblieben. Nach »Struggle«, der letzten CD aus dem Jahr 2014, steht »Rough Times« für den harten Wind, der den Menschen mittlerweile ins Gesicht bläst – die Zeiten sind nicht besser geworden. So wie auf dem Cover des Albums die Band aus der Schwärze des Hintergrunds auftaucht, werfen die Songs ihr Scheinwerferlicht auch auf die dunklen Seiten des Lebens. In »Time is Ticking« läuft uns die Zeit davon, in »Hand to Mouth« geht es um Jobs, Geld und Leben ohne Höhepunkte, in »Nighttime« um die Einsamkeit in der Nacht. Doch immer ist es die Musik und darin der Blues, der letztlich Halt und Hoffnung gibt. Auch wenn die Zeiten härter werden.

Dabei brillieren Reverend Rusty & The Case innerhalb einer musikalischen Bandbreite, in der sich purer Blues mit Slowblues oder wie bei »Hey Bitch« mit Country abwechseln. Daneben enthält die Platte auch Spuren von Reggae, Jazz, Folk, Jam-Music und Rock. Begleitet von einer Stimme, die irgendwo zwischen rauchigem intimem Folkgesang und souliger Blues-Röhre ihre Heimat gefunden hat. Mit dieser Stimme erzählt Rev. Rusty Stone in »Rough Times« über das Leben – unspektakulär, authentisch. Und bei jedem der zwölf Songs ist die Leidenschaft und die Liebe zu handgemachter Musik zu spüren. Rev. Rusty Stone: »Ich wollte in allen Stücken zeigen, was Feeling wirklich bedeuten kann und wie wichtig jeder einzelne Ton und wie wichtig die Texte auf dem Album für mich sind. Der letzte Titel »Summerblues « etwa ist ein gefühlvolles akustisches Instrumentalstück mit Solo-Slidegitarre aus der Gitarrenwerkstatt meines Freundes Peter Wahl.«

So besteht »Rough Times« aus 55 Minuten bluesgeprägte Rootsmusik, bei der neben der Leidenschaft längst auch Reife zu spüren ist. Zusammen mit seiner langjährigen eingespielten Band »The Case« zeigt Rusty Stone auf vielen Festivals und in kleinen Clubs quer durch Europa seine Live-Kunst. Sein Fazit: »Auf der Bühne lernst du alles, was es für einen überzeugenden Musiker braucht: Mut, Bescheidenheit, Hingabe, Erschöpfung, Begeisterung.« So ist aus »Rough Times«, gepaart mit großer aufnahmetechnischer Sorgfalt, für die Tom Peschel im Downhill Studio in München sorgte, ein Album geworden, das Blues- und Rootsmusik-Liebhaber als musikalisch funkelnden Diamanten empfinden mögen.

Reverend Rusty & The Case, Rough Times, Best-Nr. CDTC0019, Barcode 4250095882890, Label Stone Music (LC-12661).

 

Joe Bonamassa _Redemption_cover_1000Joe Bonamassa, Redemption

Der Meister des zeitgenössischen Blues ist zurück – nicht viel reden, anhören und den Blues erleben und leben - Joe Bonamassas brandneues Studioalbum „Redemption“ ist via Provogue / Mascot Label Group erschienen.

„Redemption“ ist nicht nur das 13. Studioalbum des zweifach für den Grammy nominierten Bluesrocktitans, es ist auch das dritte Album in Folge mit komplett eigenem Material. Er zeigt sich ambitionierter und vielseitiger denn je, definiert sich wieder einmal neu und sprengt die Grenzen des Bluesrock. Zwölf Songs spiegeln die Wiedergeburt, die er derzeit durchlebt, wider. „Es passieren gerade Dinge in meinem Leben, von denen ich dachte, dass ich sie nie erleben würde. Es fühlt sich an wie eine Auferstehung. Ich spüre Reue und Akzeptanz. Manchmal ist es sehr schmerzhaft, doch ich weiß, dass ich daran wachsen werde.“, erklärt Bonamassa.

Auf „Redemption“ hat Bonamassa einige der talentierten musikalischen Köpfe aus Nashville um sich versammelt: Tom Hambridge, James House, Gary Nicholson, Richard Page, Dion Dimucci und natürlich seine langjähriger kreativer Partner Kevin Shirley. „Aus meiner Sicht als Produzent ist es bei Weitem das bislang herausforderndste und vielseitigste Album, das Joe je aufgenommen hat.“, sagt dieser.

Das Album wurde in verschiedenen Studios weltweit aufgenommen, darunter den Blackbird Studios (Nashville), The Cave Australia (Sydney), Studio At The Palms (Las Vegas), Criteria Hit Factory (Miami) und Addiction Sound Studios (Nashville). Mit von der Partie waren erneut Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Lee Thornburg und Paulie Cerra (Horns), Gary Pinto (Vocal Harmony) sowie Mahalia Barnes, Jade McRae und Juanita Tippins (Background-Gesang). Außerdem brachte Shirley zwei neue Gitarristen mit ins Spiel: Kenny Greenberg und Doug Lancio. “Zwei zusätzliche Gitarristen mit in der Band zu haben, war extrem interessant, denn es ermöglichte mir, auf eine ganz neue Art und Weise zu spielen.”, sagt Bonamassa.

Kevin Shirley fügt hinzu: „Ich versuche immer, mit Joe unterschiedliche Dinge auszuprobieren und ihn in verschiedene Richtungen zu lenken. Das macht es spannend, denn dadurch testet er seine Grenzen aus. Beim letzten Album ersetzte ich den Keyboarder durch zwei neue Schlagzeuger, denn ich wollte, dass Joe einen härteren Sound spielt. Diesmal wollte ich zwar immer noch diese Härte von ihm, aber gleichzeitig auch Interaktion. Das Ergebnis ist sensationell.“

„Evil Mama“, der Opener des Albums, ist nicht nur ein wohlgesonnener Gruß an Led Zeppelin, sondern überzeugt auch mit seinem tiefen Groove. Das Rockabilly-lastige „Freddie King Boogie“ und „King Bee Shakedown“ sind wahre Hüftschwinger, während Bonamassa auf „Molly-O“ eine tragische Geschichte erzählt. Die zeitlosen Hardrock-Riffs erinnern an sein Nebenprojekt Black Country Communion. Auf „Pick Up The Pieces“ beschwört er den Geist von Tom Waits herauf.

Der Wunsch nach Erlösung und Rettung, aber auch eine gewisse Stärke und Ermächtigung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Der Titeltrack offenbart dies bereits in den ersten Zeilen: ‘She took the fire as she was leaving, no forgiveness and no confession, now I'm sifting through the cold grey ashes, looking for peace and my redemption.”

Bonamassa erklärt: „Ich spüre, dass meine neuen Songs sowohl textlich als auch musikalisch tiefgründiger sind. ‚Self-Inflicted Wounds‘ ist einer der besten Songs, die ich je geschrieben habe. Und er basiert auf persönlichen Erlebnissen.” Der Song offenbart Wut und Frustration, doch zugleich auch Vergebung: “You got a lot of nerve blaming someone else, for your mistakes, you got a lot of nerve offerin' up your help, when you can't carry your weight… You never get away with trying to tell yourself, one of your own lies, you never get away holding back those tears, try not to cry.”

„Auf ‚Self-Inflicted Wounds‘ schließt sich der Kreis erneut.“, fügt Shirley hinzu. „Es ist eindeutig Joes tiefgründigster und dunkelster Bluessong, ein Meisterstück der Verzweiflung. Doch das ermöglichte ihm einen ganz neuen Blick auf den Blues, er hat ihn völlig neu erfunden.“

Auf „The Ghost Of Macon Jones” tauscht Bonamassa den Gesang mit dem Countrysänger Jamey Johnson aus Nashville. „Just Cos You Can Don’t Mean You Should“ ist hörbare, von Albert King inspirierte, Bluesrock-Euphorie. “I‘ve Got Some Mind Over What Matters” ist eine pure Wehklage des Giatrristen, während die herzzerreißende Geschichte auf dem akustischen „Stronger Now In Broken Places“ verspricht, dass das Leben weitergehen und man irgendwann wie Phoenix aus der Asche wieder auferstehen wird. Jim Moginie (Midnight Oil) ist darauf auf an der Gitarre und Kate Stone an der Opsilon Handpan zu hören. Die intensiven musikalischen Reise beendet Bonamassa schließlich mit traditionellen Bluesrock auf „Love Is A Gamble.“

Auf „Redemption“ liegen Licht und Schatten dicht beieinander. Auf jede tiefe Emotion folgen pure Momente der Freude, eingerahmt von musikalischem Handwerk auf höchstem Level und Bonamassas meisterhaftem und vielseitigem Gitarrenspiel. „Dieses Album ist eines der besten, die ich je geschrieben habe. James House ist ein Nationalheiligtum, genauso wie Tom Hambridge, Gary Nicholson, Gordon Kennedy und Danny Flowers.“, erklärt der Gitarrist. „Ich bin wirklich gespannt darauf, wie die Leute reagieren werden, wenn sie es hören. Es ist etwas komplett anderes.“

„Redemption“ ist nicht nur Joe Bonamassas bislang kreativster Höhepunkt, sondern auch der Nachfolger des 2016 erschienenen „Blues Of Desperation“. Sein letztes Album stieg auf Platz drei der Deutschen Album Charts ein, erreichte die Top Ten in Europa sowie Platz zwölf der Billboard Charts. In den letzten zwei Jahren tourte er unermüdlich und spielte ausverkaufte Shows rund um den Globus. 2017 veröffentlichte er „BCCIV“, das vierte Album der wiedervereinigten Supergroup Black Country Communion (mit Glenn Hughes, Jason Bonham und Derek Sherinian), das seine bislang höchste Chartplatzierung auf Platz 6 in Deutschland erreichte. Es folgten ein gemeinsames Album mit Bluessängerin Beth Hart („Black Coffee“) sowie seine unglaublichen Livealben „Live At The Greek Theatre“ (2016), „Live At Carnegie Hall: An Acoustic Evening“ (2017) sowie „The British Blues Exlosion“ (2018).

Joe Bonamassa ist ein Bluesrockgitarrist ohne Konkurrenz und ein absoluter Ausnahmekünstler. „Es macht immer noch Spaß, obwohl ich das schon so lange mache. Es ist spannend, unerforschte Gewässer zu erkunden.“

 

SeasickSteve_1Seasick Steve, Can U Cook?

SEASICK STEVE hat jetzt sein neues Album "Can U Cook?" veröffentlicht (BMG Rights / ADA). Nachdem mit "Shady Tree" bereits kürzlich ein erster Vorbote erschien, feierte am 14. August die neue Single und Titeltrack "Can U Cook?" Radiopremiere in Chris EvansトBreakfast Show auf BBC Radio 2 und ist nun auf allen bekannten Streamingplattformen erhältlich.
Anhören: Seasick Steve "Can U Cook" bei Spotify
Anhören: Seasick Steve "Shady Tree" Static Video bei youtube.

Auf seinem insgesamt 9. Studioalbum verteilt Seasick Steve wertvolle Beziehungsratschläge, die er in dreckige Gitarren, große Drums, knurrende Vocals und seinen hoch ansteckenden Seasick-Groove verpackt.

Produziert und geschrieben von Seasick Steve wurden die Songs größtenteils in einem umgebauten Kühlhaus in den Hafendocks von Key West, Florida aufgenommen. Unterstützung bekam er dabei von seinem langjährigen Drummer Dan Magnusson (alias Crazy Dan) und Gitarrist Luther Dickinson (North Mississippi Allstars). Auf den 11 Songs vereint Steve seinen beliebten Signature-Sound aus Boogie, Blues, Rock Americana und Folk mit jeder Menge Sunshine-Vibes. „Es scheint, dass alle möglichen Arten von Sonnenschein und Farben auf dieser Platte enthalten sind. Vielleicht kam es so, weil wir einen Großteil des Albums unten in Key West/Florida aufgenommen haben. Oder es hat etwas mit all den glücklichen Stunden in Conch Republic zu tun? Ich schwöre!", so Seasick Steve.

„Can U Cook?“ ist auf CD, als reguläre sowie als limitierte Vinylfassung, als Stream und Download erhältlich und kann auf http://seasicksteve.com vorbestellt werden.

Schon kurz nach der Veröffentlichung wird Seasick Steve wieder auf große Europa-Tour gehen und für 5 Konzerte nach Deutschland kommen.

Livedaten
05.10.18 - Große Freiheit (Hamburg)
10.10.18 - Gloria (Köln)
11.10.18 - Kesselhaus (Berlin)
13.10.18 - Täubchenthal (Leipzig)
14.10.18 - Skaters Palace (Münster)
Tickets: Live Nation.

 

Delgres_cover_1522071434781076Delgres, Mo Jodi

Geniales Album, absolut hörenswert,
je öfter, desto besser!

Delgres sind ein Trio von den Leeward Islands, genauer gesagt: Guadeloupe. Ihr neues Album Mo Jodi erscheint am 31. August auf PIAS (www.pias.com).

Das Trio, bestehend aus Frontmann Pascal Danaë, Drummer Baptiste Brondy und Sausafonspieler Rafgee, beschreibt sich selbst als Bluestrio. Sie mischen eine Vielzahl an Sounds und Einflüssen und finden dabei ihren eigenen Weg zu ihren kulturellen, historischen und emotionalen Wurzeln – die fehlende Verbindung zwischen französischer, karribischer und US-amerikanischer Musikkultur, die zwischen Ali Farka, Creole und den Black Keys daherkommt und eine eigene Marke des bluesigen Garage-Rock kreiert.

Die Band erklärt zum neuen Track Can’t Let You Go: “In this song we move closer to the core subject of the album, that of working with the cards you're dealt. The lyrics are a reflection on how Napoleonic slaves, freedom fighters of Guadeloupe, managed in the great poker game, sacrificing their personal feelings to the cause. “I don't want you to go and fight but I know you have to. Good hand, bad hand, who deals the cards?"

Der Titeltrack des Albums Mo Jodi (I’ll Die Today) ist inspiriert von ihrem Namensgeber, der einflussreichen Figur des Louis Delgres, der sich him Kampf gegen die koloniale Sklaverei einsetzte. Fest in der Geschichte verankert, ist das Album eine brilliante Repräsentation der eigenen Reise der Band und ihrer Heimat, die von Entwurzelung, Anstrengung und Verzweiflung erzählt, die bis heute auf eine andere Art und Weise immer noch bestehen.

DELGRES mit Video zu “Can’t Let You Go” – >> hier ansehen!

 

finkFink,
Sunday Night Blues Club, Vol. 1

Fink veröffentlicht ein minimalistisches Blues-
Album auf seinem eigenen Imprint R'COUP'D – und es ist genial, Blues vom Feinsten!

“Fink's Sunday Night Blues Club, Vol. 1" ist die erste, reine Blues-Veröffentlichung von Fin Greenall. Produziert und gemischt wurde es von Fink selbst und Flood (U2, PJ Harvey, Warpaint), aufgenommen in Greenalls Studio in Berlin. Am 10. März 2017 erscheint das Album bei R'Coup'D/Ninja Tune. Jeder Song wurde dabei in kurzer Zeit live mit einem Vintage-Mikrofon und -Verstärker aufgenommen. Manchmal braucht es eben einfach nicht mehr. Greenall sagt darüber: “Most of this record is one take, from all of the guys who helped me get there... New Orleans legend David Shirley on drums and the weird and wonderful Colin Stetson also really brought the heat to the table.” Fink weier: “My love of Blues has always been there, before I even knew what it was. Records by John Lee Hooker, T-Bone Walker and Chuck Berry really spoke to me. For two springs, in 2015 and 2016, I immersed myself in the blues, scouring record stores whilst on tour to inspire and educate myself… to do something raw, rough, and live, a record that just was, for its own sake. You'd think that writing blues was easy - but it isn't ... It's easy to copy, sure, and to cover, definitely, but to write original blues that is more than just a photocopy of the past actually turned out to be equally challenging and natural ... ” Das Artwork wurden von Sven (Editor des legendären Skate-Magazins Lodown Magazine, Berlin) und Sascha von Brand New History designt. Die passenden Fotos stammen von Finks Langzeitkollaboratuer Tommy N Lance.

Sein Blues-Album wird Fink bei diesen Terminen vorstellen:
06. Mai - Fink’s Sunday Night Blues Club @ X-Jazz Festival, Berlin, DE
07. Mai - Fink’s Sunday Night Blues Club @ Jazzhaus, Freiburg, DE
09. Mai - Fink’s Sunday Night Blues Club @ Savoy Theater, Düsseldorf, DE
Tickets: http://www.finkworld.co.uk/fsnbc-tour.php.

 

Doyle Bramhall II, RICH MANDoyle Bramhall II,
RICH MAN

Concord Records freut sich, verkünden zu können, dass der legendäre Blues-Gitarrist Doyle Bramhall II mit seinem von den Kritikern hochgelobten Meisterwerk „RICH MAN“ (erschienen via in-akustik) nach Europa kommt. Ein Muss – geniales Album und ganz bestimmt ein furioser Live-Act!
Das Album wurde von allen Fans, die Bramhalls Zusammenarbeit mit Künstlern aller Colleur von der Tedeschi Trucks Band bis hin zu Roger Waters verfolgt haben, sehnlichst erwartet. Es ist das erste eigene Album von Bramhall II seit 15 Jahren. RICH MAN reflektiert die beiden großen extensiven Erfahrungen, die Doyle in dieser Zeitspanne gemacht hat – von der engen, über zehnjährigen Zusammenarbeit mit dem großen Eric Clapton (der Doyle als einen der besten Gitarristen preist, den er je gehört hat) über Sheryl Crow, für die er Songs für ihr 2011er Album „Miles From Memphis“ komponierte und produzierte, bis hin zu einer intensiven, spirituellen und musikalischen Reise, die ihn bis nach Indien und Afrika führte. Dort suchte er nach dem Tod seines legendären Vaters Doyle Bramhall nach innerem Frieden und neuen Sounds.
„Ich habe seit meinem letzten Album fast konstant für andere Künstler und Projekte geschrieben und dabei aber auch eine ganze Anzahl an Songs aufgehoben, die in gewisser Weise meine Lebensgeschichte dokumentierten“, sagt Bramhall, auf dessen langer Liste an Kollaborationen u.a. Musiker wie Roger Waters, die Fabulous Thunderbrids, B.B. King, T-Bone Burnett, Elton John, Gary Clark Jr., Gregg Allman, Dr. John und Billy Preston stehen. „Ich war sehr damit beschäftigt, mit und für andere Künstler zu touren und zu produzieren und so nahm ich mir eine Auszeit als Solokünstler. Alle diese Erfahrungen haben mir sehr dabei geholfen, neue Fähigkeiten zu entwickeln und ich habe gelernt, meinen eigenen Sound zu kreieren.“ Der ersehnte Sound ist dabei weniger stilistischer Natur als vielmehr eine einzigartige Mischung vieler Einflüsse, die auf den Reisen und der Lebenserfahrung des Künstlers beruhen und den Erlebnissen, die ihn berührt und inspiriert haben. So ist RICH MAN natürlich ein Blues-Album, aber es finden sich darauf Einflüsse aus R&B, indischer und arabischer Musik und natürlich Bramhalls unverwechselbares Gitarrenspiel.

Doyle Bramhall II auf Tour durch Europa 2017
April 28 Copenhagen (Denmark) / Amager Bio
April 29 Esbjerg (Denmark) / Tobakken
April 30 Odense (Denmark) / Posten
May 04 Hannover (Germany) / Bluesgarage
May 05 Worpswede (Germany) / Music Hall
May 06 Ospel (The Netherlands) / Moulin Blues Festival
May 07 Dortmund (Germany) / Musiktheater Piano
May 08 Salzburg (Austria) / Rockhouse
May 10 Velden am Wörthersee (Austria) / Bluesiana
May 11 Bensheim (Germany) / Musiktheater REX
May 12 Frankfurt a. Main (Germany) / DAS BETT
May 13 Winterbach (Germany) / Lehenbachhalle
May 15 München (Germany) / Garage Deluxe
May 17 Münster (Germany) / Hotjazz Club
May 18 Amsterdam (The Netherlands) / North Sea Jazz Club
May 19 Drachten (The Netherlands) / IDUNA
May 20 Zoetermeer (The Netherlands) / De Borderij.

 

BrorBror Gunnar Jansson,
Moan Snake Moan

Dunkel, geheimnisvoll, wunderbar - „Moan Snake Moan“, das zweite Solo-Album des schwedischen Cowboys, der wie ein mysteriöser Geschichtenerzähler aus einem
Western Film-Noir daherkommt.

Düstere Geschichten und Musik zwischen Blues,
Country, Folk und Garage: Bror Gunnar Jansson mit seinem neuen Album „Moan Snake Moan“ auf CD und LP inklusive toll bedruckter Innenhülle im Noir Comic-Stil via NORMANDEEP BLUES Bror Gunnar Jansson (a.k.a. GUNNES ENMANNA) ist eine Ein-Mann-Band aus Schweden und ein begnadeter Performer, der zurückhaltende und minimalistische Klagelieder genauso überzeugend vorträgt, wie er wilde, kantige und kraftvolle Powersongs freilässt. Seine Lieder, häufig inspiriert von Künstlern wie NICK CAVE, JOHNNY CASH oder HOWLIN‘ WOLF und stimmungsvollen Kultfilmen wie „Pulp Fiction“, handeln von schrägen und zwielichtigen Charakteren, schönen Frauen und immer wieder auch dem Tod. Musikalisch bewegt Bror Gunnar Jansson sich zwischen Mississippi-Blues, Country und Folk, wobei er dem Ganzen stets einen leicht düsteren Garage-Anstrich verpasst. Label: Normandeep Blues, Release: 26. Juni.

 

JohnSchooleyJohn Schooley,
The Man Who Rode The Mule Around The World

200 Prozent Texas Blues Trash! John Schooley und seine unglaublich kraftvolle Art zu spielen ist einzigartig.
Bewaffnet mit Doubleneck-Gitarre, Banjo, Harmonika und den Fuß am Schlagzeug ersetzt er mühelos eine ganze 5-köpfige Band. Angefangen hat seine musikalische Karriere als Gitarrist von unter anderem The Relevators oder den Hard Feelings (Crypt Records, Sympathy, Gearhead, Dropkick). Er hat auch als Gitarrist R.L. Burnside auf Touren begleitet und ist u.a. mit Hasil Adkind (dem Großmeister aller One Man Bands) unterwegs gewesen. Auf seinem aktuellen Album (erhältlich als LP + CD) THE MAN WHO RODE THE MULE AROUND THE WORLD (erhältlich bei Voodoo Rhythm Records) hört man mehr und mehr den traditionellen Hintergrund, der ihn seit seiner Kindheit prägte: Blue Grass, Gospel und Blues. Musiker wie Jimmie Rodgers, Blind Lemon Jefferson, Doctor Ross oder Don Van Vliet sind große Vorbilder für ihn. Er liebäugelt mit der Musik der Vergangenheit und trifft trotzdem den Nerv der Zeit. Als Gastmusiker hat er dieses Mal Walter Daniels an der Harmonika dabei.

 

The Rides CD Cover_500The Rides,
Can’t Get Enough

Zweimal wurde Stephen Stills bereits in die Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommen und kann inzwischen auf eine fast 50-jährige musikalische Karriere zurückblicken. Trotz des Altersunterschiedes verbinden ihn mit dem
32 Jahre jüngeren Bluesrock-Gitarristen, Singer Songwriter und fünffachen Grammy Nominierten Kenny Wayne Shepherd zwei gemeinsame Leidenschaften: alte Autos und der Blues. Zusammen mit Keyboard-Legende Barry Goldberg aus Chicago, bringen sie nun frischen Wind in die Bluesszene des 21. Jahrhunderts.
So ist The Rides, die Stills als „die Bluesband meiner Träume“ bezeichnet, mehr als nur ein einmaliges All Star-Projekt und markiert ein aufregendes, neues Kapitel im Leben des Trios. Unterstützt werden sie dabei von Bassist Kevin McCormick und Shepherds langjährigem Schlagzeuger Chris Layton (seines Zeichens Gründungsmitglied von Stevie Ray Vaughans „Double Trouble“). Das Debüt „Can’t Get Enough“, produziert von Shepherds langjährigem Produzent Jerry Harrison, ist eine faszinierende Hommage an klassische Blueser wie Muddy Waters (“Honey Bee”) und Elmore James (“Talk To Me Baby”), Neil Youngs Hymne „Rockin’ In The Free World” und dem Iggy Pop & The Stooges’ Klassiker “Search and Destroy“ aus den frühen siebziger Jahren.

 

KoiteHabib Koité & Eric Bibb, Brothers in Bamako

Transatlantischer Blues – lebendig und ehrlich.
«Ich habe mir alles von meinen Eltern abgeschaut, ihre Kunst hat auf mich abgefärbt …“ So erklärt Habib Koité die Ursprünge seines Berufs und seines Talents als Griot der heutigen Zeit. Eric Bibb hätte Ähnliches zu berichten: Nicht nur war sein Vater Sänger, auch Künstler und Bürgerrechtler Paul Robeson zählt zu seiner Familie. Habib kann auf eine jahrhundertealte Tradition zurückgreifen und ist heute mit Sicherheit eine der bedeutendsten Stimmen Afrikas. Eric hat sich in einer neuen Bluesgeneration behauptet, ohne die Erbschaft aus Folk und Gospel auszuschlagen. Es ist also ganz natürlich, dass der Malier und der Afro-Amerikaner ihre Gitarren und Stimmen in einem transatlantischen Blues vereinen wollten!
Jeder hat beim anderen etwas Vertrautes gefunden, wie eine Art Verlängerung der eigenen Stimme bis auf die andere Seite des Ozeans. Habib besingt seine Welt, Afrika, den Kontinent, den der Rest der Welt so sehr verändert hat. Eric kann Habibs Haltung nachvollziehen, er findet sich in ihr wieder. Und ohne dass sich die beiden Männer über den sozialen Charakter ihrer Texte abgesprochen hätten, haben ihre Ansichten in diesen Liedern zusammengefunden. Beide Sänger haben die gleiche Sicht auf die Welt, sie singen sowohl die großen Sorgen als auch die Maßlosigkeit der Menschen. Ihr Gesang ist wie ein Fragezeichen, das von Gitarren und leichten Perkussionen zwischen den Kontinenten hin- und hergeweht wird.
Eric Bibb und Habib Koité beweisen mit viel Talent, dass es oftmals die einfachsten Lieder sind, die direkt ins Herz treffen. Wir brauchen solche Begegnungen, die sich über Grenzen und Trends hinwegsetzen. Weil diese Musik schlicht lebendig, ehrlich und zutiefst menschlich sind.
Habib Koité & Eric Bibb, Brothers in Bamako, Contrejour - im Vertrieb von Broken Silence. Weitere Infos unter www.malagueta-music.com.

 

HudspethTony Hudspeth,
Back from the Cold

Ehrliche Handarbeit – Blues und Seele!
Auf seiner neuen CD „Back from the Cold“ lässt der inzwischen in Deutschland lebende Gitarrist und Sänger es krachen. Elf Titel auf der Scheibe sind der Ausdruck ungebrochener Spielfreude. Satter Rock, federleichter Funk mit messerscharfen Bläsereinlagen, jazzige Intermezzos, erdiger Blues und fetter Swamp-Rock bilden eine knackige und mitreißende Mischung. Für sein neues Album hat Tony Hudspeth namhafte und geschätzte Musiker eingeladen, die allesamt ihr Handwerk verstehen.
Paul Harriman zupft einen brillanten Bass auf geschulter Rhythm and Blues- Basis, an den Drums wechseln sich Josef Kirschgen und Bert Smaak ab. Die bei vielen Bands und Studioaufnahmen gefragten Trommler sorgen für den treibenden Groove, geizen mit Breaks und schieben mit feiner Sensibilität für das richtige Tempo den musikalischen Wege frei.
Für perfekte und unaufdringliche Arbeit im Hintergrund sorgen Jens Ewald (Keyboards/Akustikgitarre), Jane Leinen (Backings) sowie die verlässliche und punktgenaue Bläsermannschaft mit „Tripple F Horns“ Heiko Bidmon (Sax), Mathias Knoop (Trompete) und Mathias Schuller (Posaune). Hoch geschätzter Gast beim launig-frischen „Sunny Days“ ist übrigens Albie Donnelly (Sax), Frontman der Bläsertruppe „Supercharge.“
Weitere Infos unter www.steeplejack.de.

 

JoshSmithJosh Smith,
Don't Give Up On Me

Muss man hören - Labsal für die Seele! Etwas mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung des bemerkenswerten und bei Kritikern wie Fans gefeierten Albums 'I'm Gonna Be Read' legt Josh Smith jetzt mit 'Don't Give Up On Me' (CrossCut Records CCD 11105) nach. Und diesmal zieht er andere Saiten auf …
Eine Produktion, die überzeugen soll wie keine zweite Bluesveröffentlichung in diesem Jahr, High Quality Blues voller Originalität – das ist der Anspruch, den der Ausnahme-Gitarrist selbstbewusst für 'Don't Give Up On Me' formuliert hat. Mit diesem Album liefert Josh Smith ein modernes, atmosphärisch dichtes, großartiges und emotional aufgeladenes Bluesalbum, das stilistisch an die fetten Jahre von Albert King und B. B. King erinnert, wo üppige Produktionen einfach dazugehörten. Wo Bobby “Blue” Bland oder Al Green die Grenzen zwischen Blues und Soul vergessen ließen. Ein Album, bei dem große Bläsersätze Akzente setzen, weiche Streicher die Songs in großflächige Arrangements tauchen und weibliche Stimmen in “Call and Response” mit der soullastigen Stimme des Sängers für knisternde Spannung sorgen. Die Gitarre dagegen: klar, bissig, punktgenau, aufschreiend, lakonisch – inspiriert durch die tiefe Verbindung von elegantem Soul und erdig urbanem Blues. Ein Album, das überrascht … das überzeugt!

 

SeussLudwig Seuss/Taylor, Eddie/Dixon, Popsy, Virginia Blues Connection

Da ist Rhythmus, Soul – und natürlich Blues drin! Je öfter man das Album anhört, desto begeisterter ist man.
Als Blues- und Boogie-Pianist unter anderem bei der Spider Murphy Gang, als einer der versiertesten Organisten der Republik und als einer der besten Zydeco-Akkordeonisten und -Komponisten östlich des Mississippis – der Münchner Ludwig Seuss spielt schon lange in der ersten Groove-Liga. Seiner Bewunderung für die berühmten, aber auch für die zu Unrecht vergessenen Meister ihres Fachs hat das keinen Abbruch getan. Seuss ist seit jeher ein Teamplayer und musicians musician, speziell bei seinem inzwischen 13. eigenen Album „Virginia Blues Connection“ ist ihm nun der Bandgedanke wichtiger, als selbst im Mittelpunkt zu stehen. Zugleich erfüllt er sich den Traum, mit dem in München lebenden Tenorsaxophonisten Eddie Taylor und dem Holmes Brothers Schlagzeuger Popsy Dixon zwei Veteranen ins Rampenlicht zu holen, die im Musikbusiness schon alles erlebt haben. Weitere Infos unter www.galileo-mc.de.

 

ElectricBlues2Plug It In! Turn It Up!
Das Blues Standardwerk -
4 Boxen/je 3 CDs

Genial. Ein Muss für jeden Blues-Fan. Die bislang umfassendste Geschichte des elektrischen Blues auf insgesamt 12 CDs.
- Annähernd fünfzehneinhalb Stunden elektrisch verstärkte Bluessounds aus annähernd siebzig Jahren von den Anfängen bis in die Gegenwart.
- Zusammengestellt und kommentiert vom anerkannten Bluesexeperten Bill Dahl.

- Jede 3-CD-Ausgabe kommt mit einem ca. 160-seitigen Booklet mit Musikerbiografien, Illustrationen und seltenen Fotos.
- Die Aufnahmen stammen aus den Archiven der bedeutendsten Plattenfirmen und sind nicht auf den Katalog eines bestimmten Label beschränkt.
- Von T-Bone Walker, Muddy Waters, Howlin' Wolf, Ray Charles und Freddie, B.B. und Albert King bis zu Jeff Beck, Fleetwood Mac, Charlie Musselwhite, Ronnie Earl und Stevie Ray Vaughan.

Mit insgesamt annähernd dreihundert Einzeltiteln beschreibt der Blueshistoriker und Musikwissenschaftler Bill Dahl aus Chicago die bislang umfassendste Geschichte des elektrischen Blues von seinen Anfängen in den späten 1930er Jahren bis in das aktuelle Jahrtausend. Bevor in den Dreißigerjahren Tonabnehmersysteme, erste primitive Verstärker und Beschallungssysteme und schließlich mit Gibsons ES-150 ein elektrisches Gitarren-Serienmodell entwickelt wurde, spielte die erste Generation der Gitarrenpioniere im Blues in den beiden Jahrzehnten vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs auf akustischen Instrumenten. Doch erst mit Hilfe der elektrischen Verstärkung konnten sich Gitarristen und Mundharmonikaspielern gegenüber den Pianisten, Schlagzeugern und Bläsern in ihrer Band behaupten, wenn sie für ihre musikalischen Höhenflüge bei einem Solo abheben wollten.ElectricBlues
Auf zwölf randvollen CDs, jeweils in einem Dreier-Set in geschmackvollen und vielfach aufklappbaren Digipacks, hat Bill Dahl die wichtigsten und etliche nahezu in Vergessenheit geratene Beispiele für die bedeutendste Epoche in der Geschichte des Blues zusammengestellt. Auf insgesamt über 650 Seiten in den vier ausführlich illustrierten und bebilderten Begleitheften erläutert er die Entwicklung jenes Genres, das wie kaum ein zweites enorme Bedeutung für die Entstehung der Rockmusik in den sechziger und siebziger Jahren besitzt. Von ersten zaghaften Ansätzen über swingende, jazz-inspirierte Jumpnummern, erdige Soloaufnahmen und Rock'n'Rollern aus den Fünfzigerjahren, von den hart treibenden Beats des britischen und US-amerikanischen Bluesrocks der Sechziger- und Siebzigerjahre und danach bis hin zum Soul/Blues der Siebziger und dem zeitgenössischen Blues von heute: mit diesem Konzept, das sich nicht darauf beschränkt, lediglich die Aufnahmen einer einzigen Plattenfirma zu präsentieren, veröffentlicht BEAR FAMILY das Standardwerk zur Geschichte des elektrischen Blues!

Plug It In! Turn It Up ! Das Blues Standardwerk - 4 Boxen /je 3 CDs
Label/Vertrieb: Bear Family
Bandwebsite: www.bear-family.de.

JulianSas1Julian Sas, Bound to Roll

Da geht die Post ab – und das Herz jedes Bluesfans wird berührt.
Bound to Roll, Julian Sas’ achtes Studio-Album, ist eine Album, das seine Zeit brauchte. „Mehr als zweieinhalb Jahre“, erzählt der niederländische Bluesmann, „hatte ich eine Menge Ideen, aber viel davon ging direkt in den Papierkorb.“ Doch das Warten hat sich gelohnt. „Bound to Roll ist ein sehr persönliches Album. Dieses Album geht über Wonne, Freude, Liebe, Verlust, Schmerz und Trauer. Über wirkliches Leben, über den Blues, über Erfahrungen, die, so hoffe ich, mich stärker und zu einem besseren Menschen gemacht haben. Für mich war dieses Album ein Weg, meine Gefühle auszudrücken.“ Neben neun neuen Sas-Originalen sind auf Bound to Roll auch drei Cover-Versionen: Rory Gallagher’s Shadow Play, Bob Dylan’s Highway 61 Revisited und Humble Pie’s 30 Days In The Hole.
Weitere Infos unter www.cavalier-musicmanagement.com.

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