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Heimatklänge

WeckerAuf der Suche nach dem Wunderbaren
Konstantin Wecker,
Ohne Warum

Sie entstanden als der Winter München noch fest im Griff hatte. Doch die 15 Lieder auf der neuen CD von Konstantin Wecker wärmen wie der schönste Sommer. Sie machen Mut und weckern ganz tief in die Seele - dorthin, wo es mitunter ganz schon brennt. Wer die Lieder hört, begibt sich mit dem Musiker und Lyriker auf eine zarte, aufwühlende und bisweilen auch mystische Suche nach dem Wunderbaren. Und dies ganz „Ohne Warum“, so der einprägsame Titel des neuen Werkes, das im Juni bei „Sturm & Klang“ erscheint.

Ohne Warum? Die Antwort findet sich in einem über 300 Jahre alten Gedicht von Angelus Silesius: „Die Ros ist ohn Warum, sie blühet, weil sie blühet. Sie achtet nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet.“ Erschaffen wurde das Wortpaar „ohn Warum“ von dem spätmittelalterlichen Philosoph Meister Eckhart, der den Begriff „sunder warumbe“ als Ausdruck mystischen Denkens verstand. Dies tut Konstantin Wecker, für den die Worte Eckharts und Silesius` auch in der heutigen Zeit nichts an Zauber und Wahrheit verloren haben. Im Gegenteil, denn sie ermutigen ihn dazu, sich nun immer hörbarer mit dem Zugang zum Ewigen zu beschäftigen: „Für mich ist der Begriff ein Zeichen dafür, wie Kunst sein sollte. Ohne zu überlegen, was man dafür bekommt und ohne zu überlegen, ob es gefällt. Ohne Berechnung, vielleicht auch ohne Sinn. Im Grunde ist dieser Gedanke eine Weiterführung meines Liedes ˂Ich singe, weil ich ein Lied hab˃, das ich vor 40 Jahren geschrieben habe“.
Tatsächlich standen diese Zeilen wohl immer Pate für all die Songs, die der Münchner Musiker in den vergangenen vier Jahrzehnten komponiert hat. Sie haben ihn auch zu seinem neuen Album inspiriert, dessen erste Textfassungen und Melodien bereits im Sommer 2014 in der Toskana in nur vier Tagen entstanden sind. Dennoch ist der Wecker des Jahres 2015 nicht der Wecker des Jahres 1975. Wie auch? Er hat sich verändert und ist sich doch selbst stets treu geblieben. Auch die neuen Lieder tragen seine geliebte Handschrift, sind jedoch stark geprägt von Wut und Zärtlichkeit, und nun ganz aktuell von Mystik und Widerstand. Neben Liedern wie „Mordnacht von Kundus“, „An die Kinder“, „Dass alles so vergänglich ist“ und eben „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“ hat Konstantin Wecker mit seinen Musikern, unter anderem seinem treuen Wegbegleiter, dem Pianisten Jo Barnikel, dem Multiinstrumentalisten Wolfgang Gleixner und der Cellistin Fany Kammerlander, auch das alte deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“ aufgegriffen, neu vertont und stellt sich dabei die Frage, ob die Gedanken wirklich so frei sind, wie wir seit Jahrhunderten glauben mögen. Auch dies ist eine wesentliche Botschaft, die der Liedermacher auf seinem neuen Werk auf fast schon ironische Art und Weise vertont hat. Nur wenn die Gedanken frei sind, können es auch die Menschen sein, die Konstantin Wecker nicht aufhören möchte zu lieben, aufzurütteln und zu umarmen. Dies tut er nun mit Liedern wie „Revolution“ oder „Traum von einer grenzenlosen Welt“, mit denen der Pazifist soziale Kälte, Unterdrückung oder Krieg anprangert.
Es geht dem Romantiker, der auf seiner von Flo Moser produzierten CD auch Novalis oder Hugo von Hofmannsthal zu Wort kommen lässt, ums Tun und nie ums Siegen. Um eine gerechte und sommerwarme Welt. Denn für den 67-Jährigen liegt der Schlüssel für die Freiheit in der Veränderung, in der Kunst, in der Musik. Auch in seiner Musik. In seinen neuen Liedern: „Wenn man einmal erkannt hat, das alles zusammengehört, eins ist, Menschen, Tiere, die Erde, und wenn man sieht, wie wir mit unserer Welt umgehen, dann ist es eine Notwendigkeit, Widerstand zu leisten. In einer Gesellschaft, die so auf Leistung und Gewinn ausgerichtet ist, wird eine Rückbesinnung auf das Wesentliche eine unerlässliche Pflicht. Ob Lyriker, Poet, Maler oder Sänger, wir Künstler sind alle in der Verantwortung, etwas zu tun. Wir müssen es nicht immer tun, aber immer wieder.“ Konstantin Wecker tut dies auf seiner neuen CD, auf der er mit „Gefrorenes Licht“ auch seinen verstorbenen Freund, den Friedensnobelpreisträger Hans-Peter Dürr würdigt. Und er tut dies vor allem ohne Warum.

 

Cover_DoubleBreinGeorg Breinschmid,
Double Brein

Musik – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015 und dringen mit Double Brein in unbekannte musikalische Gegenden vor/ein, die uns neue Erkenntnisse bringen. Erkenntnisse, wie originell und originär zugleich Musik sein kann. Eins der genialsten Alben von Ende 2014.
Dabei stand zu Beginn Georg Breinschmid, dem Mann mit Hut am Kontrabass, eine scheinbar unüberwindbare Krise im Weg, überhaupt nur daran zu denken Lieder für ein neues Album aufzunehmen. Ein Refrain, bei einem Spaziergang ersonnen, löste schließlich diese Hürde: „Und die Lösung steht direkt vor mir / nur i siach´s ned, nur i siach´s ned..“. Daraus entstand recht schnell ein Lied, ein Studiotermin, ein Füllhorn an Ideen, ein Doppelalbum, mitfinanziert durch Crowdfunding. Seit viel zu langer Zeit schon wird Musik in E und U eingeteilt, was weder zutreffend noch erhellend, dafür aber allemal praktisch ist, wie im Falle von Double Brein. Auf CD2 gibt Klassik den Ton an, auf CD1 hören wir gesungene Lieder und Instrumentalstücke in einer kolossalen Bandbreite von Jazz bis Wienerlied bis Reggae bis Folk bis Blues und – eine wahre Wundertüte liefert Georg Breinschmid hier ab. Sein Vermögen, all das auf höchstem Niveau zu vermengen und aufzubereiten ist allerdings nie eine bewusste intellektuelle Überlegung gewesen: „Es klingt fast klischeehaft, wenn man das sagt, aber es gab für mich immer nur eine Musik, egal wie es etikettiert war. Ich bin erst mit den Jahren draufgekommen wie sehr die einzelnen Musikrichtungen soziale Unterschiede bedeuten oder Cliquenbildungen generieren und gesellschaftspolitische Dinge mitspielen, die mit der jeweiligen Musikrichtung verbunden sind. Insofern hoffe ich, mir diesen frischen, unbekümmerten Zugang zur Musik erhalten zu haben.“

CD1: Und genau diese Unbekümmertheit hält auf Double Brein mit 15 Eigen- und
Co-Kompositionen (CD1) Einzug, egal ob im personell neu formierten Brein’s Café mit Vladimir Karparov/Gerald Preinfalk (Sopran Sax) und Antoni Donchev (Piano) oder mit seinem kongenialen langjährigen Duo-Partner Thomas Gansch (Trompete, Gesang), und egal ob im Verbund mit Benjamin Schmid (Violine) und Diknu Schneeberger (Gitarre) oder mit Franck Tortiller (Vibraphon) und Michael Hornek (Piano), bzw. im Traditional „Kopanitsa“ – erstmals mit Wiener Folk-Musikern. Letzteres ist übrigens ein Produkt einer Jam Session beim Wirten ums Eck, sorgfältig editiert für den aufgeschlossenen CD-Player. Der Einstieg in diese wunderbar tönende Ideenflut von Georg Breinschmid erfolgt mit einem Samba, frei nach dem Motto „die Liebe ging, der Samba blieb“, gefolgt von einem neuen Musette-Walzer mit Happy Ending. Danach geht es ab in den Tour-Bus, gelenkt vom Busfahrer Gabriel. Um sämtlichen Missverständnissen vorzubeugen: Textinhaltlich handelt es sich definitiv nicht um eine musikalische Reisetruppe auf den Weg nach Wien zum Eurovisions Song Contest 2015 (schließlich, wie bereits eingangs erwähnt, schreiben wir das Jahr 2014). Very groovy indeed! In diesem Sinne zwischen Groove und Wahnsinn angesiedelt befinden sich auf CD1 noch einige weitere diesbezügliche Co-Kompositionen mit Thomas Gansch, z.B. „Reich & Schön / Waltz of the Idiots“ (um Missverständnisse vorzubeugen: Nein…!) oder der triumphale Gassenhauer „Brein in da Koffihaus“ (aus der beliebten Reihe „Das Leben könnte ein Hit sein“) mit schönem Gruß an Herrn Verdi. Ein Novum hoch Zwei, handelt es sich dabei doch um den ersten Reggae des Duos und außerdem spielt Gansch hier Gitarre und lässt die Trompete ruhen. Fuck! – Und eine Pointe gibt es auch. Der Groove – oder ist es der Irrsinn? – greift freilich auch in anderen Besetzungen, z.B. im musikalischen Leckerbissen „Fifteen Schnörtzenbrekkers are better than none“ mit Franck Tortiller und Michael Hornek. Jazz hat schon lange nicht mehr so gut gerochen wie in dieser Breinschmid-Komposition. Eine weitere Seite entfacht Georg Breinschmid in den stillen, melancholischen und musikalisch reduktionistischen Momenten. Die zwei Herzstücke von CD1, „Wunder“ (jenes Lied, das Georg Breinschmid aus seiner bisher schlimmsten Krisenzeit hievte) und das Lebenssinn suchende „Danke“, stellen sich als berührende Momentaufnahmen eines Sängers dar, der sich selbst am (Kontra- und E-)Bass begleitet, einige Collagen inklusive. „Wunder und Danke waren die ersten Stücke, die ich bewusst für die CD aufgenommen habe. Wunder ist zudem eines meiner ersten Lieder, das textlich gänzlich von Humor befreit ist.“ Fehlt noch ein Teil-Aspekt von CD1: Der Blues muss ein Wienerlied sein (heißt es ab und an), und manchmal ist er musikalisch sehr leicht zu orten, der Blues, z.B. nächtens in der Küche (die wiederum überall sein kann). Jedenfalls, Antoni Donchev spätabends solo am Piano, das kann was. Die geografische Ortung ist ebenfalls ein Fixpunkt in der Breinschmid’schen Diskografie. Nach „Midnight in Heanois“ (aus: Wien bleibt Krk; 2008) und „Schnucki von Heanois“ (aus: Brein’s World; 2010) gibt es nun die Fortsetzung der Hernalser Trilogie mit „B’soffm in Heanois“, einem Wienerlied-Blues für Geeichte.

CD2: „Alles Klassik, oder was?“, könnte fast schon als Untertitel für CD2 herhalten. Der große Repertoire-Fundus von Georg Breinschmid brachte es mit sich, auf Double Brein eine ganze CD seinem ganz persönlichen Zugang zur Klassik zu widmen. Zur Erinnerung: Des Kontrabassisten erste Musikerkarriere war eine Fixanstellung als Wiener Philharmoniker, später folgte der abrupte Wechsel zum Jazz, zunächst als Sideman, dann die Jahre beim Vienna Art Orchestra und schließlich die Gegenwart. „In irgendeiner Form ist die Klassik immer ein Teil meines Spiels und Denkens gewesen, aber ich habe sie nicht sehr bewusst gepflegt die letzten Jahre. Im Sommer 2014 habe ich mein erstes nicht improvisiertes Konzert seit 16 Jahren gespielt. Generell liegt in der Luft, dass man sich von der streng notierten Urtextklassikauffassung entfernen will - und das passiert ja auch gerade.“ Am Anfang von CD2 steht der „Mephistowalzer Nr. 1“ von Franz Liszt, aufgenommen mit den Janoska-Brüdern Frantisek (Piano) und Roman (Violine). Liszt baute dieses Faust-Thema zu einem mitreißenden Höhepunkt auf, was auch als erste Darstellung eines Orgasmus in klassischer Musik gilt. Neben zwei weiteren Liszt-Stücken („Romance“, „Consolation“) spielt Breinschmid mit seinen exzellenten Musikerfreunden Tommaso Huber (Akkordeon), Sebastian Gürtler (Violine), Benjamin Schmid (Violine), Emil Spanyi (Piano), Thomas Dobler (Vibraphon), Diknu Schneeberger (Gitarre), sowie mit Brein’s Café und mit seiner neuen Streicherbesetzung Strings & Bass (Florian Willeitner, Johannes Dickbauer, Matthias Bartolomey) Stücke von J.S.Bach, G.Verdi, F.Kreisler, V.Monti. Vom jungen Passauer Geiger Florian Willeitner stammt das grandiose „Irish Wedding in Bucharest“ und Breinschmid selbst beweist sich vierfach ebenfalls als Klassik-Komponist. „Für mich persönlich ist es wahnsinnig wichtig, Musik zu schreiben. Ob das jetzt unter Klassik fungiert oder nicht – darüber habe ich nie nachgedacht. Vom Wesen dieser Stücke und von den Besetzungen her haben einige davon auf die Klassik-Seite gepasst. - Mir macht es einfach Spaß auch klassische Stücke improvisatorisch anzugehen. Ich möchte mich aber nie mit Bach oder Liszt messen.“ Nach zweieinhalb Stunden Spieldauer endet Double Brein, diese Nahrung der Seele, und die Gewissheit reift, dass in 100 Jahren oder so einige Musiker erklären werden, sie wollen sich nie mit Breinschmid messen.
Georg Breinschmid - Double Brein, Preiser Records, EAN 717281912655, D: Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs-GmbH.

 

Mambo Kurt, WeihnachtenMambo Kurt, Weihnachten

Schräg weihnachlich. Mit 14 Jahren gewann er den Wettbewerb „Bester Heimorgelspieler Nordrhein-Westfalens“, 1999 bediente er für Verona Pooth die Tasten bei ihrer TV-Show „Veronas Welt“, seit 2006 er ist regelmäßig in der SWR3 Latenight-Show zu sehen. Er covert Heavy Metal Songs und tritt damit sogar in Wacken auf. Er heißt Mambo Kurt, war einmal Chirurg und ist Kult. Am 21. November nun erscheint sein erstes Weihnachtsalbum mit dem Titel „Weihnachten“. Darauf sind von „O, Du fröhliche, über „Jingle Bells“ bis hin zu „Stille Nacht“ 14 Welt-Klassiker zu hören - dargeboten in der Mambo-typisch, unvergleichlichen Art und Weise: abgefahren, humorvoll, einmalig. Schräger kann Weihnachten nicht sein!
Mambo Kurt, Weihnachten. Record Label : METALVILLE Band & Label Pool
(www.metalville.de).

 

Kofelgschroa, ZaunKofelgschroa, Zaun

Anarchisch, verschroben, bayrisch, hypnotisch - sensationell!
Maxi Pongratz (Akkordeon) – Michael v. Mücke (Flügelhorn und Gitarre) – Martin v. Mücke (Helikontuba) – Matthias Meichelböck (Tenorhorn) aus Oberammergau waren viel unterwegs – haben die unterschiedlichsten Leute getroffen – in Clubs und auf Festivals gespielt – sind ohne Plan aber mit viel Neugier durch Texas und Louisianna gereist – ein Film über die Vier kam in die Kinos – es gab viel Beifall von ganz unterschiedlichen Menschen: und trotzdem und zum Glück haben sie sich in all dem nicht verloren.
Man lässt sich einfach mitreißen von der pumpenden Energie und dem verschleppten Tempo, in dem die S-Bahn im 10-Minutentakt an einem vorbeirast, kaum dass sich die neue CD im Player dreht. Mit welcher Leichtigkeit sie ihre Bilder zaubern. Wie da ein Streuvogel seine Schwingen hebt, die Welt voller Regeln und Knallheiten ist und wenn’s „Zähnputzn ned so anstrengend, war i scho lang im Bett“. Wer denkt beim Song-Titel „Revier“ schon an so eine wundersame Liebeserklärung, die einem das Herz froh und leicht macht: „Komm lass uns fliegen wie eine Schwalbe, Du bist meine Aufbausalbe, du bist besser als jede Halbe die ich trank an düsteren Tagen auf meiner Bank.“ Und wenn sich dann nach endlos treibendem krautig pulsendem Blechhymnus, doch noch Stimmen in den warmwohligen Kofelgschroa-Sound legen, atmen wir erleichtert auf: „Da waren wieder Leit do“. Und schon steigen wabernde Harmoniumklänge aus den Tiefen des Notwist Studios auf, wir finden uns bei Kafka, Blätter von links nach rechts sortierend und auf die Rente wartend, im tristen Arbeitsalltag wieder. Was für ein Glück, dass die Herren von Kofelgschroa zwar eindringlich darüber singen, sich aber für ihre Freiheit entschieden haben. Ob sie diese in Amerika oder im Eiscafe Paradiso in
Oberammergau finden, egal.
Kofelgschroa, Zaun, Trikont US-0460, CD im Digipak + Text/Poster-Booklet, Vinyl erschienen auf GUTFEELING Records.

 

LaBrassBandaCoverLaBrassBanda, Kiah Royal

Das geht ganz gemütlich in die Ohren, ins Gemüt und dann ins Herz – Musik zum Wohlfühlen und mitwippen, reif und frech.
Ein Konzert im Kuhstall – das klingt aufs erste wie ein Gag und originell. Aber die tiefere Sinnhaftigkeit dieser Idee wird schnell jedem klar, der sich einmal längere Zeit in einem (gut geführten) Kuhstall aufgehalten oder gar mit Kühen gearbeitet hat: Nichts holt dich so natürlich und vollorganisch von deinem Stresslevel herunter wie eine Kuh oder gar ein ganzer Stall voll. 12 LaBrasBanda-Originale von der „Autobahn“ über den „Bauersbua“ bis zum „Roten Hoserl“ erscheinen in teils völlig neuem Klanggewand, irgendwo zwischen Standkonzert und Hoagascht und Tanzlmusi. Dazu haben drei musikalische Gäste in den Stall im Höllthal gefunden: Aus Hamburg kam Rocko Schamoni, um mit der Band seinen Hit „Der Mond“ vor die Kühe zu bringen, für Trio-Altmeister Stephan Remmler wurde dessen 80er-Jahre-Gassenhauer „Keine Sterne in Athen“ in die Blasmusik überführt und Ex-Biermösler Christoph „Stofferl“ Well gab passenderweise seinen Milchbauern-Solidaritäts-Rap „40 Cent“ zum Besten. Der Kuhstall als „Stimmungsort“ funktioniert wunderbar, auch akustisch. Stefan Dettl: „Das gemütliche Fressen von Heu, hier mal aneinander reiben, da mal ein Schnaufer und ein bisschen umeinandermuhen – das hört man natürlich, das ist uns auch wichtig fürs Ambiente.“ Die Bewohnerinnen, zu denen die Band wie könnte es anders sein – dann doch wieder einen ganz kurzen Draht bekommen hat, erfahren übrigens noch eine ganz besondere Würdigung: Im formidablen Artwork zu „Kiah Royal“ werden Pulsa, Venus, Vinka, Waschel, Sindra und wie sie alle heißen mit Portraitfotos in der „Special Box“ gar mit Sammelkarten auf Heu gebettet verewigt sein. Und das hat tatsächlich auch noch kein LBB-Publikum geschafft. „Kiah Royal“ gibt es auf CD, DVD, Vinyl & Download. Weitere Infos unter www.labrassbanda.com.

 

Monika DraschMonika Drasch,
Auf der Böhmischen Grenz

Eine meisterhaft musikalisch in Szene gesetzte Grenzbegehung. Und Monika Drasch gibt mit ihrer gewohnten Bühnenpräsenz den Ton an.
Zusammen mit dem Komponisten und Arrangeur Thomas Schwaiger ist mit „Auf der Böhmischen Grenz“ eine fein durchdachte Produktion entstanden, die die Grenzen ihrer bisherigen musikalischen Welten beim Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn, mit Hubert von Goisern, im Emerenz-Meier-Programm oder neuerdings mit Hans Well genussvoll ausweitet und neue Klangfarben ins Spiel bringt. Wieder schöpft Monika Drasch aus der traditionellen Volksmusik, aus dem bayerisch-böhmischen Grenzraum und der Kraft einfacher Melodien. Diesmal aber entstand ein neuer Heimatsound in großer Besetzung: authentisch, ausdrucksstark und emotional, witzig und tiefgründig, sensibel und energisch. Monika Drasch ist mit ihrer neuen, hochkarätig besetzten Band auf Tournee: Die sechs exzellenten Musiker bestechen durch Virtuosität und musikantische Spielfreude - und schnell ist klar, dass sie nicht alle aus der Volksmusik kommen. Da vereinen sich Dreiklangseligkeit mit der harmonischen Vielfalt des Jazz, groovendes Schlagzeug mit poetischer Klarinette,
filigrane Zither mit sattem Keyboard.
Monika Drasch – mit ihrer Grünen Geige längst eine Ikone der Neuen Volksmusik – startet jetzt auch ihr neues Bühnenprogramm zur CD „Auf der Böhmischen Grenz“. Tourneestart am Donnerstag, 14. März um 20 Uhr im Lustspielhaus/München, Einlass: 18.30 Uhr. Mehr Informationen und alle Tourtermine finden Sie hier: www.monikadrasch.de.

 

WeckerKonstantin Wecker,
Wut und Zärtlichkeit – Live

Grandios: Für die einen ist er ein feinsinniger Poet, für die anderen ein Vulkan, der feurig brodelt. Stimmt, Konstantin Wecker ist beides. Und vor allem ist der 65-Jährige ein Vollblutmusiker, der derzeit noch so beherzt in die Tasten greift, als wäre er gestern 35 geworden. Mit seinem aktuellen Programm „Wut und Zärtlichkeit“ beweist der Liedermacher, dass er auch nach über 40 Jahren auf der Bühne deutlich mehr zu bieten hat, als ein steifes Best-of-Programm.
Und wie. Seit Herbst 2011 feiern ihn dafür begeisterte Konzertbesucher und Journalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch Italien gleichermaßen, sind fasziniert und berührt von der Tatsache, dass der Münchner in all den Jahren seinem Publikum und sich selbst treu geblieben ist. Mit Höhen und Tiefen, aber immer ohne Wenn und Aber. Kein Wunder also, dass die umjubelte Tour in 2013 bereits in die dritte Runde geht und auch der Ruf nach einem Live-Mitschnitt immer lauter wurde. Am 22. Februar ist nun „Wut und Zärtlichkeit - Live“ mit insgesamt 23 Titeln als hochwertiges Digipack erschienen. Mit der Doppel-CD trifft Konstantin Wecker mit seinen aufrüttelnden Werken wie „Empört Euch“, „Absurdistan“, „Sage nein“ oder „Frieden im Land“ den Nerv der Zeit und mit seinen berührenden Nummern „Bleib nicht liegen“, „Ich liebe Dich“ und „Schwanengesang“ zudem mitten ins Herz der Zuhörer. Doch Konstantin Wecker wäre nicht Konstantin Wecker, hätte er trotz aller Wut und Zärtlichkeit nicht immer auch ein verschmitztes Lächeln parat, seine spöttischen Blicke treffen hier auf die Kanzlerin oder auch „Die Damen von der Kö“.
Dies alles und noch viel mehr steckt in der brandneuen CD, die unter anderem in der Alten Oper in Frankfurt und in der Essener Philharmonie aufgenommen wurde. Konstantin Wecker, der auf der Live-Aufnahme auch Bertolt Brecht, Erich Kästner und Rainer Maria Rilke zu Wort kommen lässt, hat mit dem Pedal-Steel-Gitarristen Nils Tuxen, den Schlagzeugern Jens Fischer-Rodrian und Tim Neuhaus sowie mit seinem langjährigen Bühnenpartner Jo Barnikel am Klavier, Keyboard und Akkordeon eine kongeniale Band um sich vereint, die mit einer unbändigen Spiellust „Wut und Zärtlichkeit - Live“ zu einem leichtfüßigen Ausflug in die verschiedensten Rhythmuswelten und Stilrichtungen macht – von sensiblen klassischen Klängen über Jazzrock bis hin zum wummernden Beatboxing. Mit der Virtuosität seiner Musiker spannt Konstantin Wecker mit aktuellen Liedern und frisch polierten Klassikern einen facettenreichen Bogen zwischen Utopie und Wirklichkeit. „Wut und Zärtlichkeit – Live“ steht für Leben pur, jede Melodie, jeder Zwischenton ist handgemacht und damit so echt und authentisch wie Weckers Reime und Prosa selbst.
Mal kraftvoll, mal sanft wecken die fingerfertigen Spitzenkönner mit ihrem dreistündigen
Power-Programm ganz einfach „Widerstand gegen das Wegsehen und Marketing für das Mitgefühl“ (Stuttgarter Zeitung). Auch wenn für Konstantin Wecker früher Genießen noch nie ein leichtes Spiel war, so tritt der Ausnahmemusiker mit seiner neuesten Produktion, die im Münchner Label „Sturm & Klang (S&K 010) erscheint, nun höchst selbst einen eindeutigen Gegenbeweis an. Mit „Wut und Zärtlichkeit – Live“ kommt eine CD auf den Markt, die für einen hundertprozentig unbeschwerten Genuss steht. Garantiert.

Live Dates:
20.03.2013 D - 38102 Braunschweig - Stadthalle
22.03.2013 D - 04109 Leipzig - Gewandhaus
10.04.2013 D - 59071 Hamm - Kurhaus
13.04.2013 D - 73614 Schorndorf - Barbara-Künkelin-Halle
30.04.2013 D - 16303 Schwedt- Uckermärkische Bühnen Schwedt - Großer Saal
04.05.2013 D - 06632 Freyburg/Unstrut - Rotkäppchen Sektkellerei (Sektival 2013)
05.05.2013 D - 82256 Fürstenfeldbruck - Veranstaltungsforum Fürstenfeld
13.05.2013 A - 4010 Linz- Brucknerhaus
18.05.2013 CH - 8004 Zürich - Volkshaus
04.06.2013 D - 34466 Wolfhagen - Kulturzelt
07.06.2013 D - 58636 Iserlohn - Parktheater Iserlohn
29.06.2013 D - 63303 Dreieich - Burggarten Dreieichenhain
05.07.2013 D - 66679 Losheim am See - Eventgelände Stausee
04.08.2013 D - 63454 Hanau - Amphitheater Hanau.
Weitere Infos unter www.wecker.de.

 

COPPELIUS Extrablatt Cover_500Coppelius, Extrablatt

Klasse. Reinhören, zuhören und unerhörte Klänge hören. Wieder hören!
Zum 4. Mal heißt es jetzt: Coppelius haben schon wieder ein neues Album! „Extrablatt“ heißt das gute Stück und beweist den Erfolg der elektrischen Verstärkung von klassischen Musikinstrumenten. Die düster-romantischen Geschichten zwinkern dem Hörer mit verschwörerisch ironischem Unterton zu, die
4 Sänger singen in eigener Klangfarbe oder
geballt im Chor.


Weitere Infos unter www.coppelius.eu.
Coppelius, Extrablatt, Label: F.A.M.E. Recordings, Vertrieb: Sony Music Entertainment, CD im Digipack 426024078242.

 

Hans-Unstern-SwindleHans Unstern, The Great Hans Unstern Swindle

Alles anders. Aber gut - und eigenartig. Eigenartige Texte und Melodien, die gefangen nehmen. Eigenartige Stimme. Ganz eigenes Album. Gut.
Übrigens: Die Single „Ich Schäme Mich“ aus dem Album - die Maultrommel gibt den Takt vor, die Tuba setzt ein. Bluesgitarre. Gospel-Chor. Yeah!! Yeah! Und nochmals Yeah! Hans Unstern ist zurück in Bestform. Weird Folk trifft R'nB auf der Wiesn! Wann wurde dem Schamgefühl jemals eine solche Hymne geschrieben?
Hans Unstern, The Great Hans Unstern Swindle (Staatsakt/RTD, LC: 15105, www.staatsakt.de, im Vetrieb von Rough Trade, www.roughtrade.de).
Tracklisting: 01 Ich Schäme Mich / 02 Entweder&Oder / 03 Mit Schwarzen Lippen Sitzen Wir Hinten / 04 Ergiebig Und Erschwinglich / 05 Unbenannte Datei / 06 Hülle / 07 Posterboy /
08 Bea Criminal.
Übrigens: Unlängst im MERVE Verlag erschienen: Hans Unstern – Hanky Panky Know How.
Tourdaten: 21.11.2012 Hamburg, Uebel & Gefährlich
22.11.2012 Köln, Gebäude 9
23.11.2012 Frankfurt/Main, Brotfabrik
24.11.2012 München, Orangehouse
25.11.2012 Wien, B72
05.12.2012 Berlin, Festsaal Kreuzberg.

 

Fam_RehmFamiliendreigsang Rehm, Wia lustig auf de Alma

Echte Volksmusik – da geht einem das Herz auf!
Seit vielen Jahrzehnten ist der Name Rehm ein Inbegriff in der Volksmusik und weit über die Grenzen Bayerns bekannt. In verschiedenen Besetzungen und Formationen erklingen ihre Lieder bei weltlichen und kirchlichen Anlässen: beginnend mit den Brüdern Rehm, die über 50 Jahre eine der bekanntesten Gesangsgruppen im gesamten Alpenraum waren, über die Rehm Madln bis hin zum Rehm Drei- und Viergesang.
Auf dieser CD stellt sich nun der Familiendreigsang Rehm vor mit Waggi Rehm, seiner Frau Hildegard und Tochter Elisabeth. Der Familiendreigsang wird wegen seiner markanten Werdenfelser Singart überall gerne eingeladen und bringt hier aus dem reichen Volksmusikschatz der Alm-, Jaga- und Liabslieder einige Kostproben, so wie sie alljährlich beim bekannten Werdenfelser Almsingen in Garmisch-Partenkirchen zu hören sind. Begleitet werden ihre Lieder vom Schwiegersohn Max Wank auf der Zither und Moritz Demer mit Harfe oder Ziach. Dazwischen erklingen schneidig und frisch aufgespielte Stückln und Weisen von in Volksmusikkreisen bestens bekannten Musikgruppen wie Tiroler Kirchtagmusig, Mittenwalder Klarinettenmusi, Göllwurz’n Musi, Altmühldorfer Musikanten, Raffelemusik Hüttlinger-Milz, Soatnpfeifer, Wiesbacher Musikanten, Lind’n Zither-Musi, Hoagaschtmusi. Hier spannt sich ein musikalischer Bogen von Werdenfels nach Tirol bis ins Allgäu, Berchtesgadener und Salzburger Land und vermittelt allen Volksmusikfreunden „a echte, almerische Stimmung“.
Familiendreigsang Rehm, Wia lustig auf de Alma: Die CD gibt es im Fachhandel oder direkt beim Vertrieb H. Rehm, in Garmisch-Partenkirchen, Wettersteinstr. 11 - www.rehm-vertrieb.de, Email: hildegard_rehm@yahoo.de.

 

StefanDettlZeit für ein bisschen Hippie-Flair
Stefan Dettl,
Summer Of Love

Er ist zweifelsohne einer der letzten Freigeister in der Musikindustrie. Nie hat STEFAN DETTL sich darum gekümmert, etwas zu machen, was gerade angesagt ist oder womit er möglichst vielen Leuten gefällt. Der musikalische Tausendsassa hat sich, egal ob mit LaBrass Banda oder seiner Solo-
karriere, stets die Freiheit bewahrt, genau das zu tun, was ihm persönlich auf der Seele brennt. Während andere dem Herzinfarkt nahe von
VIP-Party zu VIP-Party hecheln, um sich zu repräsentieren, sitzt er seelenruhig in der Sonne, bestellt sich noch ein Bier und lässt die Welt um ihn herum schön sein so wie sie ist. Kurzum – STEFAN DETTL ist ein Relikt aus einer Zeit, in der es noch um die echten, ursprünglichen Dinge im Leben ging. Er ist der Hippie der Neuzeit – und ruft mit seinem aktuellen, über RCA/Sony Music erscheinenden Album den „Summer Of Love“ aus.
45 Jahre nach dem ursprünglichen Summer Of Love wird es einfach mal wieder Zeit, findet STEFAN DETTL. „Es gehört einfach mehr Liebe nach Bayern und in die Welt.“ So ruft der Chiemgauer nur ein Jahr nach der Veröffentlichung seines letzten Soloalbums „Rockstar“ den „Summer Of Love“ aus. Viel ist seitdem passiert. Das Album war ein großer Erfolg, die Konzerte dazu umjubelt und gut besucht. Aus den beiden Singles „Mexican Gringo“ und „Rockstar“ sind Hits geworden. Und trotzdem fühlt sich DETTL nicht wie letzterer. Favorisiert ein relaxtes Miteinander anstatt eines auf ihn gerichteten Spotlights. „Ich hab euch alle gern“ anstatt „ihr könnt ´s mi mal gern haben“. „Ich finde, es gehört einfach eine neue Hippie-Bewegung her“, findet der charismatische „Selbstzogene“, wie man in Bayern respektvoll jemanden bezeichnet, der über all die Jahre Individualist geblieben ist, auch wenn er damit nicht immer den einfachsten Weg wählt. „Dieses Ding, wir sind die Künstler und ihr seid die, die zuhören, damit haben wir nichts zu tun“, sagt er. „Wir wollen die Leute umarmen und mit ihnen feiern und ihnen das näherbringen, was uns wichtig ist. Dabei provizieren wir auch mal ein bissel oder regen zum Nachdenken an.“
So lebt STEFAN DETTL mit „Summer Of Love“ seinen Traum weiter: im besten 60/70er Jahre-
Flair und im kleinen Tourbus durch die Welt gondeln, auf allen Hippie-Festivals in den Stadien der Welt spielen und dabei die Zeit als eine nie endende Party erleben. Seine Zuhörer lädt er ein, dieses Lebensgefühl mit ihm zu teilen und seine Seele neu zum Leben zu erwecken. Auf geht ´s in den „Sommer Der Liebe“. Übrigens. STEFAN DETTL braut kurzerhand sein eigenes Bier, das „Love Beer“, in Kooperation mit der Camba Bavaria Brauerei in Truchtlaching. Die aufwändig dafür hergestellten Holzkisten, in denen der Gerstensaft dargeboten wird, sind eine Handarbeit der Behindertenwerkstatt Truchtlaching. Bei dem Bier handelt es sich um ein helles, obergäriges Weizenbier, dessen besonderer geschmacklicher Hippie-Flair in der Verwendung des amerikanischen Armoahopfens Simcoe liegt.
Label: www.sonymusic.com.

 

VolksmetalVolksmetal, Volksmetal
Wo Stromgitarren und Schunkel-
rhythmen eine „pfundig“-laute Liebesbeziehung eingehen

Mit dem Album „Volksmetal“ der gleichnamigen Band VOLKSMETAL erblickt ein neues Musikgenre das Licht der Welt: Volksmetal. Die Musiker vom Bodensee fügen zusammen, was auf den ersten Blick unvereinbar erscheint und mixen wagemutig gesellige Volksmusik-Melodien mit krachendem Heavy Metal, um am Ende alle zu verblüffen: die beiden Musikstile ergeben eine Symbiose, als wären sie immer schon füreinander
geschaffen gewesen.

Selbstverständlich geht mit VOLKSMETAL auch eine Geschichte einher, die das heile
Volksmusik-Herz warm werden lässt: Bei einem sonnigen und friedlichen Spaziergang treffen sich Sänger Marco und Gitarrist Patrick zufällig beim Blumenpflücken in einem Waldstück der Insel Mainau am malerischen Bodensee. Dort finden gerade die Vorbereitungen zur Live-
Übertragung des Sommerfestes der Volksmusikanten statt und der leider nach wie vor unbekannte Moderator Florian Goldstahl ist von den beiden Musikern dermaßen gerührt, dass er sie kurzerhand in seine Sendung einlädt. Dort lernen die beiden den Rest von VOLKSMETAL kennen, der bis dahin noch reine Volksmusik macht.
Und nach nur vier Fässern Ruppaner Urweiße ist die Symbiose perfekt. Das Album „Volksmetal“ entsteht und bietet neben Eigenkreationen wie dem Stück „Mäddelbänger“, einer aberwitzigen Mischung aus Double Bass, Metalgitarren und ¾-Takt auch Coverversionen von Kultklassikern wie „Fürstenfeld“. Bei dem Stück demonstrieren VOLKSMETAL eindrücklich, was ein echter Volksmetaller unter richtig brutal hartem Heimweh versteht.
Künstler: www.volksmetal.de
Label: www.afm-records.de.

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