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Rock & Pop

We_Love_Disney_Albumcover_webWe Love Disney

Was haben deutsche und internationale Stars gemeinsam? Offenbar die Begeisterung für Walt Disney Filme und die Songs aus diesen Filmen.
Denn wie wäre es sonst möglich gewesen, einige der talentiertesten Künstler aus Pop, R&B, Rock und Country wie Sarah Connor, Andreas Gabalier, Yvonne Catterfeld, Lena, Andreas Bourani, Glasperlenspiel, Jason Derulo, Jessie J, Gwen Stefani, Ne-Yo und Ariana Grande zur Mitwirkung an „We Love Disney“ zu motivieren. Das Album enthält die erfolgreichsten Disney Klassiker im neuen, einzigartigen Gewand! Herausgekommen sind 30 Songs aus „Der König der Löwen“, „Mary Poppins“, „Arielle, die Meerjungfrau“, „Cinderella“ oder „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“. Ne-Yo liefert zudem die Single zu „Friend Like Me“ aus dem erfolgreichen Disney Film „Aladin“ mit einem spektakulären Video! (Hier das „Friend Like Me“ Video von Ne-Yo sehen: http://www.vevo.com/watch/ne-yo/friend-like-me/USUV71502288). Zudem ist Robbie Williams mit dabei, der mit Olly Murs den beliebten Titel „I Wanna Be Like You“ aus „Das Dschungelbuch“ beisteuert.
„We Love Disney" ist als 2CD Deluxe Edition & Download mit vielen weiteren
Top Hits erschienen.

 

demon-head-2500Demon Head,
Ride the Wilderness

Wird in der kultbote.de-redaktion rauf und runter gespielt. Stark!
Die Kopenhagener haben sich erst 2012 gegründet und nach einem Demo und einer sehr guten 2-Track-Single, die im Underground für Furore gesorgt haben, kommt nun schon die LP auf TCM. Die bereits veröffentlichten Songs wurden hier noch einmal neu aufgenommen. Rock ist hier das Stichwort, die Band ist maßgeblich beeinflusst von ziemlich alten Rockbands, allerdings kein Klon. Gesanglich erinnert mich der Frontmann ein ganz kleines bisschen an Danzig , musikalisch denke ich an Year Of The Goat , aber deutlich weniger episch, sondern erdiger. Besonders cool finde ich, dass die Gitarren hier nur wenig verzerrt sind, der Sound ist insgesamt schön morbide, irgendwie gruftig, aber gespielt wird astreiner Hard Rock im Sinne von Thin Lizzy , aber heavier. Doom Rock nennt man das wohl, inhaltlich geht es natürlich um Okkultes und Fantastisches, Stichwort In Solitude oder Cirith Ungol . Hier sind also ernsthafte Dudes, die sich Gedanken machen um das Universum, Dämonen, Drogen und den ganzen Rest. Von NWOBHM sind die Dänen recht weit weg, als wären die letzten 30 Jahre Metal Evolution überhaupt nicht passiert, übersteuerte Blues-Riffs, unheimliche Texte und ungewöhnlich langsames Drumming würzen den gesanglichen Vortrag und das klingt so „frisch“, wie man diese Sorte Proto-Doom schon länger nicht mehr gehört hat, denn die Band swingt wie Bill Ward, der Gesang steht Bobby Liebling in nichts nach und die Gitarristen erinnern mehr als einmal an Victor Griffin und Tony Iommi, die sich duellieren. Soul, Blues und Swing im Proto-Doom: Besser kann man das nicht machen!
Demon Heads, Ride The Wilderness erscheint am 5. Juni auf 500 stück limitierte
Vinyl-Erstauflage und CD bei THIS CHARMING MAN RECORDS.

 

TitoB_2Tito & Tarantula, Lost Tarantism & Tarantism

Ein verschollen geglaubtes Album, der
20. Geburtstag des Filmklassikers "From Dusk Till Dawn" und ein rundes Bühnenjubiläum sind Grund genug, eine legendäre Band wieder zum Leben zu erwecken. TITO & TARANTULA haben ihr Kultalbum "TARANTISM" inklusive Bonusmaterial sowie die komplett neue Platte "LOST TARANTISM" mit bisher unveröffentlichten Songs aus den Tarantism StudioSessions von 1995 veröffentlicht. Herzerwärmender Sound!
TitoC
Sowohl der Rodriguez Blockbuster „From Dusk Till Dawn“, der im kommenden Jahr seinen 20. Geburtstag feiert und in dem die Band zur legendären Vampir-Orgie im „Titty Twister“ mit Salma Hayek und George Clooney abrockte, als auch das 25-jährige Bühnen-Jubiläum von TITO & TARANTULA wollen gebührend gefeiert werden. Darum veröffentlichen TITO & TARANTULA nun das lange nicht erhältliche Kultalbum „Tarantism“ in einer neuen remastered Version. „TARANTISM (REMASTERED)“ erscheint mit 2 neuen Bonustracks aus den Filmen „From Dusk Till Dawn“ („Torquay“) und „Desperado“ („White Train“). Darüber hinaus erscheint ein zweites, komplett neues Album mit dem Titel „LOST TARANTISM“, mit 12 unveröffentlichten Songs aus denselben StudioSessions von 1995. TITO LARRIVA, Sänger und Mastermind von TITO & TARANTULA entdeckte die unveröffentlichten und verschollen geglaubten Aufnahmen aus den Tarantism-Sessions in seinem Archiv.
Label: It Sounds.

 

BlackStarRidersBlack Star Riders,
The Killer Instinct

Cooler Sound – Rock vom Feinsten mit dezenten Thin Lizzy-Anklängen. Genial.
Am 20. Februar erscheint ihr Zweitwerk, »The Killer Instinct«, via Nuclear Blast. Produziert von Nick Raskulinecz (FOO FIGHTERS, RUSH, MASTODON, ALICE IN CHAINS), ist »The Killer Instinct« ein Hard Rock Album im klassischen Sinne. Und wie Gitarrist Scott Gorham sagt: “Wir sind total überzeugt von dem Album. Es ist ein weiterer Schritt in der Evolution der BLACK STAR RIDERS.” 2012 gründeten die ehemaligen THIN LIZZY- Mitglieder Scott Gorham (Gitarre) Ricky Warwick (Gesang), Damon Johnson (Gitarre) und Marco Mendoza (Bass) gemeinsam mit Schlagzeuger Jimmy DeGrasso (ex-MEGADETH und ALICE COOPER) BLACK STAR RIDERS. Das Debut, »All Hell Breaks Loose« erschien 2013 und wurde von Fachmagazinen wie Classic Rock, Metal Hammer und Kerrang! In den höchsten Tönen gelobt. Mit »The Killer Instinct« gehen BLACK STAR RIDERS noch einen Schritt weiter. “Mit diesem Album haben wir die nächste Stufe erreicht,” so Ricky Warwick. “Dieses Album ist wirklich die Definition der BLACK STAR RIDERS.” Damon Johnson stimmt zu. “Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt, in dieser Band zu sein,” sagt er. “Eine richtig ehrliche, rotzige Rock’n’Roll Band. Und ich finde das Album wirklich grandios – ein großer Schritt für uns.“ »The Killer Instinct« zeigt, dass BLACK STAR RIDERS gereift sind, was sich, laut Warwick auch in der Art zeigt, wie sie an die neue Kreation herangegangen sind. “Als wir angefangen haben »All Hell Breaks Loose« zu schreiben, waren wir nicht sicher, ob es ein THIN LIZZY-Album werden würde,” so Warwick. “Diesen Druck hatten wir diesmal nicht, denn wir wussten, dass wir für BLACK STAR RIDERS komponieren. Wir hatten dadurch ganz andere kreative Möglichkeiten und für uns öffneten sich neue Türen.“
THIN LIZZY stecken ganz klar im Erbgut der BLACK STAR RIDERS. Das lässt sich nicht leugnen, besonders für Scott Gorham nicht. Als THIN LIZZY mit ihrem legendären Frontmann Phil Lynott in den 1970er berühmt wurden, war es Gorham – zusammen mit Brian Robertson und Gary Moore – der auf Longplayern wie »Jailbreak«, »Bad Reputation«, »Black Rose« und »Live And Dangerous« das Markenzeichen der Band, die Twin-Guitars definierte. Ein Teil dieses Sounds lebt durch die BLACK STAR RIDERS – und die Zusammenarbeit von Gorham und Damon
Johnson – weiter. “Dieses mystische, legendäre Twin-Guitars Ding,” wie Johnson es nennt. Aber wie Warwick sagt: “Wir wissen, wer wir sind. Wir wollen uns weiter entwickeln und unseren eigenen Weg, unseren eigenen Sound finden. Es ist wichtig den Geist und die Seele von THIN LIZZY zu erhalten. Mit Scott in der Band, werden wir das immer um uns haben. Aber wir haben schon viele Shows als BLACK STAR RIDERS gespielt, was uns sehr geholfen hat, unsere Identität zu festigen.“ Gorham fast sich kurz: “BLACK STAR RIDERS ist eine eigenständige Sache. Wir bringen unsere Stärken ein und schreiben einfach, was wir schreiben, ohne dabei über die Vergangenheit nachzudenken.“
Damon Johnson und Scott Gorham erklärem nun im ersten Albumtrailer, wie die Band auf den Titel und die grundlegende Idee für das Album kam. Zu sehen gibt es den Trailer im Nuclear Blast YouTube Kanal: . »The Killer Instinct« wird in verschiedenen Formaten erscheinen: CD, Limited 2-CD Digibook, Limited Gatefold Black Vinyl und Limited Gatefold Clear Vinyl (nur über den Mailorder erhältlich).

 

Kobra And The Lotus, High PriestessKobra And The Lotus,
High Priestess

Das rockt! Leidenschaft versetzt Berge, es kann das Leben ändern und es komplett auf den Kopf stellen, es feuert die Vorstellungskraft an und Träume können real werden. Die kanadische Rocksängerin Kobra Paige hat es selbst erfahren und alles ist mit einem Mal möglich ...
Kobra And The Lotus ist der Name der kanadischen Band, die 2008 in Calgary gegründet wurde und 2009 ihr Debutalbum Out Of The Pit veröffentlichte. Namensgeberin ist Kobra Paige, eine klassisch geschulte Vokalistin mit Leidenschaft für Klavier und Gitarre und der Liebe zu Metal. Das zweite Album Kobra And The Lotus (2012) wurde bereits von Gene Simmons (Kiss) auf seinem eigenen Label verpflichtet. Mit ’High Priestess‘ wurde nun das dritte Album veröffentlicht. Durch Kobras mehrere Tonlagen umfassende Stimme wird den Liedern eine besondere Dynamik gegeben. Songs, die ohne Probleme in den Bereich der Klassik- Bands wie Judas Priest, Megadeth, Blind Guardian oder Metallica fallen. ’High Priestess‘ ist ein energetischer Angriff, dynamisch und doch unverwechselbar mit Hymnen wie ‚Battle Of Wrath‘, ‚Hold On‘ oder die Radioauskopplung und das Lyrikvideo: ‚I Am, I Am‘ . Der over the top Hit, das fast theatralische ‚Lost In The Shadows‘, macht jedem klar, zu welchen Gesangleistungen Kobra Paige fähig ist und wie hoch sie ihre Anforderung an sich selbst stellt.
Kobra Paige: „‘High Priestess‘ ist ein direkter Einblick und unser Ausdruck der Musik, die wir fühlen. Wir haben uns die Lieder von der Seele mit ganzer Seele geschrieben. Jasio und ich haben die Hälfte des Albums zusammen geschrieben, den Titeltrack hatte ich bereits und dazu kam Material, das ich bereits mit anderen geschrieben hatte. Wir haben das Album mit dem Grammy Award Winner Johnny K (Megadeth, Three Doors Down, Disturbed) produziert und die Arbeit mit ihm hat mich unglaublich inspiriert, so dass ich gleich im Studio zusammen mit Johnny noch‘ I Am I Am‘ und ‚Battle Of Wrath‘ geschrieben habe. Das Album ist ein Mix guter Zusammenarbeit‘.“ Showerfahrung kann ihr keiner absprechen: Kobra And The Lotus traten bereits u.a. beim Sonisphere, Download, Rock am Ring, Rock am Park und in Wacken auf und waren gefeierter Support von Judas Priest, Slash, Def Leppard und Kiss.
Kobra And The Lotus, High Priestess, Caroline / Universal.
Mehr Infos unter: www.kobraandthelotus.com.
Videos: http://www.vevo.com/artist/kobra-and-the-lotus.

 

QuoLiveBoxFront_1Status Quo, ”Live” (4CD-Box)

Mit dieser Box hat hat Universal Music jetzt ein Stück Musikgeschichte veröffentlicht. Genuss und Rock’n’Roll pur bzw. pure Energie.

Dieses sorgfältig zusammengestellte Boxset ist sowohl als 4CD Version, als auch im digitalen Format erhältlich. Auf den vier CD finden sich insgesamt 35 Live-Tracks - viele bisher unveröffentlicht - mit Aufnahmen aus Glasgow, Tokyo und Sydney. Neben umfangreichen Liner Notes von Dave Ling, sind auch seltene Aufnahmen der Band aus dem Archiv des „fünften“  Bandmitglieds und Tour-Managers Bob Young enthalten. Disc 1 und 2 enthalten Material ihrer 1977 erschienenen Platte “Live!“, die als eines der großartigsten Konzert-Alben aller Zeiten gilt, nun kommt die Scheibe in vollem Glanze zurück. Festgehalten mithilfe des mobilen Aufnahmestudios der Rolling Stones vom 27. bis 29. Oktober 1976 im legendären Apollo in Glasgow, bietet “Live!“ nicht nur ein furioses Set, sondern dokumentiert außerdem einen Höhepunkt der so überaus langen und erfolgreichen Bandgeschichte der Briten.
Disc 3 beinhaltet das äußert rare Album “Tokyo Quo“, das, wie der Name bereits verrät, bisher nur in Japan veröffentlicht wurde – abgesehen von dem streng limitierten Vinyl, das eigens für den ‚Recordstore Day‘ 2014 in UK gefertigt wurde. Aufgenommen wurde das Album am
17. November 1976 in der Sunplaza Hall. Die vierte Disc der Box, „Australia ´74“ enthält die bisher unveröffentlichten Aufnahmen, mit denen am 20. November 1974 der Gig im Hordern Pavilion, Sydney, festgehalten wurde. Das “Status Quo Live” Boxset führt den Hörer durch die glorreichen Tage dieser einflussreichen Rockband – ehemalige sowie aktuelle Bandmitglieder unterstützten die Produktion dieses Boxsets. Die ‘Frantic Four’ (so wurde die Formation genannt, die bis 1981 die Band bildete) bespielten im März und April diesen Jahres im Rahmen ihrer Abschieds-Tour auch etliche Venues in Europa, unter anderem auch in Deutschland, wo QUO in Berlin, Oberhausen und Stuttgart Station machten.

TRACKLIST:
DISC 1 – ‘Live!’
Junior’s Wailing / Backwater – Just Take Me / Is There A Better Way / In My Chair / Little Lady – Most Of The Time / Rain / Forty Five Hundred Times

DISC 2 – ‘Live!’
Roll Over Lay Down / Big Fat Mama / Don’t Waste My Time / Roadhouse Blues / Caroline / Bye Bye Johnny

DISC 3 – ‘Tokyo Quo’
Is There A Better Way / Little Lady / Most Of The Time / Rain / Caroline / Roll Over Lay Down / Big Fat Mama / Don’t Waste My Time / Bye Bye Johnny

DISC 4 – ‘Australia ‘74’
Junior’s Wailing / Backwater / Just Take Me / Claudie / Railroad / Roll Over Lay Down / Big Fat Mama / Don’t Waste My Time / Roadhouse Blues Part One / Roadhouse Blues Part Two / Caroline / Drum Solo / Bye Bye Johnny.

STATUS QUO TOUR 2014
Very Special Guest: Lou Gramm "The Voice Of Foreigner"
17.11.14 Dresden  Messehalle
18.11.14 Kiel   Sparkassenarena
20.11.14 Magdeburg  Stadthalle
21.11.14 Schwerin  Stadthalle
22.11.14 Erfurt  Thüringenhalle
24.11.14 Saarbrücken Saarlandhalle
26.11.14 Augsburg  Schwabenhalle
28.11.14 Krefeld  Königspalast
29.11.14 Lingen  Emslandarena
01.12.14  Mannheim  Mozartsaal
02.12.14 Freiburg  Rothausarena.

 

VirginRecordsVirgin Records -
40 Years of Disruptions

Hier kommen die Abenteurer, Rebellen und kreativen Wegbereiter der Pop-Geschichte! "Virgin Records - 40 Years of Disruptions" ist eine erstaunliche Tour de Force durch vierzig Jahre Pop, in denen alles möglich war und jeder Moment zählte. Seit seiner Gründung vor 40 Jahren ist das Virgin-Label stets seinem Ruf gerecht geworden, das Unerwartete zu tun. Entsprechend passt der Untertitel "40 Years of Disruptions" (40 Jahre der Brüche) zu einer neuen 3-CD-Compilation-Box von Virgin. Auf CD 1 und 2 passieren die größten Hits des Labels Revue. CD 3 versammelt neue Interpretationen heutiger Künstler von Klassikern des Song-Katalogs von Virgin.
Kaum ein anderes Label hat mehr unterschiedliche Trends gesetzt, auf mehr Kanälen mitgespielt und mit mehr außergewöhnlicher Musik die Charts geflutet: Prog-Rock, Punk, New Wave, Rock, Reggae, Pop-Mainstream und Club-Underground, Elektronica, Singer-Songwriter, Dance- und Indie-Pop... von Mike Oldfield über die Sex Pistols, Simple Minds und Spice Girls bis hin zu Air, den Chemical Brothers, Emeli Sandé und Bastille ...
"Virgin Records - 40 Years of Disruptions" startet selbstverständlich mit "Tubular Bells", Mike Oldfields instrumentalem Meisterwerk, mit dem Virgins Mythos seinen Anfang nahm, hier in der Soundtrack-Version des Horrorfilms "Der Exorzist". 1976 nahm Richard Branson unerschrocken die Sex Pistols unter Vertrag (andere Labels hatten sich geweigert) und wurde so zum Paten des Punks – was für ein Bruch! Die 80er hindurch bis in die frühen `90er fächerten sich dann alle möglichen Musik-Genres von Virgin aus auf, und die Kopplung zeichnet dies exakt nach: von Phil Collins zum New-Wave-Hip-Hop Malcolm McLarens, von Chart-Brennern wie "Red Red Wine" und "Don’t You (Forget About Me)" zu Neneh Cherry, Soul II Soul und Massive Attack. Im Verlauf der 1990er setzte Virgin mit den Spice Girls neue Maßstäbe in der Pop-Musik, wurde mit Daft Punk und den Chemical Brothers zum Heimathafen neuer elektronischer Dance-Genres und schlug mit The Verve das nächste Kapitel nach Brit-Pop auf. Mit formidablen Newcomer-
Künstlern wie Emeli Sandé, Naughty Boy, Swedish House Mafia und Bastille knüpft Virgin heute an seinen Ruf als führendes Entrepreneur-Label an. Wie ein Wirbelwind sausen oben genannte und andere Künstler dieser bewegten letzten drei Jahrzehnte durch die 21 Tracks von CD 2, bevor CD 3 der großen neuen Virgin-Retrospektive mit ... Neu-Fassungen verschiedenster Klassiker des Labels den Kreis schließt.

 

sammyhagar_1Album mit hochkarätigen
US-Rocklegenden
Sammy Hagar,
Sammy Hagar And Friends

Das geht ab, das macht Laune! Das Album mit dem Titel “Sammy Hagar And Friends” ist das erste Soloalbum des Musikers seit mehr als fünf Jahren und beinhaltet, wie sein Name bereits verrät, etliche große Namen der US-Rockszene. Darunter befindet sich auch KID ROCK.
Auf den insgesamt elf Stücken tauchen unter anderem Neal Schon (JOURNEY), Nancy Wilson (HEART), Michael Anthony (ex-VAN HALEN/CHICKENFOOT), Joe Satriani (US-Gitarrenlegende) und Ronnie Dunn (BROOKS & DUNN) auf. Neben etlichen Eigenkompositionen beinhaltet das Album auch Coverversionen weiterer befreundeter Musiker, darunter “Personal Jesus” von Depeche Mode. Sammy Hagar wurde aufgrund seiner Haarfarbe als “The Red Rocker” bekannt und weltbeliebt. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter wurde bereits mit dem Grammy ausgezeichnet und ist seit 2007 offiziell in der berühmten “Rock and Roll Hall of Fame” aufgenommen. Als Bandmitglied einer der erfolgreichsten Rockgruppen überhaupt, VAN HALEN, zeichnet er sich für Welthits wie “Right Now” und “Why Can ´t This Be Love” verantwortlich. Insgesamt 25 Platin Awards hat er in seiner mittlerweile knapp 40 Jahre andauernden Karriere bereits verliehen bekommen. Seit 2009 ist Hagar in der Supergroup CHICKENFOOT gemeinsam mit Michael Anthony (ex-VAN HALEN), Joe Satriani und Schlagzeuger Chad Smith (RED HOT CHILI PEPPERS) aktiv. Release via Frontiers Records/Soulfood Music.

 

Kellner_AlbumCover_Kinda Wild_500Kellner, Kinda Wild

Geht ins Blut.
Kellner und seine Band tourten bereits als Vorband von Claudia Koreck, Katie Melua oder Foreigner, wurden 2011 zum Bayern3 Newcomer des Monats gewählt und performten im selben Jahr ihre Single "iSong" aus dem Album "Hey Dude" live beim Bayerischen Filmpreis. Dieser Song machte Kellner weit über die Grenzen Bayerns bekannt und war neben "Baptistina" und "The Glow" regelmäßig im Radio vertreten. Im März erscheint das vierte Album „Kinda Wild“ bei südpol records.
Am Anfang war da dieser Song, der nun die Gangart des gesamten Albums bestimmt und auch dessen Titel. Mit "Kinda Wild" fing alles an, einer Nummer, die so ganz anders ist: rau und getrieben. Bässe wummern, die Drums galoppieren und der Gesang wird getragen von scharfen Riffs, die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Überhaupt ist das vierte Kellner-Album rockiger als alle seine Vorgänger und dass ein Song die Grundessenz eines gesamten Kellner-Albums ist, ihm sogar den Titel gibt, ist ebenso neu in der Bandgeschichte und war eine unbewußte Entwicklung, die beim Songwriting einfach so passiert ist. Kellner haben Bock auf einen neuen Sound, der einem in die Glieder fährt. Daher wurde das neue Album, mit dem die Jungs nun auf Tour gehen, auch von keinem geringeren als Kurt Ebelhäuser produziert (Donots, Blackmail).
Inhaltlich geht es im neuen Album persönlicher zu: Freundschaft, Familie, die eigenen Kämpfe und Kriege. Von introvertierten Texten zu extrovertierter Musik. Es wird intensiv, unumgänglich und stürmisch - eben "Kinda Wild". Sie schreien es hinaus, ganz weit, bis in den Himmel und noch viel weiter. Der Sound dazu ist fest verwurzelt, erdig, kantig und dreckig, die Chords sind direkt und auch in den Balladen tobt dieser Sturm, der am Horizont schon sichtbar ist. Es bleibt beim Rock'n'Roll-Grundgerüst: Frontmann Mathias am Gesang, Flo an der Gitarre, Joe am Bass und Andy an den Drums. Kein Schnick-Schnack, sondern direkte, ehrliche Rockmusik. Kellner sind übrigens mit dem neuen Album "Kinda Wild" ab März auf Tour.
Kellner, Kinda Wild, südpolrecords EB 127. Weitere Infos unter www.kellner-music.de.

Kellner mit dem neuen Album auf Tour:
14.03.2013 München – Ampere
15.03.2013 Schrobenhausen – Pfarrsaal
16.03.2013 Stuttgart – Club Central
22.03.2013 Amberg – Kino
23.03.2013 Regensburg – Gloria
24.03.2013 Augsburg – Spectrum
28.03.2013 Ansbach – Kammerspiele
06.04.2013 Bad Reichenhall – Magazin 4
12.04.2013 Ingolstadt – Eventhalle Westpark
13.04.2013 Freising – Lindenkeller
19.04.2013 Wangen – Jazzpoint
25.04.2013 Aschaffenburg – ColosSaal
26.04.2013 Pforzheim – Kulturhaus Osterfeld
28.04.2013 Trostberg – Postsaal
30.04.2013 Oberhausen – Stroblwirt
01.05.2013 Nürnberg - Hirsch.

 

AmaraL_Portada_CUADRADA_500Amaral, Hacia Lo Salvaje
Spanische Superstars
jetzt auch in Deutschland!

Coole Band, cooles Album – geht in’s Ohr und
setzt sich fest.
Amaral – das ist die Erfolgsgeschichte einer kleinen spanischen Band, die in den Pubs von Zaragoza Cover-Versionen spielte und heute mittlerweile alle ihre Konzerte in Spanien ausverkauft, ohne dabei ihre Philosophie und künstlerische Integrität zu verlieren. In den letzten 10 Jahren sind Amaral ausgiebig getourt, haben u.a. mit Moby aufgenommen oder waren Opener für Bob Dylans spanische Konzerte. Sie haben mit Mythen des Flamencos wie Enrique Morente oder mit Rockmusikern wie Peter Buck (R.E.M) zusammengearbeitet. Ihr aktuelles und nunmehr 6. Album “Hacia Lo Salvaje” (2011, Übersetzung: “Raus in die Wildniss”) wurde in ihrem eigenem Studio in Madrid aufgenommen und im Electric Ladyland von Michael Brauer in NY gemastert. Nachdem sich das Album alleine in Spanien in den 4 Monaten über 80.000 Mal verkaufte, erscheint es nun am 15. Februar hier, um auch dem deutschen Publikum die Atmosphäre, Tiefe in ihrer Lyrik und den unverwechselbaren Gitarrensounds zu vermitteln.
Heute haben Amaral 6 Studioalben veröffentlicht, die über 3 Millionen Mal verkauft wurden. Sie sind eine der wichtigsten spanischen Bands, mit ihrem unverkennbaren Stil, der klassischen Rock, Folk und Psychodelia in ihren Sound vereinbart. Eva, Sängerin und Songwriterin der Band und eine der besten spanischen Stimmen, hält Momente in ihren Songs auf ihre außergewöhnliche Art fest. Gitarrist Juan komponiert zusammen mit Eva, dabei entsteht eine melodische und elektrische Klangmauer. Television, Love, The Byrds und andere alternative Bands haben die Band vor allem am Anfang ihrer Karriere beeinflusst und sind immer noch in ihren Akkorden präsent. Zusammen sind sie Amaral: eine junge Band, die aber schon Teil der Spanischen Popmusikgeschichte ist.

Amaral Clubtour "Hacia Lo Salvaje"
28.02.2013 Köln - Bahnhof Ehrenfeld
02.03.2013 Freiburg – Jazzhaus
03.03.2013 München – Ampere
04.03.2013 Ulm – Roxy
05.03.2013 Zürich – Kaufleuten.

 

MelaniePainMélanie Pain,
Bye Bye Manchester


Retro Pop. Très chic.
Melanies zweiter Streich aus dem Hause des Nouvelle Vague Masterminds Marc Collin. Komponiert wurden die zwölf Titel tatsächlich in Manchester und zwar an der Autoharp, an der Ukulele oder mit Hilfe von Casio Keyboards. Ed Harcourt fand sich für ein Duett ("Black Widow") ein und Albin de La Simone (Vanessa Paradis, Keren Ann) sorgte später in Frankreich für die Produktion. Mélanie Pain singt mit lieblicher und leicht rauchiger Stimme, dazu pluckern dezent die Vintage Synthies, schwelgen Streicher und Orgeln in bester Retro-Manier, und Ausflüge in den akustisch gehaltenen Chanson dürfen natürlich
auch nicht fehlen.
Mélanie Pain, Bye Bye Manchester, EAN:4250788800064,
Label: Rough trade Distribution GmbH / Herne.

 

NettwerkIsn’t This World Enough?? A Nettwerk Christmas

Nettwerk Music Group präsentieren Isn’t This World Enough? A Nettwerk Christmas – ein rein digitales Album voller Weihnachtslieder aus den Federn von Nettwerk Management- und Labelkünstlern.
Isn’t This World Enough: A Nettwerk Christmas beinhaltet noch nicht veröffentlichte Weihnachtslieder aus den Federn von Great Lake Swimmers, Current Swell, Ash Koley und Liam Titcomb sowie weihnachtliche Eigenkompositionen von fun., Family of the Year, Jay Brannan, Hey Ocean! und mehr. Aber es gibt auch traditionelle Weihnachtsstücke wie beispielsweise Sixpence None The Richer’s Darbietung von “Angels We Have Heard On High”, The Rifles
Brit-Rock Interpretation von “Sleigh Bells” und Joshua Hyslop’s neu arrangierte Version von “Silent Night”. Den Titeltrack liefert die schottische Folk/Pop Band Admiral Fallow.

 

KuschelrockKuschelRock – Christmas

Am 7. Dezember präsentierte Oliver Geissen auf RTL „KuschelRock – Die große Weihnachtsshow“ mit den größten Weihnachtshits aus Pop, Oldies und klassischer Musik. Das Album zur Sendung überall im Handel erhältlich. Die 3CD-Box enthält die kuscheligsten Weihnachtssongs aus Pop, Oldies und klassischer Musik zur gleichnamigen TV-Show. Preise: ca. 19,99 € für die 3CD-Edition und
ca. 14,99 € für den Download - Sony Music Entertainment Germany GmbH.
„Was ist Ihr liebstes Lied an Weihnachten?“ Das fragte RTL Prominente aus Politik, Musik, Sport und Fernsehen und heraus kam eine TV-Show mit den größten Weihnachtshits aus Pop, Oldies und Klassik. Da dürfen natürlich Wham, Chris Rea und John Lennon genauso wenig fehlen wie Bing Crosby, José Feliciano und Frank Sinatra. Aber auch Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“ und das Weihnachtsoratorium von Bach sind dabei, genau wie berühmte Weihnachtslieder wie „Stille Nacht“ in der Version von Elvis Presley oder auch der Titelsong aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. KuschelRock – Christmas, das Album zur Sendung spiegelt den musikalischen Mix der Show und vereinigt auf 3 CDs die verschiedenen Genres. Pop & Rock auf CD1, Swing & Oldies auf CD2 und Klassik auf CD3 ergänzen sich in der Weihnachtszeit ideal zum „Rundum-Sorglos-Paket“.
CD1 beginnt mit den großen Weihnachtshits aus Rock und Pop. Dabei sind Wham!,
John Lennon, Chris Rea und Frankie Goes To Hollywood nahezu Pflichtprogramm, aber auch weniger bekannte Songs von Chris de Burgh und Dido oder Neuheiten von Hurts und Train gilt es zu entdecken, genau wie Whitney Houstons Version von „Have Yourself A Merry Little Christmas“. Auf CD2 geht es weiter mit Christmas Classics aus Swing & Oldies. Was wäre Weihnachten ohne „White Christmas“? Bing Crosby, Frank Sinatra und José Feliciano dürfen also nicht fehlen und werden ergänzt von Legenden wie Elvis Presley, Johnny Cash oder Doris Day, nicht zu vergessen von Art Garfunkel, der „Oh Come All Ye Faithful“ singt, die englische Version des Klassikers „Herbei oh Ihr Gläubigen“, auch bekannt als „Adeste fideles“. Auf CD3 wird die „KuschelRock Christmas-Trilogie“ mit klassischer Musik abgeschlossen. Schließlich gehören das Weihnachtsoratorium von Bach, Tschaikowskys Nussknacker-Suite und das „Ave Maria“ seit Jahrhunderten zu Weihnachten. Die Wiener Symphoniker, Leonard Bernstein und Luciano Pavarotti, aber auch neue Stars der Klassik wie David Garrett sorgen für einen klassischen Ausklang, der abgerundet wird mit sanfter „Crossover-Klassik“ von Celine Dion oder dem Titelsong von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.
Die 3CD Box eignet sich in ihrer Verpackung besonders gut zum Verschenken - für die Christmas Party, aber auch für den eigenen kuscheligen Weihnachtsabend. KuschelRock Christmas – Stille Nacht – kusch’lige Nacht!

 

PuhdysPuhdys, Es war schön

Vier Jahre sind seit dem letzten Puhdys-Album vergangen. Das Warten hat sich gelohnt. Die Puhdys, eine der dienstältesten Bands Deutschlands, blicken auf ein bewegtes Musikerleben zurück. Mit Erscheinen des neuen Puhdys-Albums „Es war schön“
endet das 43. Bandjahr.
43 Jahre Puhdys – das sind über 20 Millionen verkaufte Tonträger und fast 4.500 Konzerte. Sie gelten als die wichtigste Band Ostdeutschlands, weil sie dort die Erfolge der ersten zwei Dekaden erlebten. Sie sind auch eine der wichtigsten Bands Gesamtdeutschlands. Schon in den 1970ern füllten sie die Westberliner Waldbühne. Ihre Platten wurden in Ost und West veröffentlicht. Auf ihren Konzerten singen drei Generationen ihre unzähligen Hits lauthals mit. Sie begeistern immer wieder mit neuen Songs, integrieren aktuelle Musikströmungen in den typischen Puhdys-Sound und zeigen sich mit ihren Produktionen innovativ. Die Puhdys sind auch eine der glaubwürdigsten Bands. Die oft bemühte Authentizität wird hier tatsächlich gelebt. Dieter „Maschine“ Birr (voc, git), Dieter „Quaster“ Hertrampf (git, voc), Peter „Eingehängt“ Meyer (keyb), Klaus Scharfschwerdt (dr) und Peter „Bimbo“ Rasym (b) sind keine Popstars im üblichen Sinne. Sie verstellen sich nicht, schlüpfen in keine Rollen. Die Puhdys sind die Puhdys. Mehr Echtheit geht nicht.
„Es war schön“ ist ein grandioses Album geworden! Das – inkl. Ouvertüre - 13 Stücke zählende Werk, atmet die Energie der frühen Jahre und bündelt sie mit den Möglichkeiten des Hier und Jetzt. Songs wie die erste Singleauskopplung „Es war schön“ oder das hymnenhafte „Unser Schiff“ zeigen aufs Neue die immense Spielfreude der Puhdys. Das mit der zehnjährigen Violinistin Chiara-Marie eingespielte „Draußen warten die Sterne“, das von Gitarrist Quaster gesungene „Die Welt ist ein Wunder“ oder die zu Herzen gehende Ballade „Wenn ein Mensch“ setzen die lange Puhdys-Tradition eingängiger, zeitloser Rocksongs fort. Diese Platte muss laut gehört werden! Es sind aber auch die Texte, die für reichlich Adrenalin und Gänsehaut sorgen. „Wenn ein Mensch“, ein Pendant zum frühen Puhdys-Hit „Wenn ein Mensch lebt“, beschäftigt sich emotional mit dem Verlust eines verstorbenen Menschen. „Ein Lied, das nicht vergisst“ beschreibt nicht weniger ergreifend eine Alzheimer-Erkrankung und „Es war schön“ mutet wie der Schlussakkord eines erfüllten Lebens an.Die Leidenschaft, die nach so vielen gemeinsamen Bandjahren noch in ihrer Arbeit steckt, ist jedem Ton anzuhören. Ein erwachsenes Stück Popkultur voller Demut und Tiefe. „Es war schön“ ist überall im Handel und
auch als Download erhältlich.

 

melodys_echo_chamber_nosticker_600pxMelody’s Echo Chamber, Melody’s Echo Chamber

Britischer und französischer Sixties-Pop mit einem Hauch von Zukunft.
Melody’s Echo Chamber ist der Künstlername der in Paris lebenden Multiinstrumentalistin und Songwriterin Melody Prochet. In Frankreich zu Hause doch weltgewandt genug um auch über den Tellerrand zu schauen, bedient sich Prochet auf ihrem Debütalbum Melody’s Echo Chamber selbstbewusst am europäischen Erbe der Popmusik. Gekonnt verbindet sie Elemente aus Art Pop, Krautrock, Space-Rock, Dream-Pop und Elektronika. Psychedelische Klänge und Rhythmen treffen auf klassizistischen Melodien, die an Kammermusik erinnern und verschmelzen geradezu mit Melody´s verträumt dahingehauchter Stimme.
Künstler wie Debussy und Spiritualized werden selten in einem Atemzug genannt, wenn es darum geht Referenzen für ein Album zu nennen, aber bei Prochet, die eine zwölfjährige klassische musikalische Bildung hinter sich hat, macht das Sinn. Die Songs auf Melody’s Echo Chamber werden von Break-Beats und hypnotischen Bass Loops bestimmt, denen leichte, melodische Bewegungen gegenüber gestellt werden. “Ich habe viele Jahre lang Viola gelernt. In dieser Zeit war ich vom Klassizismus geprägt, der eine sehr formale Form von Musik darstellt. Als ich angefangen habe, meine eigenen Songs aufzunehmen, habe ich mich von diesen Einschränkungen erdrückt gefühlt. Ich war dadurch weniger extrem als ich es sein wollte, was den Sound oder die Struktur meiner Songs betrifft”, erklärt Prochet. “An einem bestimmten Punkt hat es Klick gemacht und ich bin ganz selbstverständlich an dem Punkt angekommen an dem ich mit jemandem wie Kevin zusammenarbeiten wollte.“ Kevin Parker von Tame Impala und Melody Prochet hatten sich auf Tour kennengelernt, als Melody noch in einer anderen Band spielte. Die Chemie stimmte sofort und so kam es zu der Kollaboration. „Wir haben als komplementäre Gegensätze zusammengearbeitet – er hat mir geholfen, alles kaputt zu machen, was ich bis dahin gemacht hatte und es Stück für Stück wieder zusammenzusetzen, um es nach meinen Vorstellungen neu aufzubauen. Die richtige Mischung aus Klassizismus und wilden psychedelischen Sounds.”
Parkers freigeistige Herangehensweise und die unkonventionelle Ausstattung seines Home-Studios (“wir mussten die Mikros auf Backsteinhaufen im Hinterhof aufbauen”), haben aus dem Aufnahmeprozess in Perth eine kindliche Erkundungsreise gemacht. Dafür, dass das Album eine so dichte Struktur hat, war seine Genese überraschenderweise weniger das Ergebnis von fleißigem Knöpfchengeschraube als von spielerischem, blauäugigem Instinkt.
“„Some Time Alone, Alone“ ist einer der Songs, die ich in Perth geschrieben habe, als Kevin auf Tour und ich alleine in seinem Studio war. Er hatte überall diese Zettel hinterlassen mit Erklärungen wie man das Equipment benutzt, aber sein Mitbewohner war morgens vor mir dran und hat alle Instruktionen durcheinander gebracht. Also hatte ich keine Ahnung wie irgendwas funktioniert“, erinnert sich Prochet. “Ich habe mich dann einfach in einen Vorverstärker eingestöpselt und diese wirklich satte Gitarre über meine Yamaha Drum Machine gespielt. Natürlich war das technisch gesehen ‘total falsch’, aber am Ende haben wir alle meine Gitarrenspuren behalten weil der Sound so speziell war und so einzigartig in seiner Struktur, dass es einfach keinen Sinn hatte, es noch mal einzuspielen. Also gab es generell keinen wirklichen Aufnahmeprozess, eher eine Art tägliches Experiment.” Nachdem Prochet Parkers chaotisches Studio in Perth verlassen hatte, kehrte sie nach Frankreich zurück, um zum Strandhaus ihrer Großeltern in Cavalière zu fahren. Dort kamen die Vocals hinzu. “Für diesen Teil der Aufnahmen habe ich die Isolation gebraucht”, sagt Melody, “ich bin so befangen, wenn ich in einem Raum voller Menschen singen soll. Der Rückzug an einen so schönen und ruhigen Ort hat sehr geholfen, das aus mir rauszukriegen.”
Das Ergebnis dieses Prozesses von “komplementären Gegensätzen”, um in Prochets Worten zu sprechen, wird zum Beispiel am Track “Endless Shore” deutlich. Ein Song, der gleichzeitig wehmütig und imposant ist. Die Lead Single ‘I Follow You’ ist mit ihren losen, lakonischen Gitarrenläufen und ins Ohr gehenden Hook Swings am ehesten im Pop anzusiedeln, bewahrt aber trotzdem eine gewisse Sperrigkeit. Passend zu einem so vielfältigen Album wie Melody’s Echo Chamber, wechselt Prochet zwischen Französisch und English. “Bei diesen Songs habe ich zum ersten Mal auf Französisch gesunden”, sagt Prochet, “ich wollte das vorher nie, es hat sich nie natürlich angefühlt – ich habe so viel englischsprachige Musik gehört und man kann viel besser lächerliche Dinge im Englischen singen. Ich war schon immer ein Fan von französischen Sängern, aber ich dachte nie, ihnen das Wasser reichen zu können. Aber als ich alleine im Strandhaus war, sind mir all diese Melodien auf Französisch eingefallen, praktisch ohne nachzudenken. Ich habe einen Weg gefunden, wirklich einfache, poetische Lyrics zu schreiben – fast wie ein Kind. Ich denke, ich habe die richtige Balance gefunden.”

 

Kreayshawn_Artwork_somethinboutkreayKreayshawn,
Somethin' Bout Kreay

Endlich kommt es auch bei uns: Das Debütalbum der "smarten Trash-Rap Königin" (SZ) Natassiia Gail Zolot alias Kreayshawn. Somethin 'Bout Kreay (VÖ 28.10.2012) ist ein Album voller "rumpeligem, nun ja: Riot-Girl-Elektro-Disco-Hip-Hop" (SZ).
Im vergangenen Jahr landete Kreayshawn mit der catchy Materialismus-Kritik-Hymne „Gucci Gucci“ eines der aufmerksamkeitsstärksten Musikstücke der Saison. Der schräge Videoclip, den sie begleitend zum Song inszenierte, verbreitete sich in Windeseile überall auf der Welt und machte die junge US-Amerikanerin ruckzuck berühmt. Alleine in den ersten 48 Stunden verzeichnete „Gucci Gucci“ über 200.000 Views, bis dato sahen mehr als 34 Millionen Menschen den Clip.
Am 28. Oktober (CD) 2012 erscheint mit „Somethin ‘Bout Kreay” nun endlich das Debütalbum der 22-jährigen, dessen Genre-Vielfalt mit „from sissy bounce to juke to 80's rap, to pop and beyond“ beschrieben wird. „Nachdem mein Album nun fertig ist, habe ich das Gefühl, wirklich etwas vollbracht zu haben“, erklärt sie, „ich habe die Welt bereist, bin vor zehntausenden Menschen aufgetreten, war auf dem Titel von zahlreichen Magazinen – und habe es trotzdem geschafft, innerhalb eines Jahres ein Album aufzunehmen.“ Mit Go Hard (Oh La.La.La.) enthält „Somethin ‘Bout Kreay” natürlich auch ihre brandneue Single.
Kreayshawn wurde 1989 in San Francisco geboren, schmiss (trotz Stipendium!) nach einem Jahr ihr Studium am Berkeley Digital Film Institute, drehte Videos für Lil B, DB The General and Soulja Boy und hat sich vorgenommen, möglichst viele Mitmenschen zu ermutigen, „jung, wild und frei“ zu sein. Die musikalisch-aufrührerische Attitüde ist dabei familiär bedingt: Kreayshawns Mutter Elka Zolot war Gründungsmitglied der San-Francisco-Garage-Punk-Band The Trashwomen.

 

RitaOraRita Ora, Ora

Macht Spaß und geht ab – relaxte die Beats, die ins Blut gehen.
Rita Ora's erstes Album "Ora" schoss auf Nr. 1 in den englischen Charts und hat mittlerweile Goldstatus. Sie ist die einzige Künstlerin die es dieses Jahr geschafft hat drei Nr.1 Platzierungen in Folge zu erreichen. Am
11. November 2012 tritt sie in Frankfurt beim "MTV EMA 2012" auf und ist in den Kategorien Best Push, Best New und Best UK & Ireland nominiert. Rita hat einen natürlichen Hang dazu, Street-Beats mit Pop zu vereinen. Ihre Musik spiegelt die Gedanken wieder, die in ihrem jungen Hirn umher irren. Die Sounds, die sie auf den Straßen von Notting Hill hörte, Calypso und Ragga (u.a. beim berühmten Carnival), vermischt sich mit dem Klingelton-Pop, der aus den Fastfood-Buden schallt; der Funk der Black Music-Tradition des Viertels trifft auf das schicke Grundrauschen der um sich greifenden Gentrifikation. Rita Oras Musik klingt schwarz und weiß, hart und soft, reich und arm – weil ihre Lebenswelt von all diesen konkurrierenden Elementen erfüllt ist. Sie hat gelernt, sie in Songs umzusetzen. „Mein erstes Album“, sagt sie, „soll unbedingt genau so klingen wie mein Leben“. Doch Rita hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Ihr Debütalbum hat die Qualität und Klasse, im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit zu bestehen. Jay Zs Roc Nation-Label machte den Release zu seiner Top-Priorität. Die Liste derjenigen, die Schlange standen, um mit ihr zu arbeiten, liest sich wie die Preisträger-Verzeichnis einer Awardshow - von Underground-Helden bis hin zu Mainstream-Größen. So finden sich in den Albumcredits neben Drake und C&S u.a. auch Diplo, Switch, Stargate und The Dream.

 

HeartAttackAlleyHeart Attack Alley,
Living In Hell

Attackieren Herz und Knochen, die sich bewegen müssen, ob sie wollen oder nicht.
Heart Attack Alley aus Auckland Neu Seeland trafen sich 2009 zur wöchentlichen Blues Session auf Kristals Veranda, Kristal G spielte die Gitarre so düster, simpel und schwarz, wie sie nur Poison Ivy von den Cramps hätte spielen können, dazu Dr. Karl Stevens (ja er ist ein richtiger Doktor und ja er spielte in Supergroove, einer Schwedischen Crossover Hip Hop Band ) Mundharmonika sowie Caoimhes Gesang, der heiß und voluminös wie ein Strom Lava daher fließt und dich zu Stein erstarren lässt, den sie dann mit den messerscharfen Texten in tausend Teile zerschneidet. Zusammen sind sie ein Power Trio, das seinesgleichen sucht. In Neuseeland schon lange keine Unbekannten mehr, spielten sie doch unter anderem mit Wanda Jackson. Voodoo Rhythm (www.voodoorhythm.com) hat sie 2011 auf Europatour geschickt, wo sie in Matt Brodin’s Outside Inside Studio in Italien ihr erstes Album aufgenommen haben – und spätestens nach dieser Veröffentlichung sollten sie in aller Munde sein.

 

JohnCale1John Cale,
Shifty Adventures
In Nookie Wood

Gänsehaut und Innovation – das hört man gerne!
John Cale, der Gentleman unter den Popstars, hat sich in fulminanter Weise mit einem neuen Album zurück gemeldet. Als Gründungsmitglied der legendären Velvet Underground hat er bereits Musikgeschichte geschrieben - doch das allein reicht ihm noch lange nicht. Auf seinem neuen Album "Shifty Adventures In Nookie Wood" wandelt der Grandseigneur weiterhin auf Solopfaden … bei seinem neuen Label Domino. Danger Mouse hat übrigens den Album-Opener "I Wanna Talk To You" mitproduziert. Shifty Adventures In Nookie Wood verdeutlicht Cales unstillbaren Hunger nach Neuem – sich nie ausruhen, sich immer weiter entwickeln.
John Cale, Shifty Adventures In Nookie Wood (Domino/Double Six),
www.dominorecordco.de.

 

GallonDrunkGallon Drunk, The Road Gets Darker From Here

Läuft seit Erscheinen in der kultbote.de-Redktion rauf und runter – aber jetzt muss es alle Welt wissen: Die von Kritikern und Fans seit 15 Jahren gefeierte Londoner Band Gallon Drunk ist zurück - mit ihrem großartigen Album The Road Gets Darker Form Here.
Gallon Drunk, bestehend aus dem umtriebigen Terry Edwards (Tindersticks, PJ Harvey, Tom Waits) an Bass, Saxophon und den Percussions, und dem großartigen Ian White am Schlagzeug – haben zusammen mit Sänger, Gitarrist und Organist James Johnston ihre unmittelbare und unnachahmliche musikalische Vision wiederbelebt. In ihrer bedrohlichen Wut und wahnsinnigen Hingabe sind sie vergleichbar mit The Gun Club, The Stooges und Link Wray. Das Album hat die ungebremste Intensität von Gallon Drunks berühmten Live- Performances und reicht soundästhetisch von klassischem Rock bis zu noisig, experimentellem Blues. „Es ist ein wütendes Album“, erklärt James Johnston, der auch Mitglied der Gruppe Faust ist, über 5 Jahre bei Nick Cave & The Bad Seeds spielte und mit Lydia Lunch mehrere Alben veröffentlichte. Gallon Drunk haben über die Jahre unzählige Bands inspiriert, von PJ Harvey über Yeah Yeah Yeahs bis zu The Jim Jones Revue. Nun kommen sie zurück mit der Quintessenz dessen, was sie ausmacht: rohe Vitalität von Blues und Garage Rock and Roll. Das sind Gallon Drunk.
Weitere Infos beim Label Clouds Hill unter www.clouds-hill.com.

 

BeachwoodSparksBeachwood Sparks,
The Tarnished Gold

Mit „The Tarnished Gold” haben sich BEACHWOOD SPARKS selbst gefordert, um eine wahrhaft unvergessliche Platte abzuliefern. Mit Erfolg.
Manche Alben sind entstanden, um an einem Samstagabend gespielt zu werden, „The Tarnished Gold“ ist für den Sonntagnachmittag gemacht. Das Hören des ersten BEACHWOOD SPARKS Album seit
11 Jahren fühlt sich an, als stehe man unter strahlendblauem Himmel und nachtblühender Jasmin versprüht seinen süßen Duft an einem perfekten Frühlingstag in Los Angeles. „Das war definitiv der Gedanke“, bestätigt das Gründungsmitglied Brent Rademaker.
Seitdem sie im Jahr 2000 mit ihrem selbst betitelten Album aus dem Nichts einschlugen, folgt die Welt BEACHWOOD SPARKS, der Band, die das wiederbelebt, was GRAM PARSONS einst als “cosmic American music” beschrieb und somit an die entspannten und dennoch lebendigen Zeiten im LA der späten 60er und frühen 70er Jahre erinnert. Vor zwölf Jahren war diese Art von harmonielastiger, unironischer Musik rar gesät. Nach ihrem zweiten Album, dem trippigen „Once We Were Trees” von 2002 und der bewusst unkonventionellen EP „Make The Cowboy Robots Cry” von 2003, lösten BEACHWOOD SPARKS sich auf. Doch in dem halben Jahrzehnt, das folgte, veränderte sich die Indie Szene mit der Ankunft und der Akzeptanz von Bands wie den FLEET FOXES, BON IVER, OKKERVIL RIVER und GRIZZLY BEAR.
Seit ihrem Auftritt 2008 beim 20jährigen Sub Pop Jubiläum, bei welchem sie besser denn je klangen, spielten BEACHWOOD SPARKS mit dem Reunion-Gedanken. Sänger und Schlagzeuger Aaron Sperske rief jedes einzelne Bandmitglied an und animierte sie neues Material zu produzieren, da er sich der Veränderung zu ihren Gunsten im musikalischen Zeitgeist gewahr war. Als dann auch noch ihr SADE Cover von „By Your Side“ von ihrem Album „Once We Were Trees“ für den Film „Scott Pilgrim vs. the World“ zum Einsatz kam, wurde dies als finaler Wink des Schicksals gewertet! Ganz eindeutig ist die Zeit nun reif für ein Album, das als purer Ausdruck seines heiligen Genres im 21. Jahrhundert fungiert – die Zeit ist endlich reif für BEACHWOOD SPARKS. „The Tarnished Gold” ist nach elf Jahren nun das erste Album für BEACHWOOD SPARKS im klassischen Line-Up: Sänger/Gitarrist Chris Gunst, Sänger/Bassist Rademaker, Sänger/Multiinstrumentalist Farmer Dave Scher und Sänger/Schlagzeuger Aaron Sperske, mit wertvollem Support von Gitarrist und altem Freund Ben Knight (THE TYDE). Für die Sessions expandierte die Band auf sieben Mitglieder mit den Gitarristen Knight und Neal Casal (Ex-Mitglied von RYAN ADAMS und THE CARDINALS), mit Dan Horne an der Pedal Steel anstatt Scher, der sich hier für Orgel, Keyboard, Flying V Gitarre und Melodica entschied und auch der L.A. Indie Rock-Maestro ARIEL PINK legte mit Hand an.
Beachwood Sparks, The Tarnished Gold (Sub Pop/Cargo Records).
Weitere Infos unter www.offtherecord-pr.com.

 

DeepPurple Machine HeadRauch über dem Wasser!
Das Deluxe-Box-Set zum
40. Geburtstag des Deep Purple-
Klassikers „Machine Head“

Einfach zeitlos gut!
Sie hatten nur zwei Wochen Zeit im Dezember 1971. Sie wollten auch mal ein paar Steuern sparen. Wie zuvor in Südfrankreich die Rolling Stones, deren Aufnahmemobil sie für ihr neues Album in der Schweiz angemietet hatten. Doch dann schoss dieser Idiot am Vorabend der Sessions im Frank Zappa-Konzert sein Leuchtfeuer in die Decke des Casinos von Montreux – und eine große Rock-Geschichte konnte ihren Lauf nehmen. Eine Geschichte, die das wohl größte aller großen Gitarren-Riffs hervorgebracht hat, und neben dem Monster „Smoke On The Water“ eben auch noch ein Album, das bis heute ein Meilenstein der Hard’n Heavy-Abteilung geblieben ist. Zum 40-jährigen Jubliäum von „Machine Head“ wartet nun das definitive Box-Set – mit vier CD’s, einer DVD und einem 60-seitigen, reich illustrierten Booklet, in dem u.a. auch ein Deep Purple-Fan namens Sebastian Vettel zu Wort kommt.
Nachdem das brennende Casino den Rauch übers See-Wasser trieb, musste sich die Band alternative Aufnahmeräumlichkeiten suchen. Nach einem Zwischenstopp im Pavilion-Theater (wo schnell die Lokalpolizei nervte) bauten Deep Purple Instrumente und Anlage flugs in einem Flur des leer stehenden Grand Hotels auf. Die Verkabelung zum Aufnahmetruck vor dem Haupteingang war derart kompliziert – und der Weg dahin so lang und auch gefährlich -, dass die Band bald darauf verzichtete, sich zwischendurch Playbacks anzuhören und einfach immer weiterspielte, bis sie mit einem Take zufrieden war. Vermutlich ist es doch so, dass besonders schwierige Umstände oft die beste Musik hervorbringen. Neben „Smoke On The Water“, das die Genese der Sessions rekapituliert (und die Band im Gegensatz zur Plattenfirma nicht für Single-
tauglich hielt), hat „Machine Head“ mit dem schwindelerregenden Opener „Highway Star“ und Sänger Ian Gillan in Top-Form mindestens einen weiteren Klassiker, auch wegen des intensiven Solo-Duells zwischen Gitarrist Ritchie Blackmore und Organist Jon Lord, der leider im Juli dieses Jahres verstorben ist. Doch der von Drummer Ian Paice unwiderstehlich getriebene Shuffle „Pictures Of Home“ und „Never Before“ (der Single-Favorit der Band) mit dieser tollen Half Tempo-Bridge stehen dem kaum nach. Ein weiteres, großartiges Blackmore-Riff führt „Space Truckin‘“ ins spektakuläre Finale von „Machine Head“.
Das bis heute erfolgreichste Deep Purple-Album (UK-No.1, US-Top 10) wurde für die 40th Anniversary Edition frisch remastered und zudem um die Ballade „When A Blind Man Cries“ ergänzt, die damals nicht auf dem Album, sondern „nur“ die Single-B-Seite von „Never Before“ war. Auf der zweiten CD findet sich der interessante Album-Remix von Bassist Roger Glover, den dieser 1997 zum 25. Geburtstag von „Machine Head“ erstellt hatte. CD drei und ein
audio-only DVD warten mit weiteren Remix-/Remaster-Varianten zwischen Quad SQ, High-
Resolution und Surround-Mix auf. Und CD vier ist „In Concert ‘72“ vorbehalten – die Show aus dem Paris Theatre der BBC in London vom 9. März des Jahres wurde erstmals entlang der Original-Setlist neu abgemischt und mit Fotos von Barry Plummer aus dem Konzert bestückt. Original-Album und Konzertmitschnitt sind jeweils auch als wertige Vinyl in neuer Deluxe-
Auflage erhältlich. Im großen Booklet des Box-Sets ist natürlich nicht nur Sebastian Vettel als Deep Purple-Experte vertreten. Bassist Roger Glover beschreibt die „Machine Head“-Saga noch mal aus seiner Perspektive und Phil Alexander (Mojo Magazine) aus Kritiker-Sicht. In einem Interview erinnert sich zudem Didi Zill an die turbulenten zwei Wochen in Montreux – seine Fotos haben die legendären Sessions damals für immer im Booklet- Bild festgehalten.

 

EugeneMcGuinnessEugene McGuinness, Invitation To The Voyage

Ursprünglich und verspielt, stolz und doch voller Soul, erhaben aber dennoch experimentell – so klingt Eugene McGuinness auf seinem zweiten Album ‘Invitation to the Voyage’, mit dem er das bisher stärkste Zeugnis seiner
Künstlerschaft ablegt.
Mit der Unterstützung der Produzenten Clive Langer (Elvis Costello, Morrissey, Madness) und Dan Carey (MIA, Hot Chip) wurde ‘The Invitation’ ein geradezu unverschämt bombastisches, knalliges und trotzdem ein Pop-Album, dessen fantastisches Songwriting die schönen wie die bizarren Seiten des modernen Lebens feiert, denen es entspringt. ‘The Invitation’ ist einerseits von einer konzentrierterem Emotionalität und einer stärkeren Musikalität durchzogen, als die Vorgänger, behält aber andererseits die wilden, fast halluzinatorischen Momente und den scharfen Humor bei, der Eugene McGuinness so eigen ist. Die Scheibe markiert eine subtile Veränderung in der kreativen Arbeit des Musikers und bestätigt ihn als einen der stilistisch markantesten und einfühlsamsten Songwriter im Hier-
und-jetzt. Die Texte von ‘Invitation To The Voyage’ sind mit profunden Beobachtungen und Details übersät, die ein spezielles Licht auf das Leben des 21. Jahrhunderts werfen. Ein Licht, mit dessen Blickrichtung man sich identifizieren kann, das den Alltag erhellt, das mal vertraut scheint und mal eher verblüffende Aspekte hervorbringt.
“Ich wollte Songs schreiben, die ein ganz bestimmtes Gefühl transportieren, das wahrscheinlich jeder kennt – aber das jeder auf seine persönliche Weise erfährt”, erklärt Eugene. “Ich wollte ein Album machen, das das positive Gefühl reflektiert, wenn man aus einer schwierigen Phase heil rauskommt und wieder nach vorn schaut. Neue Ideen und Bilder tauchen von überallher auf und man weiß nicht so recht, wohin die Reise gehen wird, aber man hat diesen krassen Optimismus, der einen wieder antreibt. Und um den es eigentlich geht. Das ganze dumme Zeug und so … es zählt nicht mehr, denn du erinnerst dich daran, dass du deines eigenen Glückes Schmied bist.”

 

CAN, The Lost TapesCAN, The Lost Tapes

Das geht ins Ohr, in den Körper und in die Seele – einfach gut!
Spoon Records UK Ltd. & Mute Artists haben jetzt die CAN LOST TAPES Box nach dem enormen Erfolg in UK, USA und Rest der Welt auch in Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen, mit MUTE ARTISTS veröffentlicht.
The Lost Tapesist eine Sammlung von
30 unveröffentlichten CAN-Tracks aus den Jahren
1968 – 1977, die als 3 CD Box am 13.07.2012 mit ausführlichen Linernotes von Irmin Schmidt und einem Essay von Ian Harrison im 28-seitigen 10-Inch Booklet bei Mute veröffentlicht werden. Sie müssten eigentlich The Forgotten Tapes heißen – denn jahrzehntelang waren die Bänder tatsächlich in Vergessenheit geraten. Insofern sind diese Aufnahmen keine Outtakes, Rarities, Versionen oder B-Ware; sondern bisher unbekanntes CAN-Material. Kuratiert von Irmin Schmidt und Daniel Miller, stellten Schmidt und Jono Podmore aus der riesigen Sammlung die vorliegende Compilation zusammen, Podmore machte schließlich den Edit. Und damit sind wir auch schon bei der Geschichte der Lost Tapes. Vor kurzer Zeit erwarb das Rock N Pop Museum das legendäre CAN Studio in Weilerswist, um es in Gronau wieder aufzubauen. Während der Abbauarbeiten wurde eine Vielzahl an unbeschrifteten Master-Bänder in einem alten Archiv-Schrank gefunden, mehr als 30 Stunden Material, das Schmidt und Podmore durchhörten. Was sie fanden, waren archivierte Songs aus mehreren Jahren, keine Outtakes, sondern Tracks, die aus verschiedensten Gründen nie veröffentlicht wurden.CAN___berfahrt_England_HiRes
Irmin Schmidt: “Natürlich waren die Bänder nicht wirklich verloren gegangen, lagen aber schon so lange in den Schränken des Archivs, dass sie mit der Zeit einfach vergessen worden sind. Außer von Hildegard, die CAN und ihr Werk behütet, wie der Drache das Nibelungengold und Vergessen nicht zulässt.“ Die endgültigen Versionen der Tracks von 1968-1977 wurden seinerzeit in der Besetzung Holger Czukay
(Bass), Michael Karoli (Gitarre), Jaki Liebezeit (Schlagzeug) und Irmin Schmidt (Keyboard) auf Schloss Nörvenich, später in den CAN Studios in Weilerswist eingespielt. Der Gesang kam bei den meisten Aufnahmen von Malcom Mooney oder Damo Suzuki.
CAN wurde von Stockhausen Schüler Irmin Schmidt gegründet, der inspiriert von der Musik von Hendrix und Zappa, seine Karriere in der klassischen Musik an den Nagel hängte. Stattdessen formierte er eine Band um sich, die alle Grenzen zwischen den althergebrachten Musikstilen einreißen sollte und experimentelle elektronische Musik mit moderner Klassik verband. CANs Einfluss ist weithin spürbar. Zu den Bewunderern der Band gehören John Lydon, Radiohead, New Order, The Fall und Geoff Barrow (Portishead), der erst letztes Jahr erwähnte, dass CAN seine “absolute Lieblingsband und –inspirationsquelle” seien. Das beeindruckende, mittlerweile kanonisch zu nennenden Œvre von Can, inklusive dem “Klassiker” Tago Mago, der letztes Jahr sein 40stes Jubiläum begehen durfte, wird nun um die The Lost Tapes erweitert, die uns 2012 die Möglichkeit bieten, NEUES von dieser wegweisenden Band zu hören –
wer hatte das gedacht?

 

Doro_CoverDoro,
Raise Your Fist In The Air
Gefährlicher Dreh
in der New Yorker Bronx


Doro Pesch liebt ihre zweite Heimat, New York. Doch wenn die Düsseldorfer Rocklady an die Dreharbeiten zu ihrem neuen Video „Raise Your Fist In The Air“ denkt, wird ihr auch wenige Tage danach noch ein wenig mulmig im Bauch. Denn: Die Aufnahmen entstanden nicht etwa am Broadway oder Times Square, sondern fernab der amerikanischen Glitzerwelt, in dunklen Ecken der berüchtigten Bronx.
Doro: „Für Manhatten hätten wir Drehgenehmigungen für jede einzelne Straßenecke benötigt - in der Bronx fragt dich da kein Mensch nach.“ Zumindest kein Ordnungshüter. Unbeobachtet blieb das Treiben von DORO und ihren Bandkollegen freilich nicht. „Wir haben mit unserem
Video-Truck absichtlich die wirklich runtergekommenen Gegenden abgeklappert“, erklärt die zierliche, blonde Rockröhre. „Die Gangs, die da abhingen, haben sehr, sehr argwöhnisch beobachtet, was wir da in ihrem Viertel treiben. Das war alles andere als ungefährlich. Teilweise waren wir regelrecht umlagert von düsteren Gestalten.“ Wie kam es, dass der Dreh letztendlich doch so glimpflich ablief? DORO: „Ich habe den Jungs erklärt, wer wir sind und dass es sich bei „Raise Your Fist...“ um einen durchaus kritischen Song handelt, der sich gegen die immer größer werdende Ungerechtigkeit in der Welt richtet.“ Und als der Rockstar den Gang-M
itgliedern und Obdachlosen dann noch anbot, im Video mitzuspielen, schlug die unterschwellige Aggression rasch in totale Begeisterung um.
„Das war das Beste, was wir machen konnten“, erklärt DORO. „Das Video ist absolut super geworden. Und die Sequenzen mit den Menschen aus der Bronx gefallen mir am allerbesten. Und fügt halb scherzhaft an: „Und für unsere Gesundheit war das wohl auch viel besser so.“ Welcher Rahmen konnte da für die Weltpremiere des Videos und die Veröffentlichung der „Raise Your Fist In The Air“-EP am 3. August besser passen als das weltgrößte Metalfestival in Wacken?! Dort verfolgten 80.000 Fans den Clip dann über die riesigen Videowalls neben den beiden Hauptbühnen. Neben dem Titeltrack durften sich die Fans des weltgrößten weiblichen Metalstars beim Kauf der EP auf die Powerhymne „Victory“, die wunderschöne deutsche Ballade „Engel“ sowie eine französischer Version von „Raise Your Fist In The Air“ freuen. Und DORO verspricht ihren zahlreichen treuen Fans: „Wem die EP gefalen hat, der ist sicher auch vom Album mit seinen 13 bis 15 Songs begeistert, das am 19. Oktober bei meinem neuen Label Nuclear Blast erscheint.“
„Raise Your Fist“ gibt es dann auch bald live zu sehen und zu hören – auf der großen DORO Europa-Tour im Herbst/Winter. Alle Tourtermine unter www.doro.de. „Raise Your Fist In The Air“ kann unter www.nuclearblast.de/shop bestellt werden.

 

RobinMcKelleRobin McKelle, Soul Flower

Das ist Soul - Robin McKelle agiert fast so, als sei der Motown Soul in ferner Zukunft wie ein Dinosaurierei im Jurassic Parc nochmals ausgebrütet worden!
Warum, zum Teufel, denkt man ständig an eine der Schlüsselszenen aus dem Kult-Klassiker „Blues
Brothers“? An jene Szene, als diese wundervolle Tresenschlampe im Burgershop ihrem Gatten, der sich gerade wieder mal mit ein paar ’good ol’ fellows’ für Nächte, Wochen oder Monate in die maskuline Vorstellung von Freiheit abseilen will, ein zorniges
„Think!“ entgegen schleudert? Als ergo Aretha Franklin den Liebsten in die Wüste schickt und dennoch hofft, er möge dort nicht gleich verdursten? Ganz einfach: Weil auch Robin McKelle diese Rolle kongenial mit Leben erfüllt hätte. Eher als schön denn hübsch aufgefallen wäre, über das nötige Temperament und den unverzichtbaren Sexappeal verfügt hätte, schlicht und einfach die goldrichtige femme fatale gewesen wäre. Der Film ist Geschichte, McKelle indes ist zum Glück Gegenwart. Und eine Hoffnung für die Zukunft, weil sie dem Soul seine Identität zurück gibt und gleichsam Jazz, Gospel, Blues und eine Ahnung von Westcoast zu kleinen, mäandrierenden Nebenflüssen kürt. Vieles an dieser Frau erscheint sehr klassisch: Ihre hochgesteckte Frisur, das streng feminine Outfit, der lässige Hang zu Freiräumen in ihren warmherzigen
Arrangements, die Old School-Instrumentierungen. Dass ihr viertes Album „Soul Flower“ wie viele der alten Motown-Meilensteine genau ein Dutzend Songs enthält, sieht ebenfalls nicht nach purem Zufall aus. Manche dieser Perlen kommen einem irgendwie bekannt vor, doch nur drei von ihnen sind tatsächlich Coverversionen. Außer Burt Bacharachs „Walk On By“, „To Love Somebody“ von Barry und dem jüngst verstorbenen Robin Gibb sowie Sinatras „I’m A Fool To Want You“ stammen die wie aus dem Fundus amerikanischen Musikschaffens erscheinenden Songs alle von – Robin McKelle.
Robin McKelle – Soul Flower, Produkt-Nr.: 88691931712, RCA Victor/Sony Music.

 

RichardHawleyRichard Hawley,
Standing At The Sky’s Edge

Eine Gitarre, die sich im Ohr festsetzt - nach dem Erfolg seines mehrfach ausgezeichneten und von der Kritik hochgelobten 2009er-Albums ‘Truelove’s Gutter’ legt Richard Hawley nach: Seine siebte Veröffentlichung ‘Standing At The Sky’s Edge’ ist gleichzeitig auch die erste für seine neue Plattenfirma Parlophone.
Vergessen wir einmal alles das, was wir über den Künstler zu wissen glauben, der uns 2005 das für den Mercury Prize nominierte Album „Coles Corner“, 2007 dessen Top 10-Nachfolger „Lady’s Bridge“ und 2009 das weltweit gefeierte Werk „Truelove’s Gutter“ bescherte. Wenn Richard Hawley weiter die Schiene eingeschlagen hätte, die Nancy Sinatra, Robbie Williams, Duane Eddy und Lisa Marie Presley dazu brachten, seine Dienste in Anspruch zu nehmen, wer hätte es ihm verübeln können? Aber nun, mit der anstehenden Veröffentlichung seines kommenden Albums ‘Standing At The Sky’s Edge‘, hat sich etwas Grundlegendes geändert: Die Streicher sind nicht mehr da. „Ich habe mich dazu entschlossen, dieses Mal Gitarre zu spielen“, erklärt er. Aus dem Munde eines der meistverehrten Gitarristen seiner Generation klingen diese Worte ziemlich seltsam. Zumindest solange, bis man die CD hört. Elektrische Gitarren füllen den neu geschaffenen Raum mit Farben aus, die die verwaschenen Industrie- Sonnenuntergänge in Sheffield widerspiegeln. Auch die Hinzunahme von Alan Moulder (Depeche Mode, Placebo, Foo Fighters, Death Cab For Cutie u.a.) am Mischpult fügte dem Klang eine besondere Note hinzu. Aber schon zuvor wusste Hawley, dass er sich auf dem richtigen Weg befand: „Meine Frau sagte, sie wollte immer
schon, dass ich mit diesem Schwarz-Weiß-Kontrast aufhöre“, lächelt er. „Was ihren Wunsch angeht, wurde er ihr gerade noch rechtzeitig erfüllt.“ 2011 aufgenommen im Yellow Arch Studio in Sheffield, ist das Album ein nachgerade euphorischer Lauschangriff auf die menschlichen Sinne, es vermischt und verbindet psychedelische Elemente mit Space-Rock, Reggae mit Riff- Rock und rauen, intuitiven Gitarrensoli – besitzt aber auch seine vertrauten,
empfindlichen Momente.
Richard Hawley, Standing At The Sky’s Edge, Parlophone/EMI.

 

GBSQ-CD-Cover_500GlasBlasSingQuintett, Durch dieses Land muss
ein Schluck gehen!


Daran muss man sich gewöhnen. Das passiert schnell. Und dann kann man gar nicht genug davon bekommen!
„Was wollen denn die hier?“ Blicken und Gemurmel dieser Art sieht sich das GlasBlasSing Quintett oft ausgesetzt, wenn es mit seinem Instrumentarium eine Bühne betritt. Doch im Handumdrehen wandelt sich anfängliches Misstrauen in tosende Begeisterung, sobald die fünf in Berlin lebenden Musiker, jeder mit zwei Sträußen Flaschen in den Händen, auf diesen das erste Lied anstimmen. Von „Don´t Worry Be Happy” bis “Don´t Be Cruel”, von „Mission Impossible“ bis „My Sharona“, von Beatles bis Bach, ob geblasen, geschlagen, geworfen oder mit den Daumen geploppt - es finden sich immer ein paar Lieder im Kasten, die man so garantiert noch nirgendwo gehört und gesehen hat – ein einzigartiger Klangkörper! Augenzwinkernde Eigenkompositionen geben zwischendurch immer wieder Einblicke in die Freuden und Nöte des Flaschenmusiker-Alltags. Den Recycling-Gedanken tief verinnerlicht bereist das Ensemble die Lande, um den Menschen Mut und Freude einzuhauchen und sie auf den GlasBlasSing Quintett Leitfaden einzuschwören: „Durch dieses Land muss ein Schluck gehen!“
Das phänomenale GlasBlasSingQuintett hat jetzt zum Start der eigenen TV-Show ihr gefeiertes Bühnenprogramm "Keine Macht den Dosen" als Live-Mitschnitt auf DVD veröffentlicht. Gleichzeitig ist eine opulente Doppel-CD mit 28 Songs der Programme "Liedgut auf Leergut" und "Keine Macht den Dosen" erschienen. Mehr Infos unter www.glasblassing.com.

 

Grinderman_2_-_Rmx_-_1200x1200Grinderman,
Grinderman 2 RMX

Cool, cooler, grinderman!
Grinderman, die Band um Nick Cave, Warren Ellis, Martin Casey und Jim Sclavunos, veröffentlichen ein Remix-
Album. Wir können versichern, Grinderman 2 RMX glänzt mit umwerfenden Neuinterpretationen, Kollaborationen und Remixen des hoch gelobten Albums Grinderman 2. Auf Grinderman 2 RMX finden sich so großartige Tracks wie “Super Heathen Child” – einer neuen Version von „Heathen Child“ (den das MOJO Magazin zum Song des Jahres 2011 kürte), bei der Grinderman den legendären Gitarristen Robert Fripp(King Crimson, David Bowie, Brian Eno) mit ins Boot holen konnten. Nick Zinner, Gitarrist bei den Yeah Yeah Yeahs, steuert einen exklusiven, bisher unveröffentlichten Remix von „Bellringer Blues“ bei und Joshua Homme (Queens of the Stone Age) einen Remix von „Mickey Mouse & the Goodbye Man“. Cat’s Eyes (Horrors-FrontmannFaris Badwin mit Unterstützung der OpernsängerinRachel Zeffira) interpretieren „When My Baby Comes“ und Grindermans Jim Sclavunos akaSilver Alert zusammen mit The National-FrontmannMatt Berninger „Evil“. Am Ende steht die Original-Demo-Version von „Evil“ alias „First Evil“.

 

TemperTrap2The Temper Trap,
The Temper Trap

Ein Hit („Sweet Disposition“) und die Folgen: jeder kennt den Song u.a. aus dem Film "500 Days Of Summer", Deichmann- und Peugot-Werbung und der Sportschau (!) - kaum einer kennt die Band. Das wird sich spätestens jetzt mit ihrem zweitem Album ändern. "The Temper Trap" umfasst zwölf neue Songs, die es in sich haben.
Die mittlerweile in London wohnende australische Band hat "The Temper Trap" - den Nachfolger des 2009er Debüts "Conditions" - in Los Angeles mit Produzent Tony Hoffer (Beck, M83, Phoenix) aufgenommen. Von anfangs 35 Songs wurden ingesamt 17 aufgenommen, darunter auch eine ganze Menge Herzschmerz-Nummern: „Ich steckte in einer Beziehung, während wir mit dem ersten Album tourten, und sie ging in die Brüche. Ich denke, ich habe einfach die Schleusen geöffnet – ich dachte, ich hätte das alles verarbeitet, aber als ich mit dem Schreiben begann, spürte ich, dass ich mir noch einiges von der Seele schreiben muss. Deshalb begann ich, all diese Herzschmerz-Songs zu schreiben,“ so Dougy. Aber nicht nur große Balladen, auch die Sonne LAs hört man auf "The Temper Trap": „Tony hat dort sein eigenes Studio, weshalb wir nicht viel Zeit damit verplempert haben, erst mal nach den richtigen Sounds zu suchen. Davon abgesehen war natürlich das Wetter durchgehend eine echte Wucht, was unsere Stimmung zweifellos enorm gehoben hat," so Joseph.
The Temper Trap - The Temper Trap (Infectious / Pias).

 

NITS Malpensa CD FRONTNITS, 25. Studio-Album „Malpensa“

NITS sind wieder da – ein hörenswertes Album, sollte man sich unbedingt zu Gemüte führen. Malpenso ist zwar schon etwas länger auf dem Markt, aber das sollte niemanden davon abhalten, sich dieses Album zuzulegen –
gute Musik ist zeitlos!
NITS sind in ihrer Heimat und weit darüber hinaus eine feste Instanz in der Avantgarde- und Pop-Musik mit einer beeindruckenden Historie: seit 1974 machen sie unermüdlich Musik – stets kompromisslos und
innovativ. Sie lieben es zu reisen, andere Kulturen, neue Horizonte und Einflüsse in sich aufzusaugen. Und genau diese Leidenschaft spiegelt sich auch auf dem neuen Album „Malpensa“, benannt nach dem Mailänder Flughafen. Von Malpensa aus geht es um die Welt: Der Tahir-Platz in Kairo,
Köln, Berlin, Bern und New York sind nur einige Stationen auf dem neuen NITS-Album, das im Kytopia Studio in Utrecht, bei Castel Burio in Piemont (Italien) und im berühmten De Werf Studio in Amsterdam eingespielt und aufgenommen wurde. „Wir haben uns die Zeit genommen zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten zu arbeiten. Das gibt den Songs Farbe, verleiht ihnen Atmosphäre und der Musik neue Blickwinkel“, schwärmt Hofstede.
Unter anderen wurde auch mit Colin „Kyteman“ Benders gearbeitet. Der hatte bereits zu einem Auftritt der Gruppe in der Heineken Music Hall in Amsterdam ein spontanes Trompetensolo zum NITS-Hit „In The Dutch Mountains“ beigesteuert. Nun holten sich Hofstede, Stips und Kloet seine Unterstützung für den acht-minütigen Track „Bad Government and its Effects on Town and Country”. Ein Song, der auf ein Wandgemälde des Malers Ambrogio Lorenzetti (Siena) anspielt. „Es ist ein Bild aus dem 14. Jahrhundert und doch gerade jetzt relevant – durchaus vergleichbar mit der aktuellen politischen Situation der Niederlande heute“, verrät Hofstede.
Insgesamt ist „Malpensa“ ein Album, das viel reflektiert, hin und wieder ins Melancholische abgleitet, aber auch zurück zu den erdigen Tönen findet. Die eingängige und zugleich natürliche Stimme von Hofstede schafft in Verbindung mit dem meisterlichen Instrumental-Spiel von Stips und Kloet Hoch-Spannung. „Unsere Songs handeln von Provokation gepaart mit Kühnheit und Mut, die das Unmögliche möglich macht“, erzählt Hofstede. So bezieht sich etwa „Man On A Wire“ auf den Franzosen Philippe Petit, der im Jahr 1974 auf einem Drahtseil zwischen den Twin Towers balancierte. „Das ist auch Kunst. Es hat viel mit Idealismus zu tun und mit der Verwirklichung von Träumen“, so Hofstede.

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