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Auszeichnungen
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Vizepräsident Lenin Moreno, seit einem Raubüberfall 1998 im Rollstuhl, Leo und
Präsident Rafael Correa. Fotos: Erik Lattwein

Leo Rojas – Supertalent in Deutschland – Nationalheld in Ecuador

Leo Rojas, der „Supertalent Gewinner 2011“, hat jetzt sein Debütalbum „Spirit of the Hawk“ veröffentlicht. Seit seinem Sieg am 17. Dezember nach einem beispiellos emotionalen und aufsehenerregenden Auftritt beim Finale der TV-Sendung hat sich Leo Rojas Leben um 360 Grad gewendet. Es folgten TV Auftritte, zahlreiche Interviews und nach sieben langen Jahren konnte er endlich wieder seine Familie in Ecuador in die Arme schließen. Die eindrucksvolle Natur Ecuadors ist auch die Kulisse für das Video zu seiner Single „El Condor Pasa“. Da die Medien in seiner Heimat von seinem Sieg in der RTL Show berichtet hatten, wurde er dort begeistert empfangen und gefeiert. Selbst der Präsident des Landes empfing ihn und gratulierte ihm zu seinem Erfolg.
Freudentränen und magische Momente – am 17. Dezember gegen Mitternacht stand es fest: Der 27-jährige Panflötenspieler und Straßenmusikant Leo Rojas ist das Supertalent 2011!
100.000 Euro hat Leo Rojas beim Supertalent gewonnen. Ein ecuadorianischer Arbeiter müsste dafür im Schnitt 31 Jahre arbeiten – länger als Leo Rojas bislang auf der Welt ist! Dass nach seinem Sieg alle Zeitungen und sonstigen Medien in Ecuador voller Stolz über ihn berichten, ist dementsprechend kein Wunder. Vor zwölf Jahren kam Leo nach Europa, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Ein großer Schritt für den naturverbundenen Leo, der bis dahin mit der vierköpfigen Familie in einem Zimmer gewohnt hat und der sich geborgen fühlte, wenn er am Fluss sitzen und die Stille um sich herum genießen konnte. In Deutschland angekommen, tingelte Leo durch die Einkaufsmeilen. Vor gut einem Jahr dann der Schlüsselmoment in Rosenheim. "Sie haben etwas Besonderes!" sagt eine Passantin dort zu ihm und rät ihm sich beim "Supertalent" zu bewerben. "Wir rufen auch für Sie an", sagt sie zum Abschied. Leo fühlt sich motiviert und spricht mit seiner Familie darüber. "Sie ermutigten mich, ich solle nur auf mein Herz hören. Das habe ich gemacht", sagt Leo heute. Eine gute Entscheidung. Er übersteht die Vorrunde und wird schnell als einer der Favoriten gehandelt.
Nach dem Sieg aber blieb Leo wenig Gelegenheit zum Reflektieren. Leo: "Für Feiern war überhaupt keine Zeit. Ich musste mich schnell auf meine Arbeit konzentrieren, habe die Platte aufgenommen und freue mich sehr auf die Veröffentlichung, damit sich die Menschen an der Musik erfreuen können und ich mich so bei ihnen bedanken kann." Kaum war das Finale vorbei, ging es ins Studio. Auch an seine Siegprämie kann der Panflötist im Moment noch nicht denken. "Ich habe zwar vom Sieg geträumt", sagt er, "aber es ging alles so schnell, dass ich nicht viele Pläne machen konnte. Doch, einen: Ich möchte meiner Familie in Ecuador ein kleines Haus bauen." Diesen Wunsch wird sich Leo, der nach sieben Jahren nun endlich zurück in seine Heimat reisen konnte, um sein erstes Video zur Single "El Condor Pasa" zu drehen, sicherlich erfüllen können.

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Rojas und seine Familie.

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Großer Bahnhof!

Mechtild Borrmann„Wer das Schweigen bricht“
Deutscher Krimi Preis 2012
für Mechtild Borrmann

Der Deutsche Krimipreis 2012 geht an Mechtild Borrmann für „Wer das Schweigen bricht“. Große Freude herrscht entsprechend nicht nur bei der Bielefelder Autorin, sondern auch im Pendragon Verlag. „Besser konnte das Jahr 2012 nicht beginnen“, zeigt sich Verleger Günther Butkus begeistert. Im Pendragon Verlag erschienen mit „Morgen ist der Tag nach gestern“ (2007) und „Mitten in der Stadt“ (2009) schon zwei Krimis der erfolgreichen Schriftstellerin.
„Wer das Schweigen bricht“ wurde bereits von den Kritikern hochgelobt und konnte im August Platz 1 der renommierten KrimiZEIT-Bestenliste von Die ZEIT, arte und Nordwestradio belegen. Das ist seit Anna Maria Schenkel (Tannöd) keiner anderen deutschsprachigen Autorin gelungen. Und nun der Deutsche Krimi Preis – der älteste Krimipreis in Deutschland! In den Kategorien National und International werden jeweils drei Romane gewürdigt, die „inhaltlich originell und literarisch gekonnt dem Genre neue Impulse verleihen“.
Seit 1985 zeichnet eine Jury aus Krimi-Kritikern, Literaturwissenschaftlern und Krimi-
Buchhändlern die besten Kriminalromane des Jahres aus. In diesem Jahr wird der undotierte Preis zum 28. Mal verliehen. Im vergangenen Jahr konnte sich Günther Butkus über Platz 2 für Frank Göhres „Der Auserwählte“ freuen und 2004 bekam „Berlin Fidschitown“von D.B. Blettenberg den bundesweit anerkannten Preis (Platz 1).
Mechtild Borrmann„,Wer das Schweigen bricht‘ ist ein ganz besonderes
Buch“, betont Günther Butkus, der im vergangenen Jahr mit dem Pendragon Verlag seinen 30. Geburtstag feierte. „Kriminalliteratur im besten Sinne und ein großartiger Erfolg für Mechtild Borrmann!“ Über „Wer das Schweigen bricht“: Sprachlich brillant erzählt Mechtild Borrmann die Geschichte eines Versprechens, das sich sechs jungen Menschen in den 1930er Jahren gaben. Ihre Freundschaft wird während der Nazi-Zeit auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Denn Verrat wird mit dem Tod bestraft. Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckt Robert Lubisch im Nachlass seines Vaters, einem Industriemagnaten der Nachkriegszeit, das Foto einer attraktiven Frau und einen Wehrpass, der den Namen eines Fremden trägt. Was hat das alles mit seinem Vater zu tun? Robert macht sich auf die Suche. Er stößt dabei auf eine Journalistin, die eine große Story wittert und bereit ist, dafür auch den guten Ruf seines Vaters zu opfern. Als sie ermordet wird, ist Robert entsetzt. Welche alten Wunden hat er mit seinen Nachforschungen wieder aufgerissen?

 

Astrid Seehaus1. Thüringer Krimipreis geht an Astrid Seehaus’ Krimi »Tod im Eichsfeld«

Der 1. Thüringer Krimipreis geht an Astrid Seehaus mit »Tod im Eichsfeld«, die sich unter dem Pseudonym Giselle Friponne beworben hatte. In der Wahl zu Thüringens bestem Krimi setzte sich die Autorin und Verlegerin gegen 39 Mitbewerber durch.
»Ich bin überglücklich und hoffe, dass ich viele Leser mit meinem Krimi für den Tatort Thüringen interessieren kann«, so Seehaus. Auch Julia Ströbel, Lektoratsleiterin des Sutton Verlags, zeigt sich begeistert: »Die Auswahl aus den vielen guten Bewerbern ist sehr schwer gefallen. Astrid Seehaus hat uns mit ihrer spannenden Handlung, den sehr persönlich gezeichneten Figuren und treffend beschriebenen Orten restlos überzeugt.« »Tod im Eichsfeld« erscheint Anfang März als Buch und E-Book. Am 15. März präsentieren die Veranstalter den Siegertitel feierlich auf der Leipziger Buchmesse.
»Tod im Eichsfeld« spielt in Böseckendorf, einem Dorf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Während eines heftigen Sommergewitters wird Georg Stahlmann auf seinem Hof brutal mit der Mistgabel erstochen. Schnell ist klar, dass der Tod des wohlhabenden Großbauern, der 1991 aus dem Westen zurückgekehrt ist, so manchem in dem ehemaligen Grenzdorf gelegen kommt. Kriminalkommissar Frank Rothe, frisch von Erfurt nach Heiligenstadt versetzt, hätte sich nie träumen lassen, welche Abgründe sich hinter der friedlichen Fassade, des Dörfchens auftun. Hass, Neid und Gier brodeln hier seit langem unter der Oberfläche. Fast jeder hat ein Motiv, doch wer ist der Täter? Wie tief in der Vergangenheit muss Rothe graben?
»Tod im Eichsfeld« (978-3-86680-992-5) von Astrid Seehaus umfasst 192 Seiten und ist ab Anfang März für 12 Euro im Handel erhältlich. Es erscheint weiterhin als E-Book
978-3-86680-993-2) im Format e-pub für 9,49 €.

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