www.kultbote.de
Spiele

TiltErst denken, dann kippen!
Logikspiel Tilt trainiert strategisches Denken
und Feinmotorik

Für alle, die das Knobeln lieben und ihren Grips herausfordern wollen, gibt es Nachschub: Tilt. Das knifflige Denk- und Logikspiel von HCM Kinzel fordert und fördert Aufgabe für Aufgabe den Verstand und das Geschick des Spielers. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad so moderat an, dass alle Herausforderungen gemeistert werden können. Das Spiel ist ein idealer Begleiter für unterwegs und braucht noch nicht einmal Batterien!
Die Spielfläche von Tilt sitzt beweglich auf ihrem Fuß und hat in der Mitte ein Loch. Der Spieler zieht eine Aufgabenkarte und baut die Ausgangssituation auf. Je nach Schwierigkeitsgrad werden dabei bis zu zwei grüne und vier blaue Spielsteine auf dem Feld platziert. Zusätzlich gibt es viereckige Hindernissteine. Maximal sechs Stück davon werden auf der Fläche festgesteckt. Durch geschicktes Kippen und Neigen der Spielfläche bewegt der Spieler jetzt gezielt die Spielsteine. Nach rechts, nach links, nach vorne oder hinten? Ziel ist es, nur die grünen Steine in das Loch in der Mitte zu lenken. Vorausschauend und bedacht muss der Spieler dabei vorgehen, sonst fällt ein blauer Stein hinein – und dann geht es
von vorn los!
40 Karten in vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden geben die Aufgaben vor. Je schwerer die Aufgabe ist, desto mehr Hindernisse sind zu umgehen und desto mehr blaue Steine rutschen mit übers Feld. Ein praktischer Transportbeutel sorgt dafür, dass nach dem Spielen alles sicher verstaut ist.

Tilt
Autor: Vesa Timonen und Timo Jokitalo
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Spieler: 1 Spieler
Preis: ab 19,95 Euro.

 

Die Fuersten von CatanDie Fürsten von Catan
Deutschlands erfolgreichster Spieleentwickler geht mit seinem Kartenspiel in die zweite Runde

Von Dominik Schönleben
Klaus Teuber, namentlich vielleicht nicht jedem geläufig, doch sein Spiel „Die Siedler von Catan“ ist mit unzähligen von Erweiterungen und Ablegern wohl zu einem der bekanntesten Brettspiele im deutschen Sprachraum geworden. Nicht nur hierzulande in Europa, sondern auch in Amerika kennt man mittlerweile die eifrigen Cataner, die beim Errichten von Siedlungen und Städten um die Wette „siedeln“. Das bereits 1996 erschienene „Die Siedler von
Catan - Das Kartenspiel“ geht nun in eine zweite Runde, unter dem neuen Namen „Die Fürsten von Catan“ ist Klaus Teuber eine erfolgreiche Neuauflage trefflich gelungen.
In „Die Fürsten von Catan“ besitzt jeder Spieler zwei Siedlungen an die verschiedene Landschaftskarten Anliegen. Diese produzieren jede Runde, wie im großen Vorbild, Rohstoffe, die für neue Ausbauten investiert werden können. Doch im Gegensatz zum normalen Siedler können sie nicht nur neue Siedlungen, Städte und Straßen bauen, sondern auch verschiedenste Gebäude wie etwa Kloster oder Badehaus. Diese besitzen besondere Fähigkeiten, die ganz eigene Spielstrategien ermöglichen. Das macht „Die Fürsten von Catan“ zwar variabler, aber auch schwieriger zu lernen und zu meistern. Es ist ein Spiel ganz im Stil der Siedler-Reihe, doch während das klassische Siedler noch ein gemütliches Brettspiel für die ganze Familie war, besitzen „Die Fürsten von Catan“ einen stärkeren Wettbewerb-Charakter. Die Altersempfehlung „ab zehn“ ist wohl sehr optimistisch gewählt worden.
„Die Fürsten von Catan“ ist nicht nur visuell komplett neu designt, sondern auch inhaltlich komplett überarbeitet worden. Während vielleicht der eine oder andere Veteran die alten Kartenboxen mit Marmorrelief vermissen wird, kann niemand bestreiten, dass die märchenhaft anmutenden Mittelalter-Landschaften von Michael Menzel eine Verbesserung des Spiels darstellen. Sie stehen in starkem Kontrast zu den alten klobigen Gebäudegrafiken von 1996. Viel wichtiger als die visuelle Neugestaltung ist die spielerische, auch hier hat sich viel getan. Während die alte Version im Lauf der Jahre oft regeltechnische Nachbesserung benötigte, ist die Neuauflage wie aus einem Guss. Es wurden bereits Teile der ehemals ersten Erweiterung ins Spiel integriert und vieles vereinheitlicht.

Catan_Vergleich - Alt und Neu

Auch wenn „Die Fürsten von Catan“ schwieriger zu lernen ist als die Brettspielvariante, wird einem der Einstieg doch sehr leicht gemacht. Die neuen Regeln unterscheiden klar zwischen Basis-Spiel, Fortgeschrittene und einer „Duell der Fürsten-Variante“. Während das Basis-Spiel noch einfach und gradlinig ist, wird das Spiel für Fortgeschrittene komplexer, bleibt jedoch weiterhin gradlinig. Erst die fürstliche Variante eröffnet verschiedene Spielstile und Handlungsmöglichkeiten, bei denen man je nach Aktion seines Gegners reagieren
kann bzw. muss.
Die Königsdisziplin von „Siedler das Kartenspiel“ war bisher das sogenannte „Tournierspiel“, darauf muss man im aktuellen Spiel noch bis zur bereits angekündigten, ersten Erweiterung warten. Hierbei soll, wie bereits bei der ersten Version von 1996, jeder Spieler seinen eigenen Spielstapel selbst zusammenstellen dürfen. Anstatt ihn sich wie bei dem normalen Spiel mit seinem Gegner zu teilen, tritt man mit einer vorher selbst zusammen gestellten Taktik gegeneinander an. Echte Veteranen müssen sich also noch bis zum Frühjahr 2011 gedulden, bis sie „Siedler das Kartenspiel“ wieder in gewohnter Art genießen können. Ob man dafür dann wieder wie bisher pro Spieler einen Komplettsatz des Grundspiels plus Erweiterung benötigt, ist noch nicht bekannt.
Klaus Teuber (www.catan.de), Die Fürsten von Catan, KOSMOS (www.kosmos.de), ab
10 Jahren, Spieldauer 30-75 Minuten (je nach Variante), ISBN 4002051694715, 15,99 Euro.

 

Tales of Monkey IslandTales of Monkey Island
von telltale games

Von Dominik Schönleben
Gybrush Threepwood kehrt zurück – besser als zuletzt, wenn auch nicht in alter Größe. „Monkey Island“ ruft bei uns graubärtigen Seebären der Adventure Spiele ein echtes Gefühl von Nostalgie hervor. Spielen wir nicht genau deshalb heute im Zeitalter des Smartphones den Klassiker „Secret of Monkey Island“ und dessen legendären Nachfolger „Monkey Island 2: LeChucks Revenge“ unterwegs, beim warten auf Bus und Bahn. Jetzt bringt telltale games die „Monkey Island“-Lizenz mit „Tales of Monkey Island“ in die fünfte Runde.
Im ersten Moment stutzt man, wenn man auf das Cover des Spieles blickt und denkt „Sie haben doch nicht etwa?“, dann aber wenn man die Verpackung umdreht merkt man, dass das handgezeichnete Coverbild, das stark an die Verpackung des Originalspiels von 1990 erinnert, überhaupt nicht das Geringste mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat. Wie bereits im Vorgänger „Flucht von Monkey Island“ ist das Spiel abermals in die 3D-Umgebung verfallen, die bisher noch keinem Adventure zum Welterfolg verholfen hat. Die lange Wartezeit von zehn Jahren auf den Nachfolger verdeutlicht, dass sich nach dem Flop des 4. Teils lange Zeit keiner an eine Neuauflage des Klassikers gewagt hat. Bei telltale games handelt es sich dennoch nicht einfach nur um eine Firma, die eine bekannte Lizenz wieder aufbereitet, sondern die 2004 gegründete Firma besteht zu großen Teilen aus ehemaligen Mitarbeitern von Lucas Arts, die zum Teil bereits am Originaltitel mitgearbeitet hatten. Auch wenn manchem Adventure-Fan die von ihnen gewählte 3D-Graphik ein wenig aufstößt, kann nicht verneint werden, dass die Darstellung Gybrush Threepwoods wieder an „LeChucks Revenge“ und nicht mehr an die Comiceskapaden des 3. Teils erinnert. Etwas, dass damals viele Spieler bereits als einen Schritt in die falsche Richtung erachteten. Somit werden alteingesessene Fans des Originals vielleicht nicht begeistert sein von der visuellen 3D-Darstellung, aber sie werden dem Spiel dennoch zugetan sein. Die Steuerung des Spiels findet trotz der alternativen Tastatursteuerung mit der Maus statt. Leider kann Gybrush nicht wie gewohnt durch das Klicken mit der Maus bewegt werden, sondern muss durch das Gedrückthalten der Maustaste und dem Ziehen der Maus in die gewünschte Bewegungsrichtung gesteuert werden. Objekte werden weiterhin wie in normalen Adventuregames mit der Maus angeklickt. Da erscheint es seltsam, warum nur bei der BewegungTales of Monkey Island auf dieses seltsam unpraktische drag-and-drop-
System gebaut wurde – wohl ein Überbleibsel der Nintendo Wii-Umsetzung, bei dem man sich nicht die Mühe gemacht hat, es für den Computer neu zu programmieren. Zum Glück bleibt der altbekannte skurrile Witz der „Monkey Island“-Reihe vorhanden, samt Anspielungen auf den legendären Dreiköpfigen-Affen und der Rückkehr des größenwahnsinnigen sprechenden Totenschädel Murray, der natürlich neue Pläne zur Weltvernichtung hat. Diese thematische Treue zum Original rettet einen vor der Resignation. Auch wenn die Steuerung einen hin und wieder nervt, wird man durch die unterhaltsame Story und die skurrilen Rätsel zum Weiterspielen animiert. Man darf sich von der
3D-Umgebung nicht beirren lassen und es nicht auf eine Ebene mit dem gescheiterten 4. Teil stellen. Mit dessen katastrophaler Unspielbarkeit hat „Tales of Monkey Island“ nichts am Hut. Die Wahl einer 3D-Umgebung ist vor allem ein Marketing- und kein Gameplay-Fehler. Dieser Umstand assoziiert das Spiel stark mit dem schwarzen Schaf der Serie „Flucht von Monkey Island“, von dem es sich eigentlich distanzieren sollten – und auch darf.
Sieben Jahre sind nun seit Guybrushs letztem großen Abenteuer vergangen, aber natürlich war unser Held auch in dieser Zeit nicht faul. Guybrush hatte sich auf die Suche nach den Teilen des legendären verfluchten Entermessers von Kaflu gemacht, um seinen Erzfeind LeChuck ein für alle Mal zu vernichten und dieses ewige Gezeter zu beenden. Es wird ja auch wirklich mal Zeit für Guybrush, sich einen anderen Sinn im Leben zu suchen, als einen stinkenden, untoten Fleischsack zu verfolgen. Am Fels von Gelato kommt es schließlich zum großen Showdown. Guybrush hat LeChuck eingeholt, der mit Elaine und ihrem Schiff hierher geflüchtet ist. Wird er Elaine befreien können? Werden wir LeChuck zum letzten Mal sehen, oder ist er noch an weitere Fortsetzungen vertraglich gebunden?
Tales of Monkey Island, Daedalic Entertainment, telltale games und Lucas Arts,
PC Adventure, USK 0, 39,99 Euro.

 

Spielwiesn
Spielen bis tief in die Nacht
isarbote.de testet Brettspiele
auf Südbayerns größter Spielemesse

In München fand jetzt die alljährliche „Spielwies’n“ im M.O.C. statt - zum zweiten Mal im Zusammenschluss mit den neuen Messen „FORSCHA“ und „Creativmesse“. Nicht nur präsentieren sich hier auf 14.000 Quadratmeter wie jedes Jahr Autoren und Verlage, sondern vor allem treffen sich auf der „Spielwies’n“ Spielebegeisterte, um Neuheiten und Klassiker Probe zu spielen: Dafür standen den knapp 50.000 Besuchern am Samstag bis 11 Uhr abends nicht nur die Stände der Verlage zur Verfügung, sondern auch eine Spielothek mit über
3000 Brett- und Kartenspielen und ein riesiges Areal zum gemütlichen Testspielen. Unabhängige Spieleberater erklärten die Regeln und halfen bei Problemen. Die isarbote.de-
Redaktion mischte sich unter das bunte Treiben und begutachtete die Neuheiten für Sie.

dixit1Dixit – Spiel des Jahres 2010
Trotz anfänglicher Skepsis gegen das „Erzählspiel“ überzeugte Dixit uns beim Testspiel. Es leuchtet ein, dass dieses Spiel mit seinem neuartigen, abstrakten Spielprinzip und den malerisch fantastischen Illustrationen von Marie Cardouat zum Spiel des Jahres 2010 gewählt wurde. Diese bizarren, wie aus einem Kindheitstraum erscheinenden, handgemalten Bilder sind von essenzieller Wichtigkeit für das Spielprinzip von Dixit. In seiner Runde wählt der aktive Spieler eine der übergroßen Karten aus seiner Hand und legt sie verdeckt in die Tischmitte. Dazu nennt er ein Gefühl, ein Wort, stimmt ein Lied an oder drückt sich sonst in irgendeiner durch die Karte inspirierten Art aus – dabei versucht er den Mittelweg zwischen offensichtlich und vage zu treffen. Die anderen Spieler nehmen nun eine Karte aus ihrer Hand, von der sie glauben, dass sie am besten zu dem Beschriebenen passt und legen sie verdeckt dazu. Diese Karten werden gemischt und dann umgedreht. Nun ist es Aufgabe der Mitspieler zu raten, welches die vom aktiven Spieler gelegte Karte ist. Dixit ist ein äußerst lehrreiches Spiel, bei dem nicht nur Kinder ihre verbalen Fähigkeiten auf spielerische Art erforschen können, sondern auch ihre Fantasie und assoziativen Fähigkeiten schulen. Der Kompromiss, zu viel oder zu wenig Informationen Preis zu geben, muss vorsichtig abgewogen werden, wenn man der Gewinner bei Dixit sein möchte.
Dixit, Jean-louis Roubira, Libellud (www.libellud.com), 3-6 Spieler, ab 8 Jahren,
Spieldauer: 30 Minuten, ca. 24,95 Euro.

pandemie1Pandemie
Das im letzten Jahr zum Spiel des Jahres nominierte Pandemie überzeugte die Redaktion von isarbote.de ohne Ausnahme. Das Kooperative Spiel simuliert äußerst realistisch den Ausbruch der vier namenlosen Seuchen Rot, Blau, Gelb und Schwarz und greift damit ein brisantes Thema der Wirklichkeit auf. Dabei übernehmen die Spieler die Rolle des Seuchen-Eindämmung-Teams, das versucht, die Seuche so lange unter Kontrolle zu halten, bis ein Gegenmittel entwickelt werden kann, um die Menschheit zu retten. Der kooperative Charakter des Spiels lässt die Spieler angeregt am Spieltisch ihre unzähligen taktischen Möglichkeiten abwägen, um gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, wie man die Seuchen unter Kontrolle halten kann. Durch diese stark kommunikative Komponente sind alle Spieler jederzeit am Spielgeschehen beteiligt und es wird nie langweilig. Gut geeignet ist Pandemie auch für Familien, da man hier gemeinsam gegen den Feind antritt, anstatt im Wettbewerb untereinander zu stehen, was den Familienstreit verhindert. Auch bleibt das Spiel taktisch fordernd für die Eltern und Jugendliche, ohne dass sie sich gegen ihre jüngeren Geschwister zurückhalten müssten. Am Ende jedoch kann nur einer gewinnen, die Spieler gemeinsam oder die Seuche (die schon in der ersten der drei Schwierigkeitsgrade kein leichter Gegner ist). Pandemie kann auch kostenlos online gespielt werden unter www.brettspielwelt.de.
Pandemie, Matt Leacock, Pegasus Spiele (www.pegasus.de), 2-4 Spieler (mit Erweiterung bis zu 5 Spieler), ab 12 Jahren, Spieldauer: 45-60 Minuten, ca. 29,90 Euro.

buzz it1Buzz It!
Ein lockeres Partyspiel, das einen sofort an Familienduell denken lässt. Jeder Spieler sitzt abwechselnd am Buzzer und stellt den anderen Spielern die auf den Spielkarten gedruckten Fragen. Diese müssen von den Mitspielern reihum in einem Zeitlimit von 5 Sekunden beantwortet werden oder der Buzzer schrillt. Dabei entscheidet immer der Spieler am Buzzer, ob die Antwort zählt oder nicht. Die erweiterte Variante erlaubt es den Fragen weitere Zusätze hinzuzufügen, dann ist die Absurdität der Fragen nur durch ihre eigene Fantasie eingeschränkt. Entweder ein Spiel für Kinder oder ein kurzweiliger Partyspaß – wir tippen eher auf letzteres.
Buzz It!, Patrick Scharnitzky, Asmodee
(www.asmodee.de), 3-12 Spieler, ab 14 Jahren, Spieldauer: 30 Minuten, ca. 19,90 Euro.

Die Abenteurer1Die Abenteurer –
Der Tempel des Chac
Das Spielbrett erinnert sofort an den Filmklassiker Jäger des Verlorenen Schatzes, in dem Indiana Jones bei der „Plünderung“ einer Maja-Reliquie von einer riesigen Steinkugel verfolgt versucht aus einem Tunnelsystem zu entkommen. Genau darum geht es in „Der Tempel des Chac“, sie sind mit ihren Kameraden in einem Tunnelsystem eingeschlossen, die Wände kommen näher und kaum sind sie entkommen, werden sie von einer rollenden Steinkugel verfolgt. Auf dem Weg gilt es Schätze ein zu sammeln und vor allem zu überleben. Wer mit den meisten Schätzen lebend das Ziel erreicht, gewinnt. Dieses unterhaltsame Würfelspiel ist kurzweilig, aber überzeugt vor allem durch seine visuelle Aufbereitung und nicht durch seine spielerische Tiefe.
Die Abenteurer - Der Tempel des Chac, Guillaume Blossier & Frédéric Henry, Brettspiel von Dust Game im Vertrieb von Pegasus Spiele (www.pegasus.de),
Spieldauer: ca. 45 Minuten, ca. 29,95 Euro.
 
thunderstone1Thunderstone
Thunderstone ist ein Fantasy-Abklatsch des erfolgreichen Spiels Dominion (Spiel des Jahres 2009) mit ein paar innovativen Änderungen. Nach dem aus Dominion bekannten Prinzip besitzt jeder Spieler einen Kartenstapel, von dem er jede Runde Karten zieht und ausspielt. Dabei werden jede Runde weitere Karten hinzugekauft, um den eigenen Stapel zu erweitern. Anstatt wie in Dominion einfach Siegespunkte zu kaufen, müssen diese in Thunderstone durch das Töten von Monstern „erkämpft“ werden. Dazu kauft man Helden, die sich im Laufe des Spiels verbessern und je nach Kampfkraft und Fähigkeiten die verschiedenen im Spielverlauf aufgedeckten Monster besiegen können. Für Fans des Fantasy Genres eine passende Alternative zu Dominion.
Thunderstone, Mike Elliott, Pegasus Spiele (www.pegasus.de), 2-5 Spieler, ab 12 Jahren, Spieldauer: ca. 60 Minuten, ca. 24,95 Euro.

X610Z_1_1X610Z
Nicht ganz so begeistert waren wir von dem neuen Trading-Card-Game der Niederländischen Spielefirma Quantuum Magic, dessen Spielbrett uns vor allem durch seine Unübersichtlichkeit verwirrte.
X610Z, Quantuum Magic
(www.quantuummagic.com),
2-6 Spieler, Spieldauer ca. 60 Minuten.

 

 

 

NewAmici1_4¡New Amici! jetzt als Jubiläumsausgabe

Spielen und lernen harmonisch vereint – und Spaßfaktor garantiert! Wir spielen die Englisch-Ausgabe, meine Kinder spielen mit – und das mit sichtlichem Vergnügen. Sprachenlernen mal anders – das bietet das inzwischen zum Kultspiel avancierte Sprachenspiel ¡New Amici!, das weltweit für Furore sorgt. Nicht das Lernen steht im Vordergrund, sondern der Spaß am Spielen – und das bereits seit Jahren. Jetzt liegt erstmals eine ¡New Amici! Jubiläumsausgabe in vier Sprachversionen im Hueber Verlag vor. Die Jubiläumsausgabe, die für Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch erhältlich ist, beinhaltet neben 280 Sprachkarten sowie 56 Quiz- und Rollenspielkarten auch einen Vokabeltrainer auf 2 Audio-CDs, mit dem man seinen Wortschatz festigen und die Aussprache trainieren kann.
Einzigartig ist der bilinguale Ansatz von ¡New Amici!, der es möglich macht, dass sich Spieler verschiedener Muttersprachen spontan miteinander verständigen können. So kann beispielsweise ein Italiener mit einem Deutschen spielen und beide lernen die Sprache des anderen. Dabei werden nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch authentische Erfahrungen über die jeweilige Nation und Kultur vermittelt. ¡New Amici! kann in der Familie, im Freundeskreis oder im Unterricht mit Kindern und Erwachsenen gespielt werden. Grundkenntnisse der jeweiligen Fremdsprache sind nicht notwendig. Entwickelt wurde das originelle Spiel von dem norwegischen Musiker und Kosmopolit Lakki Patey, nachdem er auf einer Südamerika-Reise beobachtete, wie Einheimische in einer Schule Englisch lernten, während im Nebenraum Ausländer sich mit der spanischen Sprache abmühten. Für ihn lag es nahe, beide Gruppen zusammenzubringen, um gemeinsam die jeweils andere Sprache zu erlernen und dabei Erfahrungen auszutauschen. Mit ¡New Amici! lassen sich Sprachbarrieren spielerisch abbauen, eigene Fremdsprachenkenntnisse unterhaltsam aufbauen und ganz nebenbei sogar noch neue Freunde finden.
¡New Amici! (Englisch), Hueber Verlag (www.hueber.de), Begleitheft, 40 Seiten, 2 Audio-CDs, 120 Min., Sprachenspiel – 336 Karten, 1 Spezialwürfel, Spielregeln & Mini-Atlas,
ISBN 978-3-19-119586-1, 24,95 Euro.

 

Stadtverführerkultbote.de verlost Reisespiele mit Nebenwirkungen
Schafkopf als Metropolenführer für Dresden, Berlin, München, Hamburg, Köln Frankfurt und Leipzig

Geniale Idee – die kultbote.de-Redaktion ist begeistert und lernt spielerisch München, Leipzig, Berlin und Hamburg kennen. Dass man mit einem Kartenspiel Schafkopf oder Rommé spielen kann, ist selbstverständlich. Aber dass man sich mit dem gleichen Spiel zum Schmökern auch aufs Sofa kuscheln oder sich sogar von ihm durch die Stadt führen lassen kann, das ist ungewöhnlich. Mit den Stadtverführern des Stadtspiele-Verlags kann man all das tun. Für Dresden, Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt und Leipzig sind die witzigen kleinen Multitalente bereits erschienen. Erhältlich sind sie in jeder Buchhandlung und in vielen Spielzeugläden.
Der Kleine Stadtverführer ist ein Skat- oder Mau-Mau-Blatt mit 32 Karten und der große mit 110 Karten ein Rommé- oder Doppelkopf-Blatt. Die Idee dahinter ist simpel. Vorne auf dem Karten sind Fotos von allem, was interessant ist in der Stadt und hinten drauf gibt’s dazu die Infos und Geschichten. Dabei sind das Hofbräuhaus und der Marienplatz Asse und das Kriechbaumhaus oder das Brunnenbuberl „Luschen“. Das hat nicht nur beim Spielen Sinn, sondern hilft auch bei der Planung. Asse, Könige und Damen muss man besichtigen, die Luschen kann man sich für später aufheben.
Der eigentliche Gag sind aber die zusätzlichen Nummern unten auf den Karten. Denn sie ordnen die Sehenswürdigkeiten zu Touren, für die jedem Spiel auch noch kleine Stadtpläne beiliegen. Das Skat beinhaltet demnach so viel Sehenswertes, wie man an einem Wochenende schafft. Das Rommé ist dagegen etwas für Leute mit mehr Zeit und hält auch für Einheimische noch Entdeckungen bereit. Damit ist man für jeden Gäste-Überfall und jede Party gerüstet. Die Diskussionen um das Sightseeing-Programm werden künftig durch Kartenziehen beendet und wer ein Essen verschenken will, lässt den Eingeladenen den Ort dafür genauso
bestimmen. Das macht Spaß und ist immer eine Überraschung. Als Cityguides sind die Kartenspiele sehr handlich. Sie passen in jede Jackentasche, lassen sich beliebig zusammenstellen und ersparen einem nicht nur das nervige Blättern in Büchern, sondern auch das Hin- und Herfalten großer Stadtpläne. Unter www.stadtspiele-verlag.de stehen die Spiele mit aktuellen Zusatz-Infos zu jeder Spielkarte/Sehenswürdigkeit komplett im Netz.
kultbote.de verlost verlost vier Große und vier kleine Stadtverführer von München, Leipzig, Berlin und Hamburg. Email an gewinnen@kultbote.de, Stichwort: “Reiseverführer” + Ort.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück und viel Spaß.

 

Fluch der MumieFluch der Mumie
Magnetisches Brettspiel für Abenteurer

Diese Mumie zieht die Schatzsucher magisch an: Das Familienspiel Fluch der Mumie von Ravensburger überrascht mit einem pfiffigen Magnet-Mechanismus. Bis zu vier Abenteurer streifen mit ihren Spielfiguren auf dem aufrecht stehenden doppelseitigen Spielplan durch die Gänge einer Pyramide. Hier warten Schätze auf sie - aber auch eine aufgebrachte Mumie. Die ist erbost über den Trubel in ihrem Heim, und will die beutegierigen Abenteurer fangen. So ziehen beide Parteien durch das Pyramidenlabyrinth: Der Spieler in der Rolle der Mumie sitzt auf der einen, die Schatzsucher auf der anderen Seite des Plans.
Fünf Schätze soll jeder Abenteurer ergattern - sprich, er versucht mit seiner Figur auf die entsprechenden Schatzfelder zu ziehen. Wie schnell er dort hin kommt, und wohin er ziehen darf, bestimmen die Würfel. Der Weg durch die Labyrinthgänge ist gefährlich, denn überall kann die Mumie lauern: Trifft deren Figur auf einen Schatzsucher, macht es „klack!“ - und schon schnappt sich die - magnetische - Mumie den glücklosen Schatzsucher. Der wandert in das Verlies, aus dem er in der nächsten Runde nur dann frei kommt, wenn er einen seiner drei Lebenspunkte opfert. Zum Glück für die Schatzsucher kann der Mumienspieler nicht sehen, wo sich seine Kontrahenten befinden. Die wiederum beobachten von ihrer Seite aus, wohin die Mumie gerade wandert und können ihr - hoffentlich - ausweichen. Gewonnen hat, wer alsRavensburger_Fluch_der_Mumie_Spielszene Erster seine fünf Schätze beisammen hat. Oder die Partie endet, wenn die Mumie eine bestimmte Zahl an Lebenspunkten ergattern konnte. Eine flotte halbe Stunde dauert eine Runde Fluch der Mumie. Das Spiel kostet ungefähr 20 Euro, und bietet Familien mit Kindern ab acht Jahren dank kurzer Regeln einen schnellen Start zur Schatzjagd durch die Pyramidengänge.
Fluch der Mumie
Ravensburger Spiele (
www.ravensburger.de)
ab acht Jahren
für zwei bis fünf Spieler
von Marcel-André Casasola Merkle
kostet ca. 20 Euro

 

Fluch der Karibik 2Fluch der Karibik 2

Das spannende DVD- Brettspiel zum Kinohit „Fluch der Karibik“. Findet verborgene Schätze und besteht gefährliche Seeschlachten. Hinter jedem Spielfeld verbirgt sich eine DVD-Aktivität. Meistert die
Aufgaben, die euch die DVD stellt und taktiert listig. Nur wer seinen Schatz behält und sicher vergräbt, wird am Ende gewinnen. Ein Muss für alle Abenteurer! Fluch der Karibik 2, Parker (www.hasbro.de).

 

 

Burg AppenzellBurg Appenzell

Burg Appenzell ist ein doppelbödiger Leckerbissen für alle Spielmäuse, die den Schichtkäse zum Burghof gerollt haben ...
Burgherr Gregor Gonzola weilt nicht mehr auf seinem Anwesen. Zurückgelassen hat der begnadete Feinschmecker eine tolle Sammlung leckerster Käsesorten. Jetzt wuseln flinke Nagetiere durch das streichzarte Gemäuer, um ihre hungrigen Knabbermäulchen zu füllen. Doch Vorsicht! Auf "Burg Appenzell" bewegt sich der Fußboden! Und nicht nur der Käse hat Löcher! So wird aus dem paradiesischen Gourmet-Tempel ganz schnell die größte Mausefalle der Welt.
Nur wer seine eigenen vier Nager mit sicherem Instinkt und gutem Gedächtnis durch die Flure leitet, wird zum Dreikäsehochstapler. Für alle anderen heißt es: „Aus die Maus!“ Ein wunderbares Familienspiel, das Jung und Alt in seinen Bann zieht. Träger des Deutschen Spielepreises 2007 als "Bestes Kinderspiel" und der "Essener Feder" für die beste Spielregel 2007. Burg Appenzell, Zoch Verlag (www.zoch-verlag.com).

[Titelseite] [Bücher] [Schmöker] [Musik] [Filme] [Computerspiele] [Spiele] [Sonstiges] [Veranstaltungen] [Archive] [isarbote.de] [Impressum]