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Sachbuch

Brian Clegg, Vor dem UrknallBrian Clegg, Vor dem Urknall

Eine fantastische Reise hinter den Anfang der Zeit – fesselnd wie ein Thriller, informativ, ohne lehrhaft zu sein.
Die Idee des «Big Bang» hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Noch ist sie die favorisierte Theorie über den Beginn des Universums, möglicherweise aber nicht mehr lange. Denn wenn das Universum aus dem Urknall hervorging, woher kam er dann, und was war davor? Eine unglaubliche Reise in die dunkelsten Tiefen der Vergangenheit und ein Blick in Gottes letzten Schlupfwinkel.
Brian Clegg, Vor dem Urknall, Rowohlt Hardcover
(www.rowohlt.de), 352 Seiten, ISBN 978-3-498-00939-7,
19,95 Euro.

 

 

Jan Frölich/Gerd Lehmkuhl, Computer und Internet erobern die KindheitJan Frölich/Gerd Lehmkuhl, Computer und Internet
erobern die Kindheit
Vom normalen Spielverhalten bis zur Sucht und deren Behandlung

Googeln, chatten, surfen – was macht das mit unseren Kindern? Die modernen digitalen Medien haben innerhalb weniger Jahre das Freizeit- und Kommunikationsverhalten komplett revolutioniert. Welche Folgen hat der Medienkonsum für die psychische und körperliche Gesundheit von Kindern und Jugendlichen? Wann kann man von einem Suchtverhalten sprechen? Dieses Buch beschreibt aus klinisch-psychiatrischer Sicht die veränderten Sozialisationsbedingungen, die durch Nutzung digitaler Medien ausgelöst werden, und deren Folgen bei Kindern und Jugendlichen. Nach einem Überblick über die Mediengewohnheiten der „digitalen Generation“ gehen die Autoren detailliert auf die Gefahren exzessiver Mediennutzung ein – Beeinträchtigungen des emotionalen Empfindens und der kognitiven Prozesse, Computerspiel- und Internetsucht sowie Cybermobbing. Psychopathologische Risikokonstellationen, z.B. ADHS und Computerspielsucht, werden anhand von Fallbeispielen praxisnah erörtert. Dabei werden die Diagnosekriterien eingehend behandelt. Auf die zentrale Frage, wie eine effektive und nachhaltige Therapie geplant und durchgeführt werden kann, wird ausführlich eingegangen. Beratungsmöglichkeiten, präventive Medienarbeit in Schulen sowie Aspekte des Jugendmedienschutzes runden das Buch ab.
Jan Frölich/Gerd Lehmkuhl, Computer und Internet erobern die Kindheit, Schattertauer Verlag (www.schattauer.de), 220 Seiten, 30 Abb., 17 Tab., kart., ISBN 978-3-7945-2771-7,
29,95 Euro.

 

Faszination ApokalypseThomas Grüter,
Faszination Apokalypse

Zeigt, was alles schon da war an Untergangs-Phantasien, hochinteressant. Lesen und keine Angst mehr vor 2012!
Schon immer haben die Menschen geglaubt, dass es mit der Welt irgendwann zu Ende geht. Kriege, Kometen, Seuchen und Hungersnöte galten in früheren Zeiten als sichere Zeichen des bevorstehenden Weltuntergangs. Und seit unser Planet als begrenzter Raum wahrgenommen wird, fürchten die Menschen, dass die Erde auch auf ganz weltliche Weise zerstört werden könnte. Bis heute beeinflussen Weltuntergangsszenarien die praktische Politik. All diese Aspekte des Weltendes untersucht Thomas Grüter in seinem neuen Buch. Dabei beleuchtet er auch die psychologischen Hintergründe und analysiert die aktuellen Endzeitideen.
Thomas Grüter, Faszination Apokalypse, Scherz Verlag (www.fischerverlage.de),
Hardcover, ISBN 978-3-502-15192-0, 18,95 Euro.

 

Ullstein ChronikAnne Enderlein (Hrsg.),
Ullstein Chronik 1903-2011

Hochinteressant, ein veritables Zeitdokument, Lesefreude und Fundgrube zugleich.
Die Ullstein Buchverlage blicken auf eine über hundertjährige Tradition zurück. Beginnend im Jahr 1903 führten die Ullstein-
Brüder die Bücher im Zeichen der Eule zum Erfolg. Kein Verlag spiegelte den Zeitgeist der neuen Metropole Berlin in gleichem Maße wider. Dem Glanz der ersten Jahrzehnte folgten die Enteignung und Vertreibung der Familie Ullstein während der
NS-Zeit, der Neuanfang nach dem Krieg und die Ägide der Axel-
Springer-AG, bevor Ullstein schließlich unter das Dach der schwedischen Bonnier-Gruppe zog. Große Namen prägen dieses Haus – Gerhart Hauptmann, Vicki Baum und Erich Maria Remarque zählen ebenso dazu wie John le Carré, Jo Nesbø und Richard Dawkins. Das spannende Porträt eines Verlages, der es verstanden hat, inhaltliche Qualität und kommerziellen Erfolg zu vereinen.
Anne Enderlein (Hrsg.), Ullstein Chronik 1903-2011, Ullstein Buchverlage
(www.ullsteinbuchverlage.de), 560 Seiten, ISBN 9783550088803, 49,90 Euro.

 

PyramidenFrank Müller-Römer, Der Bau der Pyramiden im Alten Ägypten

Ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit dem Bau der Pyramiden auseinandersetzen wollen – also nichts für Anhänger einer Außerirdischen-Theorie.
Bzw. gerade für die!

Seit Jahrhunderten beschäftigt die Frage, wie die Pyramiden im Alten Ägypten gebaut wurden, die ganze Welt. Eine überzeugende Antwort allerdings, die sämtliche historische Umstände berücksichtigt, konnte bislang noch nicht präsentiert werden. Der Ingenieur und Ägyptologe Frank Müller-Römer stellt auf der Grundlage neuester Forschungen dar, mit welchen Werkzeugen und Bauverfahren die Baumeister der Pharaonen ihre Grabdenkmäler errichtet haben. Die hier beschriebene Bauweise – mit Rampen und Seilumlenkrollen – stützt sich ausschließlich auf archäologische Befunde und auf den Stand der damaligen Bautechnik, im Gegensatz zu den bisherigen Hypothesen. Darüber hinaus werden Lösungen für weitere, bisher ungeklärte Fragen, wie das gefahrlose Aufsetzen des Pyramidion und die Glättung der Außenflächen, präsentiert.
Für die Cheopspyramide, die Pyramide des Mykerinos sowie für die Rote Pyramide werden die Bauzeiten aufgrund der neuen Erkenntnisse neu berechnet: Sie stimmen mit den historisch überlieferten Daten ein. Prof. Dr.-Ing. Dr.phil. Frank Müller-Römer, Jahrgang 1936, studierte an der Technischen Hochschule Stuttgart Nachrichtentechnik. Anschließend arbeitete er
13 Jahre bei der Siemens AG in Stuttgart, Reutlingen und München. Von 1975 bis 1994 war er als Technischer Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung des Bayerischen Rundfunks tätig. 1995 übernahm er eine Honorarprofessur an der Technischen Hochschule Mittweida
(Sachsen) und studierte parallel dazu ab 1997 an der LMU München Ägyptologie. Im Februar 2008 schloss er sein zweites Studium mit einer Promotion zur Bautechnik der Pyramiden im Alten Ägypten ab.
Frank Müller-Römer, Der Bau der Pyramiden im Alten Ägypten, Herbert Utz Verlag
(www.utzverlag.de), Hardcover, 448 Seiten, ISBN 978-3-8316-4069-0, 39 Euro.

 

Robert I. Simon, Die dunkle Seite der SeeleRobert I. Simon,
Die dunkle Seite der Seele

Die Wirklichkeit ist abgründiger als jede Phantasie –
ein Buch, das nachdenklich macht.

Ein faszinierendes Buch über die Abgründe im Menschen. Serienmörder, Vergewaltiger und Verbrecher üben eine starke Faszination aus, die sich in Büchern, Filmen oder Fernsehserien niederschlägt. Aber tatsächlich sind Psychopathen in modernen Gesellschaften oft sehr erfolgreich - soziale Chamäleons, die nicht erkannt werden und die geschickt ihre Mitmenschen manipulieren und schädigen. Der forensische Psychiater Robert I. Simon berichtet aus langjähriger Erfahrung über die «bösen Menschen». Aber er zeigt auch, welch schmaler Grat liegt zwischen ihren tatsächlichen Gewalthandlungen und den Träumen aller anderen. Erst wenn man dem «Bösen» mit Empathie begegnet und begreift, warum bei manchen Menschen die Schutzmechanismen versagen, erkennt man sich selbst und die eigene dunkle Seite besser. Mit Vorworten von Thomas G. Gutheil und Lutz Jäncke. Aus dem Englischen übersetzt von Jürgen Neubauer.
Robert I. Simon, Die dunkle Seite der Seele, Verlag Hans Huber
(www.verlag-hanshuber.com), 327 Seiten, ISBN 978-3-456-84926-3, 24,95 Euro.

 

Joris Karl Huysmans, Die Geheimnisse der GotikJoris Karl Huysmans,
Die Geheimnisse der Gotik


Zeigt die Gedankengänge Huysmans,
macht Lust auf mehr Huysman.
Geheimnisse der Gotik – aufgezeigt an drei Kirchen: Notre-Dame, Saint-Germain-l´Auxerrois und Saint-Merry, alle in Paris, sowie an den Werken dreier bedeutender Maler: Matthias Grünewald, Bartolomeo Veneto und dem Meister von Flémalle. Allen gemeinsam ist „eine fliehende Sicht aus dem Sinnlichen auf ferne Unendlichkeiten", ein mystischer Naturalismus, wie ihn auch Huysmans selbst anstrebte.
Joris Karl Huysmans, Die Geheimnisse der Gotik, Übersetzer:
Stefanie Strizek, P. Kirchheim Verlag (www.kirchheimverlag.de), 240 Seiten, 15 Abbildungen, ISBN 3-87410-044-8, 24,90 Euro.

 

Joep Pohlen, LetterfontaeneJoep Pohlen, Letterfontäne

Alles, was Sie jemals über gedruckte Buchstaben und Zahlen erfahren wollen.
Letterfontäne ist ein einzigartiges Handbuch über die gedruckte Schrift - beginnend mit den ersten Versuchen des Menschen, sich mit visuellen Zeichen und Zeichnungen zu verständigen. Das Buch behandelt die Form und Anatomie jedes Buchstabens im Alphabet (einschließlich der Satz- und Sonderzeichen). Es erklärt die Verbindungen zwischen einzelnen Schriftarten und bedeutenden Kunstwerken und -strömungen von Gutenbergs Zeit bis heute. Es thematisiert die Ästhetik des digitalen Zeitalters und gibt typografische Empfehlungen, etwa zur Wahl der geeigneten Schriftart für einen bestimmten Auftrag. Abgerundet wird das Handbuch durch einen eingehenden Vergleich serifenbetonter und serifenloser Schriftarten, einen Essay über Maßsysteme und Zeichen, Ratschläge zu typografischen Regeln und eine Anleitung zur Entwicklung
digitaler Schriftarten.
Über 150 Schriftarten, ihre Ursprünge und Merkmale werden ausführlich abgehandelt und durch ganzseitige Schriftschnitt-Tabellen veranschaulicht. Der umfangreiche Anhang enthält einen allgemeinen Index, einen Index der Schriftarten (im Buch sind mehr als 300 abgebildet), einen Index mit mehr als 250 Schriftarten-Designern, einen ausführlichen Index mit Schriftgießereien, ein Grafik-Wörterbuch und eine Liste weiterführender Literatur. Letterfontein, die niederländische Originalausgabe, erhielt 2010 ein Certificate for Typographic Excellence des Type Directors Club New York (TDC) und einen red-dot design award des Design-Zentrums Nordrhein-Westfalen.
Joep Pohlen, Letterfontäne, Taschen Verlag (www.taschen.com), Hardcover, 640 Seiten, ISBN 978-3-8365-2510-7, 49.99 Euro.

 

Das Buch der SymboleDas Buch der Symbole, Betrachtungen zu archetypischen Bildern

Symbole und ihre Bedeutung in der Geschichte – jeder Artikel kurz, aber trotzdem lang genug, und wunderbar zum Schmökern!
The Book of Symbols vereint eigens für dieses Buch verfasste Kurzessays über einzelne Symbole mit repräsentativen Abbildungen aus allen Erdteilen und Epochen. Das ganz besondere Zusammenspiel der überaus eingängigen Texte mit den über 800 Farbabbildungen enthüllt zahlreiche verborgene Bedeutungsebenen. Jeder der annähernd 350 Essays untersucht den spirituellen Hintergrund des jeweiligen Symbols und die Entstehung dynamischer spiritueller Prozesse. Etymologische Wurzeln, das Spiel der Gegensätze, Paradoxe und Schatten sowie kulturelle Unterschiede – all diese Gesichtspunkte werden angesprochen. Die von Autoren aus den Bereichen Psychologie, Religion, Kunst, Literatur und vergleichende Mythenkunde verfassten Essays verfließen auf eine Weise miteinander, welche die unerwarteten Konvergenzen der Psyche widerspiegelt. Dabei gibt es jedoch keine fertigen Definitionen, die der Symbolkraft eher schaden würden; vielmehr bleibt ein bis heute lebendiges Symbol teilweise rätselhaft, fordert unsere Aufmerksamkeit und entfaltet mit der Zeit neue Bedeutungen und Manifestationen. Anstelle bloßer Kategorisierung verdeutlicht The Book of Symbols den Schritt von der visuellen Wahrnehmung eines Symbolbilds in Kunst, Religion, Alltag oder Traum hin zum unmittelbaren Erleben seiner persönlichen und psychologischen Resonanz.
The Book of Symbols setzt neue Standards für eine bedachtsame Erkundung der Symbole und ihrer Bedeutungen und wendet sich an eine breite Leserschaft – an Künstler, Designer, Träumer und Traumdeuter, Psychotherapeuten, Selbsthelfern, Fans von Videospielen, Lesern von Comics, Suchende von Glauben und Spiritualität, Schriftsteller, Studenten und alle, die sich für die Kraft archetypischer Bilder interessieren. Ausgehend von Carl Gustav Jungs Arbeiten über den Archetypus und das kollektive Unbewusste beherbergt das Archive for Research in Archetypal Symbolism (ARAS) mythologische, ritualistische und symbolhafte Bildnisse aus allen Erdteilen und sämtlichen Epochen menschlichen Erlebens. Die durch Kommentare über den jeweiligen kulturhistorischen Kontext ergänzte Sammlung aus 17.000 fotografischen Bildnissen erkundet die Universalität archetypischer Themen und liefert ein Zeugnis von den tiefen, beständigen Zusammenhängen alles Lebendigen.
Das Buch der Symbole, Betrachtungen zu archetypischen Bildern, Archive for Research in Archetypal Symbolism (ARAS), Taschen Verlag (www.taschen.com), Hardcover, 808 Seiten, ISBN 978-3-8365-2572-5, 29.99 Euro.

 

Wolfram Frietsch, Die IlluminatenWolfram Frietsch,
Die Illuminaten

Spannung pur bietet die (wahre) Geschichte des geheimnisumwitterten Illuminatenordens, der schon bei der Gründung nach der Weltherrschaft gestrebt und in gegenwärtigen Thrillern den Vatikan in die Luft zu sprengen versucht haben soll.
Dan Browns Megaseller „Illuminati“ ist in Wahrheit nur die Spitze eines Eisbergs mehr oder weniger fiktiver Werke, die den Illuminatenorden mehr oder weniger (historisch) korrekt in den Mittelpunkt verschiedenster Verschwörungstheorien stellen. Was es mit diesem geheimnisumwitterten Orden tatsächlich auf sich hat, untersucht Wolfram Frietsch im Buch
 „Die Illuminaten“. Man kann ruhigen Gewissens behaupten, dass auch die Fakten genug Spannung bieten; einer Fiktion bedarf es bei der Behandlung der Geschichte des Illuminatenordens wahrlich nicht. Bereits die Gründung des Ordens durch Adam Weishaupt im 18. Jahrhundert gibt Rätsel auf: Was war der Zweck dieser Gemeinschaft? Wollte man die Regierung Bayerns stürzen? Strebte man die Weltherrschaft an? Nicht genug der Rätsel: Auch (vermeintliche) Mitglieder des Illuminatenordens geben solche auf. Angefangen von Galileo Galilei in Dan Browns „Illuminati“ bis hin zu amerikanischen Präsidenten, konkret Thomas Jefferson, sollen viele historische „große Männer“ Mitglieder des Ordens gewesen sein – zumindest im Falle Galileis ein wenig „kompliziert“, starb der berühmte Astronom doch bereits mehr als 130 Jahre vor der Ordensgründung! Andererseits gibt es aber auch unter den quasi verbürgten Mitgliedern des Illuminatenordens genug bekannte Namen: Johann Wolfgang von Goethe beispielsweise oder Johann Gottfried Herder und Adolph Freiherr von Knigge. Im Falle von Goethe bestätigt sich übrigens der eingangs erwähnte Satz, wonach in der Geschichte der Illuminaten genug Spannung auch ohne neue Fiktion besteht: Erst vor wenigen Jahren wurde seine geheime handschriftliche Beitrittserklärung in Moskau aufgestöbert.
Neben der Geschichte, den Zielen, Ritualen, Chiffren und Symbolen des Geheimordens geht Frietsch natürlich auch auf die verschiedenen Verschwörungstheorien ein, die die Illuminaten bis heute umkreisen und sie nach wie vor zum gefundenen Fressen für Thrillerspezialisten aller Art machen.
Wolfram Frietsch, Die Illuminaten, Leopold Stocker Verlag (www.stocker-verlag.com),
160 Seiten, durchgehend S/W- und Farbabbildungen, Großformat, Hardcover,
ISBN 978-3-85365-248-0, 29,90 Euro.

 

Klaus Reichold und Thomas Endl, Ludwig foreverKlaus Reichold & Thomas Endl, Ludwig forever

Die zweihundert verblüffendsten Seiten über den bayerischen Märchenkönig – spannend wie ein Mystery-Thriller und gleichzeitig fundiert und hochaktuell!
Ludwig II, König von Bayern, wurde zu einer Ikone – wie Marilyn Monroe oder Michael Jackson. Der Historiker Klaus Reichold und der Regisseur Thomas Endl haben sich auf die Spuren Ludwigs begeben und Erstaunliches herausgefunden. Er dinierte bei Eis und Schnee im Freien, pflegte Konversation mit imaginären Tischgästen wie Madame Pompadour und ließ sich das erste elektrisch beleuchtete Fahrzeug der Welt bauen. Wie lässt sich erklären, dass ausgerechnet der menschenscheue und komplexbeladene Herrscher eines unbedeutenden Königreichs zu einem weltweit diskutierten Mythos geworden ist? Ludwig II. war nämlich keineswegs nur glamourös, exzentrisch und größenwahnsinnig, sondern auch egoman, wenn nicht sogar autistisch. Dieses Buch ist dem Geheimnis seiner Faszination auf der Spur. Klaus Reichold und Thomas Endl haben bislang unbekannte Dokumente aufgestöbert und nehmen ihre Leser atmosphärisch mit in Ludwigs Welt. Außerdem lassen sie heutige kongeniale Köpfe – etwa den Eventkünstler Olafur Eliasson oder die Stararchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron – zu Wort kommen. Die zweihundert verblüffendsten, unterhaltsamsten und sinnlichsten Seiten über den bayerischen Märchenkönig!
Klaus Reichold und Thomas Endl, Ludwig forever, Hoffman und Campe Verlag
(www.hoffmann-und-campe.de), 224 Seiten, ISBN 978-3-455-50200-8, 24 Euro.

 

Ilga Eger, Mein Traum vom LandgartenDeutscher Gartenbuchpreis 2011
Ilga Eger,
Mein Traum vom Landgarten

Hinreißend schön – erst anschauen, dann den Spaten in die Hand nehmen und handfest träumen! Ilga Eger ist für ihr Buch „Mein Traum vom Landgarten“ beim Deutschen Gartenbuchpreis 2011 ausgezeichnet worden. Die Jury wählte das Buch auf Platz 3 in der Kategorie Bildband.
„Zurück zu den Wurzeln“ – so lautet das neue Motto vieler leidenschaftlicher Gärtner und Gärtnerinnen. Stress und Hektik bestimmen immer häufiger unseren Arbeitsalltag. Für viele Menschen wird der Garten fernab von allem Trubel der Städte zum ruhenden Pol. Den Pelargonien und Dahlien beim Wachsen zuzusehen, mit dem Gemüse und Kräutern aus dem Garten zu kochen oder einfach die Ruhe unter dem Apfelbaum zu genießen, klingt nach tief empfundenem Glück. Ilga Eger hat Gartenliebhaber besucht, die solch einen Garten bereits ihr Eigen nennen und erzählt in sehr persönlichen Porträts von ihren Landgärten und Gartenerfahrungen.
Angesprochen werden nicht nur diejenigen, die ihren Traum vom Landleben leben, sondern auch diejenigen, die von einem Landgarten träumen und ein Stück weit in der Stadt umsetzen wollen. Atmosphärische Aufnahmen wecken dabei die Sehnsucht, sofort mit dem Säen und Pflanzen zu beginnen!
Ilga Eger, Mein Traum vom Landgarten, Callwey Verlag (www.callwey.de), 176 Seiten,
250 Abbildungen, ISBN 978-3-7667-1876-1, 29,95 Euro.

 

Thomas Hofer, Die Tricks der PolitikerThomas Hofer,
Die Tricks der Politiker

Von Dominik Schönleben
Der Politikberater Thomas Hofer legt ohne Wertung die Kommunikationstricks der Politiker offen. Dabei führt er den Leser elegant an das komplexe Thema heran und weckt selbst bei politisch uninteressierten die Neugierde für die mediale Inszenierung unseres politischen Lebens. Thomas Hofers Blick hinter die Kulissen lässt den Leser die Auftritte und Werbekampagnen unserer Volksvertreter plötzlich in einem ganz neuen Licht wahrnehmen. Dabei stellt er „die Tricks der Politiker“ nicht als bösartige Manipulation der Öffentlichkeit dar, sondern als nötiges Übel unserer Demokratie, dem nicht alle unsere Politiker gewachsen sind. Welche Fehler unterlaufen können, oder wessen genialer Schachzug Auswirkung auf die Wahl hatte, führt er am Beispiel der österreichischen Politiklandschaft auf.
Gute Politiker überlassen nichts dem Zufall: Jede Ansage, jeder Auftritt ist wohl kalkuliert. Die Regierenden wissen exakt über die Meinung der Bevölkerung zu den Top-Themen Bescheid. Dieses Buch deckt die Geheimnisse der Politik-Inszenierung auf und zeigt, wie Politik in den Hinterzimmern der Macht entsteht. Woher wissen Politiker, was sie sagen müssen? Warum antworten sie nicht auf Journalistenfragen? Warum arten Wahlkämpfe meist zur Schlammschlacht aus? Wie designen Politiker ihr Image? Thomas Hofer, intimer Kenner des Politik-Business, gibt die Antworten.
Thomas Hofer, Die Tricks der Politiker, Ueberreuter (www.ueberreuter.at), Hardcover mit Schutzumschlag, 200 Seiten, ISBN 978-3-8000-7448-8, 22,95 Euro.

 

Thomas Grueter, Magisches DenkenThomas Grüter,
Magisches Denken

Von Dominik Schönleben
Warum glauben wir an Horoskope? Oder die Macht von Glücksbringern und Symbolen? Thomas Grüter analysiert stichhaltig, woher der Glaube der Menschen ans Übernatürliche kommt und stellt bekannte Phänomene durch wissenschaftliche Analyse bloß. Unterhaltsam führt er uns vor, wie früher und auch heute noch mit dem Glauben der Menschen viel Geld verdient wird. „Magisches Denken“ deckt auf, wieso die Menschen an etwas glauben, das mit wissenschaftlichem oder logischem Denken nicht haltbar ist – es ist ein Buch, das dem überzeugten Zweifler Freude bereitet.
Magie regiert die Welt, die Vernunft hat das Nachsehen. Auch zweihundert Jahre nach der Aufklärung ist magisches Denken überall verbreitet. So glauben mehr als zwei Drittel der Deutschen an gute und böse Vorzeichen. Kein Wunder: Für unser Gehirn sind magische Vorgänge ebenso plausibel wie solche, die mit den Mitteln der Wissenschaft in der Natur zu beobachten sind. Nicht nur Wunderheiler und Esoteriker bedienen sich des Glaubens an Magie, auch Religion und Magie sind eng verknüpft, und selbst Medizin und Wissenschaft sind nicht frei von magischem Denken.
Woher das magische Denken kommt, welche Auswirkungen es hat und warum es sich so hartnäckig hält, zeigt Thomas Grüter kritisch und anschaulich anhand vieler Beispiele.
Thomas Grüter, Magisches Denken, Scherz Verlag (www.fischerverlage.de), Hardcover, 320 Seiten, ISBN 978-3-502-15158-6, 18,95 Euro.

 

Anton A. Bucher, Die dunkle Seite der KircheAnton A. Bucher,
Die dunkle Seite der Kirche

Die Zeit, in der die katholische Kirche für ihre Gläubigen eine Quelle für Trost und Hoffnung war, scheint vorbei. Heute verbindet man Kindesmissbrauch, lebenslanges Leid, verleugnete Vaterschaft, eisiges Schweigen und Doppelmoral mit dieser kirchlichen Institution. Anton A. Bucher liefert in seinem Buch „Die dunkle Seite der Kirche“ ein neues Erklärungsmodell zum Thema Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche.
„Wenn Theologen schreiben dann oft mit dem Hintergedanken: Was würde wohl der Bischof oder der Vatikan darüber denken? Aber irgendwann muss man auch das schreiben, wozu einen sein Gewissen verpflichtet!“, so beschreibt Bucher seine Motivation für das Schreiben dieses Buches. Der Autor analysiert die aktuelle Situation in Österreich, Deutschland und der Schweiz, setzt sich intensiv mit der Problematik der vaterlosen Priesterkinder auseinander und skizziert mögliche Lösungswege für eine Religion, in der Nächstenliebe keinen pikanten Unterton mehr hat.
Anton A. Bucher wurde 1960 in Altbüron in der Schweiz geboren. Er studierte Theologie und Pädagogik an der Universität Fribourg und habilitierte in Religionspädagogik an der Universität Mainz. Seit dem Jahr 1993 ist er Professor an der Universität Salzburg. 2000 habilitierte er zusätzlich in Erziehungswissenschaften, bevor er von 2004 bis 2006 das Amt des Dekans der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg inne hatte. Anton A. Bucher ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.
Anton A. Bucher, Die dunkle Seite der Kirche, Galila Verlag (www.galila.at), 224 Seiten,
ISBN 978-3-902533-55-5, 21,90 Euro.

 

Jo Marchant, Die Entschluesselung des HimmelsDas Rätsel um den ältesten Computer der Welt
Jo Marchant,
Die Entschlüsselung des Himmels

Spannend wie ein Thriller und unglaublich wie ein
Mystery-Roman. Absolut lesenswert!

Eigentlich dürfte es ihn gar nicht geben, so modern ist er: der mechanische Kalendercomputer von Antikythera, ein Apparat, mit dem die Griechen um 100 vor Christus verschiedenste Kalendarien und Zeitzyklen vorausberechnen konnten, dazu die Bewegung der Himelskörper , den Verlauf von Sonne und Mond durch den altägyptischen Tierkreis und vieles mehr. Eine analoge Rechenmaschine auf hohem Niveau, die ohne Strom und Programmabstürze auskam. Seit hundert Jahren fasziniert dieser Fund die Forscher. Seine Entdeckung, Rekonstruktion und allmähliche Enträtselung sind eine schillernde Abenteuergeschichte, von Jo Marchant mitreißend erzählt.
Jo Marchant, Die Entschlüsselung des Himmels, Rowohlt (www.rowohlt.de), 304 Seiten, ISBN 978-3-498-04517-3, 22,95 Euro.

 

Ian Johnson, Die vierte MoscheeNazis, CIA und der islamische Fundamentalismus
Ian Johnson, Die vierte Moschee

Unglaublich aber wahr. München – neben Mekka, Jerusalem und Istanbul die wichtigste Moschee der Welt! Ein unerhörter Faktenthriller von der Entstehung und Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus mit Hilfe Nazi-Deutschlands und der CIA.
Als der Journalist und Pulitzer-Preisträger Ian Johnson 2003 eine Londoner Buchhandlung betritt, macht er eine sensationelle und unheimliche Entdeckung: Als wichtigste Moscheen werden Mekka, Jerusalem, Istanbul und eine Moschee in München genannt. Warum München? Welche Moschee? Das islamische Zentrum von München wurde seit dem Dritten Reich und dem Kalten Krieg von Nazis, Agenten, gestrandeten Muslimen, islamistischen Fanatikern,von Akteuren aller Couleurs zum Bollwerk gegen die Sowjetunion aufgerüstet. Die CIA und andere Geheimdienste spinnen Intrigen, steuern Machtkämpfe und unterstützen radikale Islamisten der Moslembruderschaft – immer hinter dem Rücken der Öffentlichkeit. Das Drama, das sich in München abspielte, reichte vom politischen Skandal bis zur Schizophrenie der Ideologen und mündet in der jüngsten Zeitgeschichte: In der vierten Moschee wurde der Westen zum Paten des
11. September 2001.
Ian Johnson, Die vierte Moschee, Klett-Cotta Verlag (www.klett-cotta.de), 360 Seiten, ISBN 978-3-608-94622-2, 22,95 Euro.

 

Star-ClubUlf Krüger, Star-Club

Gelesen von Dominik Schönleben
Ein must-have für Fans der Beat-Musik. Für dieses Buch hat Ulf Krüger alles über die Legenden der Beat-Musik recherchiert, die je im weltberühmten „Star-Club“ in Hamburg zu sehen waren. Unter ihnen Black Sabbath, Jimi Hendrix und vor allem die Beatles. Die originalen Schwarz-Weiß Fotos lassen einen in Erinnerungen schwelgen an die Zeit, als man selbst noch zu den Besuchern von Beat-Clubs wie dem „Star-Club“
gezählt hat.
Hamburg in den Sechzigerjahren: Es herrschte Aufbruchstimmung in der Musikwelt, und die Beatmusik eroberte von der weltoffenen Hafenstadt aus ganz Deutschland. Eines der wichtigsten Zentren der neuen Musikszene war der Star-Club, der am 13. April 1962 im Hamburger Stadtteil St. Pauli eröffnete. Die Adresse war Programm: Große Freiheit 39. Im Star-Club gastierten Künstler wie The Searchers, Bill Haley, Chuck Berry, Jerry Lee Lewis, Little Richard, Jimi Hendrix, Black Sabbath, Cream, Ray Charles und vor allem schon 1962 die Beatles. Mit geradezu wissenschaftlicher Sorgfalt hat Autor Ulf Krüger Fakten, Dokumente, Augenzeugenberichte und rund 500 Fotos zusammengetragen, die nun teilweise erstmals publiziert werden. Das Ergebnis ist ein sorgfältig recherchiertes, umfassendes, reich bebildertes Buch, das mit viel Liebe für Details die Sechzigerjahre wieder lebendig werden lässt.
Ulf Krüger, Star-Club, Hannibal Verlag (www.hannibal-verlag.de), 300 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-85445-329-1, 29,95 Euro.

 

Charlotte Janson, Letzte Reise und zurückCharlotte Janson,
Letzte Reise und zurück –
Wie es sich anfühlt tot zu sein

Gelesen von Julia Schuster
Endlich ein unbefangenes faszinierendes Buch über den Tod – neugierig, mit einer Prise schwarzem Humor, die es schafft, die Angst vor dem Tod zu mindern.
Der Tod ist allgegenwärtig, aber meistens schauen wir weg. Charlotte Janson schaut hin. Nach einer Nahtoderfahrung stellt sie sich die Frage aller Fragen: Wie fühlt es sich an, tot zu sein? Und begibt sich auf eine Reise in die Welt der letzten Dinge: Sie besucht Friedhöfe, forscht in Bestattungsinstituten und Krematorien, gibt ihre eigene Todesanzeige auf und liegt schließlich sogar in einem Sarg Probe. Ein bewegendes Buch, das den Tod zurück ins Leben holt – und ihm seinen Schrecken nimmt.
Vor 15 Jahren wurde bei Charlotte Janson eine potenziell lebensbedrohliche, unheilbare Krankheit diagnostiziert. 2008, nach einem Krankheitsschub, hängt ihr Leben am seidenen Faden. Aus dieser unmittelbaren Todesnähe heraus keimt in ihr der Wunsch, alles über den Tod herauszufinden. Mit einer einzigartigen Mischung aus Fakten, Geschichten und Rückblicken auf ihre eigenen Erfahrungen zeichnet sie ein außergewöhnliches Bild vom Leben und Sterben. Nachdenklich und ernsthaft, zugleich mit einer wunderbaren Leichtigkeit blickt Charlotte Janson stellvertretend für uns alle dem Tod ins Auge und holt ihn in unsere Gesellschaft zurück, aus der wir ihn weitgehend verbannt haben.
Charlotte Janson, Letzte Reise und zurück – Wie es sich anfühlt tot zu sein, Heyne Verlag (www.randomhouse.de), 272 Seiten, ISBN 978-3-453-16725-4, 19,95 Euro.

 

Gruber/Oberhummer/PuntigamGruber/Oberhummer/Puntigam Wer nichts weiss,
muss alles glauben

Gelesen von Peter Pollak
Klingt nach einem Spaßbuch, ist es aber nicht. Die Fragestellungen, so lustig sie auch sind, geben überraschende Antworten und belegen, das der Titel Recht hat: Wer nichts weiss, muss alles glauben.
Moderne Physik ist die Erfolgsgeschichte der Menschheit. Denn die Naturgesetze gelten immer und überall und für alle. Für Außerirdische genauso wie für uns. Vor der Physik sind alle gleich. Fantastisch. Trotzdem war Physik lange das meistgehasste Fach in der Schule, galt ein Physiker nicht als Sexsymbol. Aber seit es die Science Busters gibt, ist alles anders. Die „Chippendales der Physik“ (Alfred Dorfer) beweisen als schärfste Science Boygroup der Milchstraße, dass Topwissenschaft und Spitzenhumor keine Feinde sein müssen!
Sie stellen die wichtigen Fragen und können sie auch beantworten:
- Kann Beten tödlich sein?
- Was haben Orgasmus und Wachkoma gemeinsam?
- Wo kann man in einem Paralleluniversum am billigsten Urlaub machen?
- Wie bastelt man ein Blutwunder?
- Gelingt beim Lichtfasten das Abnehmen mit Energiesparlampen noch besser?
- Warum ist die Pest schuld am iPhone?
- Muss man für schweres Wasser Übergepäck zahlen?
- Kann die Auferstehung mit Antimaterie erklärt werden?
- Kann man Lamakot als MP3-Player verwenden?
- Wie feiern Goldfische Weihnachten?
- Kraftorte, Himalajasalz, Granderwasser – Evolutionsdruck durch Esoterik?
- Darf man mit einem homöopathischen Vollrausch noch Autofahren.
Gruber/Oberhummer/Puntigam, Wer nichts weiss, muss alles glauben, Ecowin Verlag
(www.ecowin.at), 240 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
ISBN 978-3-902404-93-0, 21,90 Euro.

 

Len Fischer, SchwarmintelligenzLen Fischer, Schwarmintelligenz

Gelesen von Peter Pollak
Faszinierend, gibt tiefe Einblicke in das menschliche Verhalten in der Masse – und man erkennt, was man bisher falsch gemacht hat. Hinreißend geschrieben und ein Wegweiser für das Leben, wie es sein könnte. Oder sollte?!
Was hat das Schwarmverhalten von Tieren mit unserem Postboten oder sozialen Netzwerken wie Twitter zu tun? Len Fisher erklärt anschaulich wie kein anderer, wo wir die Intelligenz der Vielen im Alltag finden und wie sie funktioniert. Fisch- oder Vogelschwärme bewegen sich in verblüffenden Formationen. Jedes Tier hat seinen Platz, gelenkt durch unsichtbare Gesetzmäßigkeiten. Bienenschwärme peilen scheinbar wie von selbst die pollenreichste Blumenwiese an. Ameisen arbeiten nach so außerordentlich differenzierten Strukturen, dass Forscher die Ameisenkolonie mit einem Superhirn vergleichen. Unsere Begeisterung für die Schönheit komplexer Systeme in der Natur kommt nicht von ungefähr, sagt Len Fisher: Wir bewundern sie, weil wir uns selbst nach den gleichen Prinzipien organisieren. Fisher durchleuchtet den menschlichen Alltag und findet Schwarmintelligenz überall: bei unserer Suche nach dem besten Restaurant, dem Reißverschlussprinzip beim Einfädeln in den Verkehr und bei strategischen Entscheidungen von Kurierfahrern, die erkannt haben, dass dauerndes Linksabbiegen Zeit und Geld kostet. Wie kein anderer versteht er es, naturwissenschaftliche Gesetze lebensnah zu vermitteln und zu zeigen, wie wir sie im Alltag nutzen können.
Len Fischer, Schwarmintelligenz, Eichborn (www.eichborn.de),
ISBN 9783821865256, 19,95 Euro.

 

GartenirrtuemerMichael Breckwoldt, Kleines Lexikon der Gartenirrtümer

Sehr lesenswert - und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, was man für wahr gehalten hat, und was dann doch
nicht so ist
.
Rostige Nägel färben Hortensienblüten blau. Schattenrasen ist ideal für Gartenflächen mit wenig Sonne. Rote Beete sind immer rot. Sträucher müssen im Herbst geschnitten werden, damit sie im Frühjahr blühen. Alles richtig? Nein, sagt Gartenexperte Michael Breckwoldt. Auch dass alte Rosensorten robuster sind als moderne Züchtungen, Bauerngärten ihr Vorbild in den Klostergärten des Mittelalters haben oder Pflanzen nicht miteinander kommunizieren können, gehört ins Reich der Legendenbildung. Michael Breckwoldt verblüfft mit seinem Wissen nicht nur Laien, sondern auch erfahrene Praktiker. Ein Buch für alle Garten-, Balkon- und Terrassenbesitzer, das nützliche Tipps, Anekdoten und Kulturgeschichtliches auf höchst unterhaltsame Weise miteinander verbindet.
Michael Breckwoldt, Kleines Lexikon der Gartenirrtümer, Eichborn Verlag (www.eichborn.de), 224 Seiten, ISBN:9783821865164, 14.95 Euro.

Weitere empfehlenswerte Bücher vom selben Verlag:
"Kati Marton, Die Flucht der Genies“
und
"Gerhard Henschel, Menetekel“

 

Gray_Menschen_4cJohn Gray, Von Menschen und anderen Tieren

Von wegen Humanismus – John Gray öffnet die Augen für eine neue Weltanschauung. Öfter muss man innehalten, um eine Aussage zu überdenken. Spannend und herausfordernd – ob man nun den Thesen des Autors zustimmt oder nicht.
In John Grays bisher provokativstem Buch rechnet er schonungslos mit dem Humanismus ab. Der Mensch ist für ihn Homo rapiens geblieben, ein verblendeter Ausbeuter der Natur und seiner eigenen Gattung. Es ist Zeit, den Humanismus zu verwerfen, der die Natur und uns selbst zu Tode »kultiviert«. Der Humanismus ist die Ersatzreligion der Moderne, der es sich auf die Fahnen schreibt, alle Menschen zu emanzipieren. Aber wovon und warum eigentlich? Von ihrer Natur, zweibeinige hoch entwickelte Säugetiere zu sein? Diesen Humanismus, im Bann des unendlichen wirtschaftlichen wie kulturellen Fortschritts verwirft John Gray als
gefährliche, lebensbedrohende Ideologie und verabschiedet ihn. In »Menschen und andere Tiere«, das John Gray auf der ganzen Welt zu einem der wichtigsten Ideologiekritiker unserer Zeit gemacht hat, stellt er ein für alle Mal klar: Der Anspruch der Menschen auf eine Sonderstellung in der Natur, seine grenzenlose Selbstverherrlichung, führt unsere Welt und mit ihr die Menschen selbst in den Untergang.
John Gray, Von Menschen und anderen Tieren, Klett-Cotta (www.klett-cotta.de),
246 Seiten, ISBN 978-3-608-94610-9, 19,90 Euro.

Weiter empfehlenswert vom selben Verlag:
“Ap Dijksterhuis, Der kluge Unbewusste“

 

KleinOlaf Georg Klein,
Zeit als Lebenskunst

Für dieses Buch sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, auch wenn man meint, keine zu haben.
Wie kommt es, dass wir ständig von uns behaupten, wir hätten keine Zeit? Wie ist es um eine Gesellschaft bestellt, die sich aus freien Stücken unter das Diktat der Uhr begeben hat und sich dennoch immerzu beklagt über Zeitnot, Zeitdruck und Zeitmangel? Weshalb erliegen wir so oft dem Irrtum, Zeit sparen zu können, indem wir möglichst viele Dinge schneller – und am besten auch noch gleichzeitig – erledigen?
Olaf Georg Klein gibt Antworten auf diese Fragen und arbeitet an einer Fülle von anschaulichen Beispielen die historischen, philosophischen und ökonomischen Hintergründe heraus, die unser Zeitverständnis bestimmen. Nicht zuletzt ist sein Buch aber auch ein Plädoyer für einen neuen Umgang mit der Zeit und skizziert, was echte ›Zeitsouveränität‹ bedeuten würde und wie wir sie erlangen können.
Olaf Georg Klein, Zeit als Lebenskunst, Wagenbach (www.wagenbach.de), 240 Seiten,
ISBN 978-3-8031-2632-0, 12,90 Euro.

Weiter empfehlenswert vom selben Verlag:
“Wilfried Witte, Tollkirschen und Quarantäne –
Die Geschichte der Spanischen Grippe“

 

Kurt Kaindl, Die unbekannten EuropäerKurt Kaindl,
Die unbekannten Europäer

Inmitten des Kontinents gibt es sie – die unbekannten europäischen Nationalitäten. Man muss sie nur entdecken wollen. Ein fesselnder Fotoband zeigt sie uns, die Aromunen, Arbereshe, Sefarden, Sorben und Gottscheer.
Kurt Kaindl, Due unbekannten Europäer, Edition Fotohof im Otto Müller Verlag (www.omvs.at),
ISBN 3-7013-1060-2, 24 Euro.

 

 

Frederico Poletti, Das frühe 20. JahrhundertJahrhunderte der Kunst
Frederico Poletti,
Das frühe 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Moderne, die mit ihren neuen ästhetischen Formen eine deutliche Zäsur in der Geschichte der Kunst darstellt. Wie in kaum einer Epoche vor ihr begründete die Kunst im frühen 20. Jahrhundert eine Fülle von neuen Genres. Ein einheitlicher, eine Epoche prägender Stil wurde von einer Vielzahl neuer Ismen abgelöst: Expressionismus, Kubismus, Futurismus, Konstruktivismus, um nur einige zu nennen. Diese Entwicklung umfasste auch Bereiche wie das Theater, das Ballett und die Architektur. Neue Orte erschienen auf der Landkarte der Kunst, z.B. Dessau, wo das Bauhaus residierte, und München, Heimat der Künstlergruppe Blauer Reiter, oder Zürich, wo der Dadaismus begründet wurde. Während von traditionellen Hochburgen der Kunst, wie Berlin und Paris, neue
Impulse ausgingen.
Repräsentiert werden die zahlreichen verschiedenen Kunstrichtungen dieser Epoche durch
60 Künstler, die der Band vorstellt, darunter Hans Arp, Salvadore Dali, Otto Dix, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Man Ray, Pablo Picasso und Yves Tanguy.
Frederico Poletti, Das frühe 20. Jahrhundert, Parthas Verlag (www.parthasverlag.de),
384 Seiten, durchgängig vierfarbig bebildert, ISBN 978-3-936324-68-6, 26,80 Euro.

 

Monica Lierhaus, Euro 2008Monica Lierhaus, Euro 2008 – Das Buch zur Fußball-EM

Sie ist Deutschlands einziges weibliches Fußball-Fernsehgesicht: Monica Lierhaus. Für die ARD stehen ihr der Trainer der deutschen Nationalmannschaft, Joachim Löw, und seine Spieler Rede und Antwort; für den Band »EM 2008« ist sie die Herausgeberin. Mit dem perfekt eingespielten Redaktionsteam unter der Leitung von Volker Kluge entsteht bereits während der Fußball-EM das große Nachschlagewerk über alle Spiele, Spieler, Tore, Highlights ... Das Buch bringt Live-Berichte von bekannten Sport-Journalisten vor Ort, spannende Reportagen von allen Spielen, viele großformatige Farbfotos, außerdem Hintergrundgeschichten und ausführliche Statistiken.
Monica Lierhaus, Euro 2008 – Das Buch zur Fußball-EM, Verlag Das Neue Berlin
(www.eulenspiegel-verlag.de), 192 Seiten, ISBN 978-3-360-01935-6, 19,90 Euro. Übrigens: Beim gleichen Verlag ist bereits Peking 2008 - Unser Olympiabuch in der Mache.

 

Pascal Bruckner, Der SchuldkomplexPascal Bruckner,
Der Schuldkomplex

Ganz eigener Blick auf Europa und uns selbst –
spannend und inspirierend!

Mit seiner jüngsten Streitschrift hat der bekannte französische Philosoph und Publizist Pascal Bruckner eine lebhafte Debatte über unser Verhältnis zur eigenen Geschichte entfacht. Ganz gleich ob wegen Sklaverei, kolonialer Vergangenheit oder Faschismus – in Europa ist das Sprechen über Schuld und Scham seit dem Zweiten Weltkrieg das höchste politische und moralische Gebot. Die permanente Büßerhaltung verstellt jedoch den Blick dafür, wie wir verantwortungsvoll mit der eigenen Geschichte umgehen und für die Zukunft aus ihr lernen können. Die Welt hasst uns, und wir verdienen es, ja wir lieben es geradezu, gehasst zu werden – so lautet jedenfalls die feste Überzeugung einer Mehrheit der Europäer. Seit 1945 sind wir es gewohnt, in einer übertriebenen, unreflektierten Büßerhaltung zu erstarren. Beinahe lustvoll, so scheint es, erinnern wir uns immer wieder an vergangene Kriege, religiöse Verfolgung, Diktatur oder Sklaverei. Oft genug handelt es sich dabei jedoch um bloße Lippenbekenntnisse.
In seinem mitreißenden Essay prangert der Philosoph und Schriftsteller Pascal Bruckner diesen »westlichen Masochismus« an und kritisiert die in Europa verbreitete Haltung, sich lieber jeder nur erdenklichen historischen Schuld zu bezichtigen, als hier und jetzt Verantwortung zu übernehmen. Thesenfreudig und meinungsstark setzt er sich mit unserem Geschichtsverständnis auseinander, ohne einem neuen Revisionismus das Wort zu reden. Bruckner geht es nicht darum, begangene Verbrechen zu relativieren, im Gegenteil: Er fordert vielmehr eine Debatte heraus, die nicht zu Geschichtsvergessenheit führt, sondern uns zeigt, wie wir die Erinnerung an historisches Unrecht für das Gestalten der Zukunft nutzen können.
Pascal Bruckner, Der Schuldkomplex, Pantheon Verlag (www.randomhouse.de), Paperback, 256 Seiten, ISBN 978-3-570-55045-8, 12,95 Euro.

 

Der Wagner-Clan - Autor Jonathan Carr ist totDer Wagner-Clan
Autor Jonathan Carr ist tot

Eine traurige Nachricht: Jonathan Carr, Autor und langjähriger Korrespondent der Financial Times in Frankfurt und Bonn, ist tot. Der Autor, dessen Buch „Der Wagner-Clan“ vor wenigen Tagen erst im Hoffmann und Campe Verlag erschienen ist, verstarb am 12. Juni.
Der Wagner-Clan - Autor Jonathan Carr ist totCarr, der sein Buch „so witzig, scharfzüngig und unterhaltsam“ schrieb, „wie man es in der umfangreichen Wagner-Literatur nur selten findet“ (Welt am Sonntag), wurde 1942 in Berkhamsted bei London geboren. Mehr als drei Jahrzehnte war er Auslandskorrespondent und Büroleiter der Financial Times in Frankfurt und Bonn. Für seine Reportagen aus Deutschland bekam er mehrere Preise. 1985 veröffentlichte er seine anerkannte und erfolgreiche Biografie von Helmut Schmidt. Es folgte unter anderem 1997 eine ebenso gelobte Biografie von Gustav Mahler. Als Wagner-Kenner und -Liebhaber besuchte er seit 1970 regelmäßig Bayreuth. Hoffmann und Campe-Verlagsleiter Günter Berg und Professor Dieter Borchmeyer werden den „Wagner-Clan“ am 28. Juli in der Markgrafenbuchhandlung in Bayreuth präsentieren und Jonathan Carr würdigen, der den großen Erfolg seines Buches leider nicht mehr erleben konnte.
Übrigens: Das Buch ist Lesevergnügen pur, ein gehöriges Stück Zeitgeschichte grandios verpackt. Jonathan Carr, Der Wagner-Clan, Hoffmann und Campe (www.hoffmann-und-campe.de), 496 Seiten, mit vielen Fotos, ISBN 978-3-455-50079-0, 25 Euro.

 

Otto Zierer/Anton Kammerl, München – eine Stadt und ihre Geschichten aus 850 JahrenOtto Zierer/Anton Kammerl, München – eine Stadt und ihre Geschichten aus 850 Jahren

850 Jahre München: Wer München in sein Herz geschlossen hat, liebt neben den Sehenswürdigkeiten auch seine lebendige Tradition und er liebt die Münchner und ihre ganz besonderen Eigenarten. 1958, anlässlich des 800. Stadtjubiläums, erzählte Otto Zierer in seinem Buch „Die Abenteuer der vielgeliebten Stadt München“ vom mal mehr und mal weniger glanzvollen Werdegang der berühmten Stadt. Zierers Enkelsohn Anton Kammerl hat in „München. Eine Stadt und ihre Geschichten aus 850 Jahren“ die schönsten Geschichten neu zusammengestellt und um Ereignisse aus den letzten fünf Jahrzehnten ergänzt. Oberbürgermeister Christian Ude hat dem Buch ein Vorwort vorangestellt.
Von der unbedeutenden Siedlung an den Ufern der Isar bis zur „Weltstadt mit Herz“, vom ersten Mönchskloster auf dem Petersbergl bis zum Jüdischen Zentrum am St.-Jakobs-Platz unternehmen Otto Zierer und Anton Kammerl eine kurzweilige Zeitreise durch die bewegte Stadtgeschichte Münchens. Heinrich der Löwe und Friedrich der Schöne kommen ebenso zu Wort wie der Salzkutscher Schwaben-Konrad und die Sedlmaier Zenta, die am Viktualienmarkt Gemüse verkauft. Die beiden Autoren erzählen von den Blütezeiten der Künste und Wissenschaften, von Festen und wirtschaftlicher Entwicklung, aber auch von Pest, Cholera und Hungersnöten, von Kriegen und Wiederaufbau. Außenpolitische Verwicklungen in den wechselhaften Beziehungen mit Österreich, Preußen und Frankreich und auch die innenpolitischen Turbulenzen wie die Lola-Montez-Affäre werden anekdotisch dargestellt. In vielen großen und kleinen, lustigen und tragischen Geschichten zeichnen Otto Zierer und Anton Kammerl ein facettenreiches und bewegendes Bild von München und seinen Bürgern, das Lust macht, sich selbst auf Spurensuche durch Münchens Stadtgeschichte zu machen.
Otto Zierer, 1909 in Bamberg geboren, studierte Philosophie und Geschichte in München und Heidelberg. Schon früh verfasste er insbesondere Geschichtsbücher, die – im national-
sozialistischen Deutschland verboten – in den Fünfzigerjahren zu Millionen-Bestsellern wurden. Für sein Lebenswerk wurde er mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Der Autor starb im Jahr 1983. Anton Kammerl, 1959 in München geboren, ist ein Münchner Kulturschaffender, leitet eine Markenagentur und verwaltet das literarische Vermächtnis seines Großvaters Otto Zierer.
Otto Zierer/Anton Kammerl, München – eine Stadt und ihre Geschichten aus 850 Jahren, LangenMüller Verlag (www.herbig.net), 304 Seiten mit histor. Abb. und Fotos,
ISBN 978-3-7844-3119-2, 19,90 Euro.

 

Walter-Jörg Langbein, Eine kurze Geschichte von GottWalter-Jörg Langbein,
Eine kurze Geschichte von Gott

Informativ und lesenswert.
Walter-Jörg Langbein gibt einen breiten Überblick über die vielen Gottesbilder der Religionen. Vom Vielgötterglauben der Urzeit bis zum Eingottglauben, vom Judentum und Christentum bis zum Islam und Buddhismus zeichnet der bekannte Religionswissenschaftler nach, wie der Mensch Orientierung
sucht. Er erklärt aber auch, warum der persönliche Glauben bis heute so wichtig ist.
Walter-Jörg Langbein, Eine kurze Geschichte von Gott, Aufbau Verlag (www.aufbau-verlag.de), Taschenbuch,
ISBN 978-3-7466-8151-1, 8,95 Euro.

 

Heinz Oberhummer, Kann das alles Zufall sein?Geheimnisvolles Universum
Heinz Oberhummer,
Kann das alles Zufall sein?

Man lernt nie aus – und mit diesem Buch macht es auch noch Spaß!
Das moderne Bild des Universums ist grandioser, als man es sich jemals auch nur annähernd vorstellen konnte. Aber je mehr wir über das Universum erfahren, umso mehr Geheimnisse tun sich auf. Was ist die rätselhafte Dunkle Materie und die noch mysteriösere Dunkle Energie? Wie nahe sind wir einer „Weltformel“ auf der Spur? Warum ist die Inflation die leistungsfähigste Theorie des Universums? Was war eigentlich vor dem Urknall? Warum sind die Sterne für unser Leben unabdingbar? Was ist die Ungeziefertheorie? Warum ist es unserer Generation vorbehalten, dass wir Leben außerhalb der Erde entdecken?
Heinz Oberhummer, Kann das alles Zufall sein?, Ecowin Verlag (www.ecowin.at),
208 Seiten, ISBN 978-3-902404-54-1, 22 Euro.

 

Dr. Oliver Erens, Zaubertricks für DummiesDr. Oliver Erens,
Zaubertricks für Dummies

In diesem Buch steckt alles drin, was Sie schon immer wissen wollten, um Ihre Mitmenschen zu verblüffen.
Zaubern macht dem Künstler selbst Spaß und bei Familie, Freunden und Kollegen einen guten Eindruck. In "Zaubertricks für Dummies" finden Sie Tricks, mit denen Sie ohne viel Vorbereitung und nur wenigen Utensilien das Publikum staunen lassen.
Dr. Oliver Erens, Zaubertricks für Dummies, Wiley-VCH Verlag (www.wiley-vch.de), 320 Seiten, Softcover,
ISBN 978-3-527-70320-3, 16,95 Euro.

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