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Kunst

michelangeloFrank Zöllner, Michelangelo.
Das vollständige Werk

Eine umfassende Einführung in das Werk Michelangelos. Dies wird auf Jahre hinaus das definitive Werk über Michelangelo sein. Man kann sich darin vertiefen oder es zum Betrachten ausstellen – der Schuber wandelt sich im Nu
zum Buchständer.

Noch bevor er das dreißigste Lebensjahr erreichte, hatte Michelangelo Buonarroti (1475-1564) mit dem David und der Pietà bereits zwei der berühmtesten Skulpturen der Kunstgeschichte geschaffen. Seine Leistungen als Bildhauer, Maler, Zeichner und Architekt sind unerreicht – kein anderer Künstler vor oder nach ihm hat jemals ein derart umfassendes und facettenreiches Œuvre produziert. TASCHEN präsentiert nun Michelangelos Leben und Wirken detaillierter als je
zuvor. Ein reich illustrierter biografischer Essay schildert seinen Werdegang, vier Kapitel bieten eine vollständige analytische Bestandsaufnahme von Michelangelos Gemälden, Skulpturen, Bauwerken und Zeichnungen. Ganzseitige Reproduktionen und vergrößerte Detaildarstellungen führen den Leser näher an die einzelnen Werke heran. Auch Michelangelos Persönlichkeit und Lebensverhältnisse, namentlich seine Einsamkeit, seine Gier nach Geld und Aufträgen, sein Geiz, sein immenser Reichtum und sein Geschick als Immobilieninvestor, werden behandelt. Nicht zuletzt wird die strittige Frage der Zuschreibung der Michelangelo-
Zeichnungen diskutiert, die bis heute von Interessen des Marktes und der großen Sammlungen bestimmt ist.
Frank Zöllner, Michelangelo. Das vollständige Werk, Taschen (www.taschen.com), Hardcover im Schuber, 24,5 x 37,2 cm, 736 Seiten, Sonderausgabe, nur 49,99 Euro.

 

LenbachhausGesamtverzeichnis der Gemälde im Lenbachhaus München
Barbara Eschenburg,
Vom Spätmittelalter bis zur Neuen Sachlichkeit

Nach Bestandskatalogen zu Franz von Lenbach, zum „Blauen Reiter“ und zur internationalen Gegenwartskunst erscheint nun das Gesamtverzeichnis der qualitätvollen und umfangreichen Sammlung von Gemälden bis 1945 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.
Es bietet gleichzeitig eine Darstellung der Werke vom späten 15. bis zum 18. Jahrhundert und eine ausführliche Beschreibung der Entwicklung der Malerei in München von der Romantik über den Leibl-Kreis und die Secessionsbewegung bis zum Jugendstil und schließt mit einer Darstellung der Kunst zwischen den beiden Weltkriegen. Die Städtische Galerie im Lenbachhaus wird ab Frühjahr 2009 nach Plänen des internationalen Architekturbüros Foster + Partners neu- und umgebaut sowie erweitert. Die Wiedereröffnung ist voraussichtlich 2012. Für die Sanierung muss die gesamte Sammlung ausgelagert werden. Der größte Teil der hier beschriebenen Werke hat das Haus bereits verlassen. Hoffentlich vermag der prächtige Bildband mit seinen 179 farbigen und 214 schwarzweißen Abbildungen den Abschied auf Zeit von diesen Gemälden zu erleichtern.
Zu den vorgestellten Künstlern gehören unter vielen anderen Jan Polack, Christoph Schwarz, George Desmarées, Johann Georg von Dillis, Wilhelm von Kobell, Carl Rottmann, Ernst Kaiser, Heinrich Bürkel, Leo von Klenze, Eduard Schleich d. Ä., Carl Spitzweg, Wilhelm Busch, Carl Theodor von Piloty, Franz von Defregger, Hans Makart, Gabriel von Max, Wilhelm Leibl, Carl Schuch, Wilhelm Trübner, Hans Thoma, Lovis Corinth, Max Slevogt, Fritz von Uhde, Leo Putz, Thomas Theodor Heine, Franz von Stuck, Richard Riemerschmid, Alexander Kanoldt, Georg Schrimpf, Christian Schad und Rudolf Schlichter.
Barbara Eschenburg: Vom Spätmittelalter bis zur Neuen Sachlichkeit. Die Gemälde im Lenbachhaus München. Herausgegeben von Helmut Friedel. Katalog von Karin Althaus, Karin Dotzer, Jonna Gaertner und Irene Netta. München/Berlin: Deutscher Kunstverlag, 2009 (www.deutscherkunstverlag.de). 304 Seiten mit 179 farbigen und 214 schwarzweißen Abbildungen, 23 mal 26 Zentimeter Klappenbroschur, ISBN: 978-3-422-06850-6, Preis Buchandelsausgabe: 49,90 Euro, 84 SFR (Schweiz). Museumsausgabe: 40 Euro. Der Katalog ist bis 8. März im Shop im Lenbachhaus und im Kunstbau erhältlich. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Sonntag 10 bis 22 Uhr.

 

Die komischen Welten des Bernd PfarrDie komischen Welten des Bernd Pfarr

Am 1. Oktober 2008 öffnete das Museum für Komische Kunst – Caricatura in Frankfurt am Main seine Pforten und die Eröffnungsausstellung war gleich einem der bedeutendsten Vertreter der Zunft gewidmet: Bernd Pfarr. Der 2004 verstorbene Maler und Comiczeichner, bekannt durch seine Publikationen im ZEIT Magazin und in der Titanic, verstand es wie kein zweiter, auf dem schmalen Grad zwischen Karikatur und Literatur, zwischen Cartoon und Comic zu wandeln. Bei edel EDITION erschien begleitend zur Frankfurter Ausstellung das Buch „Komische Welten“ mit größtenteils unveröffentlichten Werken des Künstlers. Herausgeberin des aufwändig gestalteten Bildbandes ist Gabriele Roth-Pfarr, die Witwe des Malers.
In der Nachfolge der Humoristen der „Neuen Frankfurter Schule“ gab Bernd Pfarr in seinen Bildwitzen den Skurrilitäten des Alltags mit der Figur des Sondermann ein Gesicht. So sonderbar wie seine Figuren, so hintergründig war auch sein Humor. Durchgängiges Thema seiner Bilder ist die Entlarvung der Realität als Illusion. Das Absurde herrscht in Pfarrs Bildwitzen, Sicherheiten werden auf den Kopf gestellt. Das Komische ist immer auch verwunderlich.
Bernd Pfarr, Komische Welten, edel EDITION (www.edel.de), 128 Seiten, Hardcover,
ISBN 978-3-86803-297-0, 19,90 Euro.

 

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„Wii love arts“ - Bewegte Kunst
Buchpräsentation „Wii love arts“ am Münchner Marienplatz

Im Rahmen einer Buchpräsentation wurde jetzt das Kompendium „Wii love arts“ in der Buchhandlung Lentner am Marienplatz vorgestellt. Die beteiligten Künstler Lars Harmsen, Daniel Sommer, Florian Brugger und Johannes König thematisierten das Werk, welches Kunst und die Spielkonsole Wii verbindet. Darüber hinaus berichtete das Quartett über die Hintergründe, die Ideen als auch über ihre
dargestellten Kunstwerke.

Insgesamt waren über 20 kreative, junge, aufstrebende Künstler aus Deutschland, aber auch internationale Berühmtheiten wie William Forsythe und Alexander MacLean an der Entstehung des Kompendiums beteiligt. Thematisiert wird darin die Verbindung zwischen Kunst und der Nintendo Spielkonsole Wii. Auf 225 Seiten zeigt „Wii love arts“ Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Illustration, Collage, Art Performance, Foto, Modern Dance, Digital Composing, Street Art, Modedesign, Sculpturing, Theater und Literatur, die unter den drei Oberthemen Sports, Moves und Design zusammengefasst wurden. Die einzelnen Projekte sind dabei keine Werbeträger, die Künstler unterlagen keinen formellen oder inhaltlichen Vorgaben. So reichte auch die Bandbreite der Ergebnisse von experimentellen Farb-Happenings über Kurzgeschichten bis hin zum Prototypen einer innovativen Sporttasche. Nintendo, Initiator des Kompendiums, hat mit Wii die Videospielkultur mit frischen Impulsen versorgt. Die Konsole bringt Gamer ebenso in Bewegung wie Menschen, die sich vorher nicht für Videospiele interessiert haben. Das schafft Raum für kreative Auseinandersetzung und fasziniert auch Künstler – wie diejenigen, die sich durch Wii und ihre Möglichkeiten inspirieren ließen.
„’Wii love arts’ richtet sich an alle, die nicht vergessen haben, wie sehr uns das Spielen antreibt“, so die Herausgeber des Kompendiums, die Agenturen Starshot und Mr. Wolf. „Wie sehr es uns beeinflusst, inspiriert und bewegt, wenn wir das tun, was wir als Kinder durften, als Erwachsene aber zu schnell vergessen haben.“ Auf 225 Seiten zeigt „Wii love arts“ Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Illustration, Collage, Art Performance, Foto, Modern
Dance, Digital Composing, Street Art, Modedesign, Sculpturing, Theater und Literatur, die unter den drei Oberthemen Sports, Moves und Design zusammengefasst sind. Über
20 Kreative, junge aufstrebende Künstler aus Deutschland, aber auch internationale Berühmtheiten wie William Forsythe und Alex MacLean, thematisieren in ihren Projekten, was Kunst und Wii verbindet: Bewegung. Die einzelnen Projekte sind dabei keine Werbeträger, die Künstler unterlagen keinen formellen oder inhaltlichen Vorgaben. Weitere Infos unter
www.wiilovearts.com.

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